Initialladung von LiFePO4

  • Bevor man LiFePO4 in Betrieb nehmen kann(*), sollte man die Zellen mit einer balancierenden Initialladung versehen. Die LiFeYPO4 Zellen von Winston (Thunder Sky) müssen hierbei erst-/einmalig (und sehr kurzfristig) auf 4V geladen werden. Alle parallel, zumindest solche, die dann zusammen in einem Batteriepack verwendet werden sollen.


    Das ersetzt natürlich nicht das BMS im seriellen Betrieb, aber es gibt dem Batteriepack einen guten Start mit. Lebensdauer und effektive Kapazität steigen, letztere um gut 10%.


    Außerdem beträufeln wir die Zellen mit Tachyonenwasser. Ok - kleiner Scherz.



    Hier sieht man zwei TDK Lambdas in Master (unten)-Slave Konfiguration 28 x 90Ah parallel geschaltete Winston Zellen mit 420A laden.

    Diese LiFePO4 Zelle hat mal eben läppische 2520Ah - bei 3.2V Nominal.

    Bei der Aufnahme sind alle Zellen gerade mal so bei 3.381V. Die Zellen sind nach der Prozedur tatsächlich auf wenige tausendstel Volt gesynct.


    Wichtig ist, dass der Prozess oberhalb 3.9V nicht zu lange dauert, daher sind möglichst hohe Ladeströme vonnöten. Wer sowas vorhat und dann das Pack zwischen 3.9V und 4.0V mit seinem 20A Eierkocher stundenlang brät, erweist der Sache im Gegenteil einen Bärendienst.


    Wir haben hier GWL (diesen LiFePO4 distri) "vor der Haustür" sitzen. Wenn also jemand vorhat dort Zellen einzukaufen und denen eine Schönheitskur verpassen möchte, pingt mich an.



    (*) Naja - "können". Können kann man viel, auch ohne das hier Beschriebene.