Was kann man mit einem Garagendach einer Fertiggarage (2,5m x 5,5m) anstellen? Ideensammlung.

  • Hallo zusammen,


    am Montag kommt (endlich|leider) der Zählertauscher, um den Zweirichtungszähler einzubauen - es geht los und ich freue mich natürlich auf den offiziellen Start! Das Dach wurde maximal belegt, 9,3kWp sind das Resultat. Details folgen in Kürze in einem Vorstellungsthread.


    Aber wie Ihr alle wisst, geht die Sucht weiter... Na ja, auf der Garage liegen gerade noch 2 Module à 275w und 2 Module à 80W herum, die bisher eine Insel fürs Laden von diversen Pedelec-Akkus (2x80W) und - naja, nur testweise - einen EVT248 (2x 275W) gefüttert haben. Leider ist die Garage ca. 20m vom Haus entfernt, dazwischen ist das Grundstück des (sehr netten und angenehmen) Nachbarn. In die Garage liegt ein Leerrohr mit einer 3x1,5mm^2-Leitung für Beleuchtung etc., ob dies einfach austauschbar ist, weiß ich nicht.


    Der EVT wird definitv abgebaut, da will ich nichts riskieren. Aber wie geht es mit der schönen Fläche (ab Herbst teilweise verschattet) weiter? Die Insel kann weiterhin bleiben, evtl. nutze ich auch eines der 275W-Module in Zukunft dafür und setze die 80W-Module aufs Baumhaus der Kinder.


    Aber auf der Fläche (2,5m x 5,5m) ist ja noch Platz! Sechs 60er-Module sollten da hinpassen. Aber was (legal) tun damit? Ein paar Ideen:

    - 2kW-Upgrade im kommenden Jahr: Teuer, umständlich, Verkabelung unklar.

    - Riesen-Insel: Wird nicht benötigt, 1-2 Module reichen völlig aus.

    - "Heizstrom"-Generierung/Warmwasserunterstützung à la Pflanze: Klingt für mich optimal - aber wie kommt der Strom ins Haus? Neues Kabel durchs Leerrohr? Riskant, aber denkbar. Welche Spannungslage? 6 Module in Serie -> bis 240V? Ist mir persönlich bei DC zu brizzelig. 6 Module parallel? Hoher Strom, dickes Kabel notwendig. Hmmm.


    Habt Ihr noch Ideen? Legal wäre vorteilhaft;) Kreative Steuerungen mit µC oder stromsparenden ARM-Computern sind kein Problem - da fühle ich mich eher zu Hause als bei hohen Spannungen und Strömen...

  • Strom verheizen nur bei triftigen Gründen.

    Wenn der EZ dezentrale Einbindung nicht möglich macht 12 Monate warten.

    Oder den EVT mit ?? Wp vorher(!) anmelden. Deine alten Module plus die neuen sind doch max. 10 kWp?

  • Danke für die Rückmeldung!


    Das mit dem Verheizen ist klar - optimal wäre eine DC-Wärmepumpe für variablen Energie-Input. Sollte mal erfunden werden - oder wäre da nicht sogar eine Absorber-WP denkbar? Die Idee weckt den Daniel Düsen-Trieb in mir ;)


    "EZ" verstehe ich nicht - kannst Du mir das bitte kurz ausschreiben?


    Das mit dem EVT ist jetzt leider zu spät - die Anmeldung war mir auch vorher zu kompliziert, außerdem wäre das bei der NetzeBW wohl schwierig geworden mit dem Weiterbetrieb - und zuguterletzt könnte ich ja durchaus noch ein paar Module mehr installieren (wären ca. 11 kWp zusammen, das ist eher uninteressant als einzelne Anlage)

  • Erzeugungszähler. Siehe Signatur am PC.


    Warum soll das schwierig sein? Der EVT war vor der großen Anlage und so kann er auch gemeldet werden.

  • Erzeugungszähler. Siehe Signatur am PC.


    Warum soll das schwierig sein? Der EVT war vor der großen Anlage und so kann er auch gemeldet werden.

    Danke! EZ brauche ich laut meinem Installateur nicht, ist auch nicht installiert. Mal den Montag abwarten.


    Autsch. Das mit dem EVT klingt plausibel, wenn man hinreichend konfliktfähig ist. Ich weiß (noch) nicht, ob ich das wirklich bin. Wegen der paar Wp will ich Blutdruck und Haarfarbe eher nicht aufs Spiel setzen.

  • Bitte keine unnötigen Vollzitate.


    Der Elektriker reicht das nach. Der war vorher da. Und gut. Ich sehe dein Problem nicht.

  • Alles klar. Mit dem Elektriker spreche ich am Montag.


    Mein Problem ist leicht erklärt: Bei jedem Brief mit "es gibt da ein Problem..." reagiere ich mit Stress. Und von dem habe ich im Job derzeit genug, das brauche ich beim privaten Hobby (PV) nicht auch noch.

  • Versteh ich total und ich kenne diese Briefe. Mich amüsieren sie weil sehr viel falsches drin steht.

    Hab mehrere davon, hab für die Nachwelt Kommentare reingeschrieben.

  • Wenn du deinen Elektriker überzeugen kannst dir im nächsten Jahr eine Unterschrift zu leisten, dann beleg das Dach doch einfach komplett und mach einen kleinen WR in die Garage. 2kW kannst du problemlos über das vorhandenen 1,5 Kabel fließen lassen. Gibt etwas mehr Verlust, ist aber erlaubt. Unterverteiler in die Garage und entsprechend absichern und gut ist.

    Wenn du das selber installierst (und der Elektriker dir das abnimmt) dann ist das auch finaziell lohnend.

    Bei einer Garage kann man ja auch ab und zu mal putzen, daher ist hier auch die ganz flache Belegung gut. Vermtulich kannst du auch im Rand verschrauben, dann bist du auch das Problem mit dem Ballast los. Randlos und flach geht dann eventuell auch etwas mehr.

    Bei mir läuft das sehr gut (hier 72 Module, die haben besser gepasst). Etwas grün sollte aus optischen Gründen bleiben.

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