Abschreibung bei leistungsfähigerem Wechselrichter

  • Hallo,


    wenn man im Folgejahr der Anschaffung den Wechselrichter durch einen leistungsfähigeren ersetzt, ist es dann richtig, dass man dann nachträgliche AHK hat, die dann zum Restwert des Anschaffungsjahres dazuaddiert werden müssen und dann über die Restlaufzeit die jährlichen Abschreibungsbeträge neu berechnet werden müssen?


    Wechselrichter war aber nicht kaputt.


    Bsp.:

    Inbetriebnahme Oktober 2018

    Man schreibt erstmals ab, bekommt einen Restwert zum 31.12.2018

    Im Juli 2019 erfolgt Tausch Wechselrichter der Leistungsfähiger ist.

    Man nimmt Restwert 31.12.2018 + Wert von Verkauf alter Wechselrichter und Kauf neuer Wechselrichter

    = Neuer Ausgangswert mit dem dann die Abschreibungen für die Restnutzungsdauer 19 Jahre und 9 Monate berechnet werden müssen.


    Wäre das so korrekt vom Gedanken her?


    Danke Euch und liebe Grüße

  • katzekatkk

    Hat den Titel des Themas von „Abschreibung bei Kapazitätserhöhung“ zu „Abschreibung bei leistungsfähigerem Wechselrichter“ geändert.
  • Danke wadoe.


    Genau, es gibt gibt einen Erlös beim Verkauf und einen Aufwand bei dem Kauf.

    Habe ich in 4/3 bereits berücksichtigt.


    Ist dann der neue Wechselrichter auch über die Restnutzungsdauer (19 Jahre und 9 Moante) abzuschreiben, oder über volle 20 Jahre?

  • Könnte mir bitte jemand noch sagen zu welchen Stichtagen was zu tun ist:


    - alter Wechselrichter wird wie lange abgeschrieben? Bis Juli 2019 oder 1.1.2019?


    - neuer Wechselrichter dann ab 1.1.19 oder Juli 2019?


    Wenn der alte zum Verkaufsdatum im Juli als Abgang gebucht wird, dann wird er bis dahin abgeschrieben?

    Und der neue ab 1.1.19, dann wäre das ja doppelte Abschreibung?


    Bitte kann mir jemand helfen?