Plug and Play Anlage mit Steuerung für 2 Endverbraucher

  • Mahlzeit,


    ich habe vor, in meinem zukünftigen Eigenheim eine Plug and Play Anlage zu installieren, à la


    Plug and Play


    nur mit der Besonderheit, dass nach dem Wechselrichter eine Steuerung erfolgen soll mit 2 Ausgängen, die ebenfalls in jeweils einen Schuko-Stecker münden.


    Bsp.: Ich möchte einen Heizstab (primär) (1,5kW) für den Warmwasserspeicher ansteuern und bei Abschaltung und/oder Teillast des Heizstabes den Überschuss ins Hausnetz (sekundär) leiten.


    Ist das so überhaupt möglich? Wenn ja, welche Steuerung nach dem Wechselrichter wäre da sinnvoll.


    Die Thematik mit der Brauchwasserwärmepumpe muss hier nicht nochmal angesprochen werden.


    Grüße


    Rodtschah

  • Hi,


    erzähl mal genau wie gross die Anlage werden soll und was mit den eventuellen Überschüssen passieren soll. Sollen die ins Netz eingespeist werden oder wie hast Du das genau vor. Mit mehr Infos können wir Dir da besser helfen und Infos geben. So einfach was zusammenstellen geht schief. Hat bei noch keinen so einfach funktioniert.

    Du weist das Du hier in der Rubrik bis PV Anlage ohne EEG bist. Das heist die maximal Leistung des Wechselrichters darf hier nur 600 Watt haben um es angemeldet zu bekommen.

    LG. Noell

  • Du weist das Du hier in der Rubrik bis PV Anlage ohne EEG bist. Das heist die maximal Leistung des Wechselrichters darf hier nur 600 Watt haben um es angemeldet zu bekommen.

    Ohne EEG heißt nicht nur 600 Watt Anlage. Das geht auch bedeutend größer ;)


    MfG Peter

  • Hi,


    ok, also, die Anlage soll 1,5 - 2 kWP haben.

    Primär soll der Heizstab versorgt werden (1,5kW) und an guten Tagen bzw. auch bei Teillast des Heizstabes kann der Überschuss dann ins Hausnetz (vie Plug and Play) übertragen werden aber nicht in das öffentliche Netz. Klar, wenn da dann immer noch Überschuss sein sollte, wird es in das öffentliche Netz weitergeleitet aber eben nicht offiziel. Das ganze möchte ich steckerfertig realisieren, heißt keine bzw. nur ganz ganz ganz geringe Arbeiten am Verteilerkasten.

    Die Steuerung soll auch ermöglichen, dass der Heizstab NICHT über das öffentliche Stromnetz gespeist wird, sondern nur über die Module.


    Grundsätzlich könnte ich mit dem von mir verlinkten System von Growatt direkt den Heizstab ansprechen und schon wäre das Projekt fertig. Ich fänds aber schade, wenn man Überschuss hat und den dann nicht verbraucht. Von daher bilde ich mir ein, dass man das mit einer Steuerung nach dem Wechselrichter irgendwie realisieren kann.


    Solarmodule -> Wechselrichter -> Steuerung -> (Primärverbraucher über SchuKo-Stecker; Sekundärverbraucher über SchuKo-Stecker) -> glücklich sein <3


    Gruß


    Rodtschah

  • Und wenn dann das Gesetz zum Gesetzlichen Zählertausch durch geht und Du nächstes Jahr einen intelligenten Zweirichtungszähler bekommst. fliegt das ganze bei der nächsten Jahresabrechnung auf, das was eingespeist worden ist.

    Wenn hol dir einen Heizstab der mit Gleichstrom auskommt und ein Sonnensensor. Wenn genügend Sonne da ist geht noch ein kleiner 600 Watt Einspeisewechselrichter an und speist in das Hausstromnetz. DIes bekommste mit dem vereinfachten Anmeldung für Balkonkraftwerke auch angemeldet. So hat"s jemand gemacht den ich kenne. Er hat einen SOnnenwächter von Hager mit Sonnensensor an den Modulen.

    Bei Stecker rein fröhlich sein, bin ich raus. Dafür bin ich nicht. Das gibt später nur unnötigen Ärger.


    Ohne EEG heißt nicht nur 600 Watt Anlage. Das geht auch bedeutend größer ;)

    Aber eben nicht mit der vereinfachten Anmeldung. ;)



    LG. Noell

  • Das geht nicht so, wie du dir das vorstellst. Der Growatt kann nicht direkt mit einem Verbraucher verbunden werden. Der benötigt ein Netz zur Synchronisation. Dadurch wird die Anlage netzparallel und unterliegt dem EEG. Was du bräuchtest, wäre ein Kombiwechselrichter, der sowohl einen 230V-Inselausgang hat, als auch direkt mit dem Netz verbunden wird. Dafür gibt es aber meines Wissens keine, die vereinfacht angemeldet werden können. Dazu müsste die Ausgangsleistung des Kombiwechselrichters am Netz nämlich auf 600 VA begrenzt sein oder nicht genutzt werden. Bei letzterem wäre er zwar nicht anmeldepflichtig, aber du hättest effektiv nur eine teure Inselanlage.


    Es gibt von ELWA Heizstäbe, die ohne Umweg direkt mit den Solarmodulen betrieben werden können. Das geht ohne EEG / Anmeldung usw. Hier Beispiele für ein Komplettsystem aus 6 bis 8 Modulen:

    Für's Ziegeldach

    Für's Flachdach

  • Wenn hol dir einen Heizstab der mit Gleichstrom auskommt und ein Sonnensensor. Wenn genügend Sonne da ist geht noch ein kleiner 600 Watt Einspeisewechselrichter an und speist in das Hausstromnetz. DIes bekommste mit dem vereinfachten Anmeldung für Balkonkraftwerke auch angemeldet. So hat"s jemand gemacht den ich kenne. Er hat einen SOnnenwächter von Hager mit Sonnensensor an den Modulen.

    Bei Stecker rein fröhlich sein, bin ich raus. Dafür bin ich nicht. Das gibt später nur unnötigen Ärger.

    Naja, dann ist das System aber auch nicht mehr wirtschaftlich, wenn der Heizstab mit 1,5kW loslegt und ich im besten Fall davon 600W abfange. Die Idee war schon nachhaltig zu agieren.


    Dann ändern wir das System etwas: primärseitig wird ein Heizstab betrieben und sekundärseitig ein Lüftungsheizregister (hier anstelle der Einspeisung ins Hausnetz), natürlich soll die Option für das Einspeisen ins Hausnetz bestehen bleiben (welche technischen Anforderungen das auch immer an die Steuerung stellt). Und wie gesagt, alles am besten mim SchuKo-Stecker.


    Also, die Grundfrage war ja, welche Steuerung (+ Verkabelung und allem Piff Paff) bräuchte ich für dieses Vorhaben?


    Gruß


    Rodtschah

  • Die Idee war schon nachhaltig zu agieren

    mit Heizstab - ist klar <X


    schon mal drüber nachgedacht die PV Module passend zum Heizstab zu verstringen und dann DC seitig doof ohne Steuerung (nur Temperaturschalter) am Heizstab aufzuklemmen?

    das würde zumindest jedwede Umwandlungsverluste reduzieren.


    Wenn dein Heizstab also rund 35Ohm hat und du da

    Anlage soll 1,5 - 2 kWp

    dranhängst - also 5-7st 60Zeller in Reihenschaltung Uleer~- 200-280V Umpp=172-240V

    dann fließen da wenn genug Sonne da ist 5-7A.

    Die Frage ist a) spart man damit wirklich fossile Energie

    b) wieviel Energie lässt sich durch Puffertemperaturanhebung praxisnah speichern? (größe Puffer)

    c) wäre nicht eine netzparalle Anlage (gern EEG) und eine Brauchwasserwärmepumpe die langfristig bessere Lösung?


    Gruß Flo

  • Ok, also erstmal möchte ich mich bei allen bedanken, die konstruktiv hierzu etwas beigetragen haben und vor allem so schnell. Die Grundfrage bleibt dennoch unbeantwortet. Gibt es ein Bauteil, was sich meinetwegen Steuerung oder Manager oder oder oder nennt, was meinen Anforderungen entspricht? Mal völlig losgelöst von der Sinnhaftigkeit.


    Gruß Rodtschah