Sonnen bietet Elektroautos im Abo an

  • es ist doch egal welches Leasing Modell ich nehme. Am Ende zahle ich meistens drauf, weil der Leasing Geber auch irgendwie Geld verdienen muss.

    Wenn ich natürlich jedes Jahr unbedingt einen Neuwagen fahren will, kann sich das lohnen aber das ist dann auch sonst ein sehr teurer Spaß.

  • Hier noch mal was von dem mittlerweile angeblich so nachhaltigen Unternehmen: SHELL


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  • ...und wie so oft nicht bis zu Ende gedacht. Laut Bundesfinanzministerium (Angaben 2017) geht's um rund 26,6 Mrd Euro Einnahmen aus dem Verkauf von Benzin und Diesel (nur PKW!!!). Hier fehlen noch die Aufwendungen für Well2Tank innerhalb Deutschlands, woraus natürlich auch Steuereinnahmen entstehen (so ein Tanklaster fährt nicht mit Luft).

    Benzin 25.768 Mio Liter / Diesel 21.082 Mio Liter (2017)

    Der Knackpunkt ist nicht der Diesel, sondern alles zusammen. Derzeit kann man doch noch sehr geschickt seine E-Auto privat für lau laden, wenn man eine PV-Anlage besitzt - ergo 0,-€ Steuern für den Staat. Was meinst Du was das ausmacht, wenn das Volkssport wird? Wenn wir jetzt instant alles auf E drehen, kippen hier sehr wohl einige Mrd. über die Kante. Und da mit den Steuererlösen aus dem Spritverkauf sämtlicher Mist querfinanziert wird, ist das ein heißes Eisen ein stabil laufendes (Steuer-)System zu schnell zu ändern. Deshalb hat der Staat sehr wenig Interesse das JETZT zu ändern. Einzig allein die CO² Ziele drücken hier und da hat man ja ein probates Mittel gefunden, was u.U. funktionieren kann: 0,5% Besteuerung von Hybridfahrzeugen. Mit der Hoffnung das die Firmenflotten umgestellt werden und der Flottenverbrauch (damit die CO² Emissionen) auf dem Papier sinken. Denn real werden alle die Strecke machen weiter tief fliegen und Sprit verballern - zahlt ja die Firma. Alle Hersteller gehen den Weg, BMW, Porsche & Co. bieten mitlerweile auch entsprechende Autos für die Vorstands- und Managementebene an. Im Kompaktwagensegment ist die Auswahl ja relativ groß.


    Die Umlagen und Abgaben für die die Gemeinschaft sind beim Fahren von Elektroautos höher als bei Diesel !

    Wenn das wirklich in den Köpfen der Leute präsent wäre, dann würde der E-Markt stocken. Die meisten sehen aber den staatlichen Zuschuss oder sind halt einfach "öko" eingestellt (alle die ich kenne und E fahren lassen sich in diese zwei Kategorien einordnen). Weiß jemand ob Tesla oder VW auf deren Freistrommengen die dem Neufahrzeugkunden mitgegeben (VW) werden überhaupt Steuern zahlen bzw. gezahlt haben (Tesla)? Wäre mal interessant...

  • Hier noch mal was von dem mittlerweile angeblich so nachhaltigen Unternehmen: SHELL

    Jaja - böses Shell. Das ist wie beim Kartenspielen - ich habe auch ein YT video, das lege ich obendrauf:


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    Da kann "Moin moin Jens" von seinem Sofa aus noch so sehr lästern.


    ab 20:45 "Da sind 7000 km völlig veraltete Ölpipelines ... die gehören alle Shell ... öööh ... und die haben alle Lecks..."


    Ja ne is klar Meister Lusche! Wenn da alle Nase lang ein Mulumba ankommt und mal eben die Pipeline in die Luft jagt oder anbohrt (und hinterher nicht abdichtet), um Öl anzuzapfen - man hat ja seine eigene Raffinerie im Urwald - dann ist das Pipeline-System schon schwierig trocken zu halten.

  • An den fehlenden Steuereinnahmen auf fossile Energieträger wird der deutsche Staat nicht zugrundegehen.

    Wir sprechen hier über einen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren in dem das System sich langsam umstellt.

    Unsere Regierungen werden stets dafür sorgen, dass sie ausreichende Steuereinnahmen haben und das Steuersystem entsprechend anpassen. Wenn wir richtig wählen, greifen sie dabei auch endlich einmal den Richtigen in die Tasche.

    Mit steigendem Stromverbrauch können die Abgaben auf Strom deutlich sinken.

    Für den Mobilitätssektor wurde das Steuerplus oben schon vorgerechnet.

    Im Bereich Gebäudeheizung über Wärmepumpe macht der Staat auch bei einer JAZ > 4 ein sattes Plus

    (Heizöl 0,6 ct/kWh, Erdgas 0,55 ct/kWh + MwSt auf den Kaufpreis; Strom 20 ct/kWh inkl. MwSt.).

    Im industriellen Bereich müsste Unternehmen mal wieder mit mittelfristiger Perspektive in die Zukunft investiert,

    statt jede Investition mit einer AD > 4 Jahre zugunsten eines Aktienrückkaufprogramms zu blockieren. Wirtschaftliche Nachteile gegenüber Ländern ohne CO2-Preis lassen sich durch CO2-Abgaben auf die bei der Herstellung von Produkten verursachten Emissionen kompensieren. Wenn 20 große Konsumnationen dabei mitmachen wird das sehr schnell ein Selbstläufer. Mit steigendem CO2-Preis wird es zunehmend interessant die von den Ingenieuren schon lange identifizierten Energieeinsparpotenziale in der Produktion zu heben. (Mindestens 20 %, bisher war fossile Energie einfach viel zu billig)

    Sollte es gelingen Deutschland auf 100% Eigenerzeugung zu bringen, spart man 70 Mrd. €/a Mittelabfluss für den den Import von fossilen Brennstoffen. Volkswirtschaftlich ein enormer Gewinn.

    Wenn Europa es schafft sich hier an die Spitze der Entwicklung zu setzen wird der Industriestandort langfristig gesichert.

    Mit steigenden Transportkosten und abschmelzender Differenz der Lohnkosten wird es z.B. auch wieder wirtschaftlich PV in Europa zu produzieren (ewig wir sich auch China die Subventionierung nicht leisten können).

    Wenn wir die Fertigung von WKA nicht politisch in den Ruin treiben, bleibt die Fertigung in Europa.

    Wann schärfen die Grünen endlich ihr wirtschaftspolitisches Profil und erklären den Menschen,

    dass eine Umstellung auf EE die Volkswirtschaft nicht mit zusätzlichen Kosten belastet, sondern spart und den Bürgern die Möglichkeit gibt ihr Kapital sinnvoll anzulegen. Stromnetze, und dezentrale Energieerzeugung gehören ebenso in Bürgerhand wie Straße, Schiene und sonstige Infrastruktur. (inkl. Enteignung, in keinem Bereich ist das so leicht wie hier)

    Sollen sich die großen Investoren doch bitte auf die PtX-Technolie stürzen, da ist genug Geld zu verdienen (mit entsprechendem Risiko :-) )

    Es könnte alles so einfach sein wenn man endlich einmal anfangen würde groß und langfristig zu denken.

    (und nicht nur von Quartalsbericht zu Quartalsbericht, oder bis zur nächsten Wahl)

    Ab 12.07.1996 bis 24.04.2019 = 2,64 kWp

    Ab 25.04.2019 = 9,75 kWp.

    30 x LG Neon2 Black 325N1K-V5 mit SE10k-WR

  • warum regt ihr euch eigentlich so über shell auf? Klar fördern die Öl aber wenn sie jetzt massiv in erneuerbare investieren ist das doch gut. Ist doch völlig egal wer Geld und Ressourcen bereitstellt, damit es vorwärts geht. Die haben immerhin das Know how um Großprojekte abzuwickeln.

  • Brent Spar eigentlich noch?

    Shell ist toll, genau wie RWE und Rheinbraun. :ironie:

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • warum regt ihr euch eigentlich so über shell auf? Klar fördern die Öl aber wenn sie jetzt massiv in erneuerbare investieren ist das doch gut. Ist doch völlig egal wer Geld und Ressourcen bereitstellt, damit es vorwärts geht. Die haben immerhin das Know how um Großprojekte abzuwickeln.

    Na ja, massiv? Und warum tun sie das? Weil sie jetzt zu Ökofreaks geworden sind? Bestimmt nicht, denn sonst würden sie die Förderung zumindest in solchen katastrophalen Förderregionen umgehend einstellen. Das sind quersubventionierte Projekte Öl->Akkus, Verbrenner->E-Autos (VW), usw.


    Eine Energie-Monopolstruktur wird durch eine andere mit selben Anbietern ersetzt - das ist das Ziel.


    Hat mit "Erneuerbaren in Bürgerhand" nichts mehr zu tun, oder hab ich die AGB nicht richtig inhaliert, bevor ich vor 10 Jahren diesem ehrenwerten PV-Forum beigetreten bin ...:rolleyes:

  • und warum müssen alle erneuerbaren in Bürgerhand sein? Wir brauchen so viele davon, dass wir eigentlich über jede Firma froh sein können, die da Geld rein steckt. Ich glaube auch nicht, dass Bürger in der Lage sind offshore Windparks zu realisieren. Das sind Großprojekte die Milliarden Euro kosten.