Studie: Kosteneffiziente und klimagerechte Transformationsstrategien für das deutsche Energiesystem bis zum Jahr 2050

  • Erstmal haben!

    :thumbup:


    Güterverkehr auf die Schiene - dann braucht man weder Oberleitungen noch BE-LKW oder Brennstoffzeller.

    Personennahverkehr kann man mit BEV-Bussen idealerweise autonom fahrend lösen.


    genau. Wir weiten mal eben den Gütertransport auf der Schiene um das 10fache aus und legen noch ein paar Schienen bis zum letzten Aldi.


    das wird im Wutbürgerland sicherlich vorzüglich funktionieren, wenn dann in jedem zweiten Hinterhof nachts ein Güterzug durchrumpelt. Personenverkehr auf der Schiene können wir dann auch einstellen, denn Güter- und Personen teilen sich hierzulande ein Schienensystem.


    Es wäre schon, wenn man keine "Phantasien" diskutieren würde sonder reale Optionen.


    Bauen wir die Bahn doch beim Personenverkehr bis 2050 so aus, dass man von Hamburg nach Frankfurt oder von München nach Paris lieber mit der Bahn fährt als mit dem Flugzeug fliegt.

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Und? Da sind sie nicht alleine.

    Was macht man sonst mit Überschusstrom, der bei normalen Wetterlage anfällt und den keiner abnehmen will? Abregeln? Speichern? Irgendwann sind die Speicher voll.

    Solange das nur wenige hundert Stunden pro Jahr sind.


    Verheizen (Widerstandsheizung) oder abregeln. Man muss nicht jede kWh "retten".


    Gerade bei der PV gehe ich davon aus, dass man jenseits der 100GW dann halt 5-10% des Stroms einfach wegwirft (oder für Klimaanlagen verschenkt). Ich seh darin kein Drama.


    Es macht keinen Sinn, für nur ein paar hundert Stunden im Jahr Netze, Speicher und/oder Elektrolyseure zu bauen.

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Es braucht nur die Elektrolyseure. Anschliessend weiter zu Methan synthetisiert sind Netze, Speicher und Verbraucher schon lange vorhanden. Schlechter Wirkungsgrad ist besser als keiner.

    14+13 Module OSO+22 Module WNW Heckert NeMo Black 310 Wp

    Kostal Piko 15 70% hart

  • Bescheuert ist nur wenn z.B. Windkraft abgeregelt wird, weil die Leitung in den Süden noch fehlt, obwohl im näheren Umfeld ein Bedarf an zig GW Heizleistung zeitgleich mit Öl/Gas bedient wird.

    Einige Fernheizungsnetzbetreiber haben sich doch schon Speicher mit großen Tauschsiedern hingestellt. Technisch ginge das über die "intelligenten" Messsysteme auch im Schwarm der Haushalte. Aber preislich wird letzteres sicher nichts.

  • Es braucht nur die Elektrolyseure. Anschliessend weiter zu Methan synthetisiert sind Netze, Speicher und Verbraucher schon lange vorhanden. Schlechter Wirkungsgrad ist besser als keiner.


    Ich hab doch die Tabelle gezeigt, was das kg Wasserstoff direkt aus dem Elektrolyseur kostet, wenn das Teil nur 500 Stunden im Jahr läuft. Das kostet selbst bei kostenlosem Strom über 10 Euro pro kg und somit grob 30ct/kWh, wenn man's utopischerweise ohne weitere Invest- und Beriebskosten direkt so ins Gasnetz einspeisen würde. Als Methan dann eher 50-60ct/kWh.


    Das ist doch völlig absurd, dann lieber den Strom wegwerfen

    24x Sanyo 205 HIP = 4,92kWp

  • Hallo Cephalotos,


    die Tabelle auf der S. 25 der Siemenspräsentation auf den 27.Spreeenergie-Tagen ist in der Tat toll! Danke für den Hinweis!


    Die Vorstellung, dass es sich nicht lohnt eine Elektrolyseur-Anlage teuer zu bauen, die über das Jahr fast nicht genutzt wird, ist für viele eben schwer verständlich.


    'Habe mit der Tabelle auch noch einen Weg gefunden, für 2ct/kWh über 8000 h/a CO2-freien Wasserstoff für nur 2,6 Euro/ kg zu erzeugen! Zur Klimarettung alternativlos und - wenn die Elektrolyseure z.B. in der 100...1300 MW-Klasse hochskaliert endlich zur Verfügung stehen - sogar sehr schnell umsetzbar ;-)


    Gruß


    ElektroZW

  • Müßig über könnte und müsste zu grübeln, solange unsere Politiker so sehr bremsen.

    Netzausbau-Beschleunigungsgesetz

    Netzkostenfreie Zweitanschlüsse zum Tauchsieder über Rundsteuersignal

    ÖPV Initiative

    Wirksame Fossilsteuern

    ...

    Ich sehe momentan nichts davon.

    Grüße von der Küste - Farmjanny
    29,94 kW Firstsolar mit 3x SMA 9000TL in 2009 SSO
    30,00 kW Firstsolar mit 1x8000 u 2x9000 in 2011 WSW
    10 kW Sunpower in 2013
    30 kW Windkraft Lely Aircon in 2017 und 9 kW - 12 kWh Speicher von Fenecon

    10 kW Sunpower an Plenticore mit BYD Speicher in 2019

  • Die Bundesregierung hat nun die Lösung für unser Energieproblem verkündet:


    "Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen“, fasste Staatssekretär Michael Meister aus dem Forschungsministerium alle Hoffnungen in einen Satz zusammen.


    Der soll aber nicht hier hergestellt werden, sondern zB in der Wüste.


    Forschungsstaatssekretär Meister sieht übrigens die besten Standorte für eine CO2-freie Wasserstofferzeugung ebenfalls in Afrika, aber auch in Australien. Die Flüssiggastanker, die irgendwann grünen Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe über die Weltmeere schippern, müssten natürlich auch selbst damit angetrieben werden.


    Von daher kein Problem dass die WIndkraft hier nun gestoppt wird. Wir importieren einfach die Energie. Per Stromleitung wäre es ja auch viel zu teuer, in ein Tankschiff passt bestimmt wesentlich mehr.


    Endlich sind wir nicht mehr auf den sündhaft teuren PV- und WKA Strom angewiesen, man denke nur an die EEG-Umlage mit der die Krankenschwester dem Zahnartzt die PV bezahlen muss. SO geht es wirklich nicht mehr weiter.

    4,08kwp Solarworld ::: Piko3.6