44339 | 10.05kWp || 1423€ | LG

  • Ja Fehlplanung mit Ansage und gegen multilaterale anderslautende Beratung.

    Dir würde von Anfang an eine saubere Maximalplanung unter Zuhilfenahme von Solaredge ans Herz gelegt.

    Das Stückwerk jetzt ist ehrlich gesagt ein perfektes Negativbeispiel.

    Achtung Schattentheoretiker!


  • Die Überlegung wäre, op im Sinne des Eigenverbrauchs (Wintermonate) eine Südseite nicht seinen Vorteil bringt im Sinne der Eigenverbrauchsnutzung. Eine zusätzliche Ost-West erhöht ja "lediglich" den Ertrag aber spielt keine weiteren Vorteile aus oder?


    Windlast ist übrigens ein wichtiges Thema. Wir haben leider ein sehr windkräftiges Grundstück (Rand des Baugebiets, Landschaftschutzgebiet). Da bläst es manchmal ganz schön deftig. Eine geschlossene Anlage ohne große Angriffsflächen vermittelt mir ein besseres Bauchgefühl.


    Aktuell läuft bei mir ein SMA SunnyTripower 8.0.

  • Bei dem Schatten ist es fast egal wie man aufständert.


    Carport steht ja noch nicht, vllt. das Dach so planen das man gleich Gefälle Richtung Süden hat und dann 10 Module flach drauf.


    Zur Planung - hatte ich auch mal mit dem Gedanken gespielt, aber 10° bedeutet auf 5,50 m fast 1 m Aufbau im hinteren Bereich. Nicht nur das das äußerst bescheiden aussieht, aber ich fürchte die Extra Kosten hiefür (Wind abfangem, Statik, Dachkonstruktion schrauben die Kosten unverhätlnismäßig hoch :-(

  • Es geht um die Frage, wie viele Module Du Ost und West auf dem Hausdach hast und welchen WR?

    SHM2.0 ist nicht dabei, das sollte man dann mit Carport ändern, denn sonst wird das auch 70-hart, so wie das Haus


    Norddach Haus mit DN35 macht keinen Sinn.

    Süddach … ist halt passiert.

    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Die Überlegung wäre, op im Sinne des Eigenverbrauchs (Wintermonate) eine Südseite nicht seinen Vorteil bringt im Sinne der Eigenverbrauchsnutzung. Eine zusätzliche Ost-West erhöht ja "lediglich" den Ertrag aber spielt keine weiteren Vorteile aus oder?

    Die Einstarhlung die auf die Fläche fällt wird nicht größer egal wie man die Module aufständert.

    Für Winterbetrieb müsste man >40 besser 60° aufständern - das kannst du vergessen - zumal dann nur 4 Module aufs Dach passen und die Windlast maximal wird.

    Aktuell läuft bei mir ein SMA SunnyTripower 8.0.

    mit SunnyHomeManager? Dann sollte man imho auch bei SMA bleiben - ein SB3 bietet 2 Mppts und die Kapazität für die 10 möglichen Ost/West Module locker.


    Alternativ: ALLES bauen was irgendwo hinpasst und den ganzen Rest an Solaredge.


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • So ich versuche mal in einem Beitrag alles zu erschlagen :-)

    Zitat

    Hast du schon simuliert den Knick auf die Innenseite / nach unten zu legen - hätte aber höhere Windlast. SE finde ich hier vernünftig, samt geteilten Modulen.

    Von der Schattierung her (ich habe eine kleine Lücke zwischen den Modulen gelassen) geht der Vorteil in die Richtung der von dir vorgeschlagenen Richtung. 2% weniger Schatten der Ost-Anlage aber nur 0,5% mehr Schatten auf der Westanlage.

    Aber immer wenn ihr Windlast sagt, stellen sich bei mir die Nackenhaare hoch. Das ist hier manchmal wie an der Nordsee ;(


    "Satteldach":

    Ost 10,94% - West 4,36%


    "invertiertes Satteldach":

    Ost 8,86% - West 4,88%


    Zitat

    Es geht um die Frage, wie viele Module Du Ost und West auf dem Hausdach hast und welchen WR?

    SHM2.0 ist nicht dabei, das sollte man dann mit Carport ändern, denn sonst wird das auch 70-hart, so wie das Hau

    Oh, da bin ich gedanklich falsch abgegebogen.


    Ja es sind sowohl 15 Modul auf der Ost- als auch auf der Westseite. Gilt deine Aussage für eine Nord-Süd Belegung oder für einetere weitere Ost-West oder womöglich beides? Ich hatte bisher so mitgenommen, dass bei einer Ost-West ich eigentlich (fast) nie in einen abgeregelten Bereich. Bisher kam ich nur bei den kurzen Spitzen (100% Sonne bei vorheriger Kühlung) im abgeregelten Bereich. Ansonsten bei kontiuirlicher Erwärmung auf max 6,1 kW bei 6,3 kW Abriegelung.



    Zitat

    Norddach Haus mit DN35 macht keinen Sinn.

    Süddach … ist halt passiert.

    "Danke" für das Verständnis. Und in diesem Punkt möchte ich auch Green_Pirate harsch widersprechen:


    Zitat

    Ja Fehlplanung mit Ansage und gegen multilaterale anderslautende Beratung.

    Dir würde von Anfang an eine saubere Maximalplanung unter Zuhilfenahme von Solaredge ans Herz gelegt.

    Das Stückwerk jetzt ist ehrlich gesagt ein perfektes Negativbeispiel.

    Meine Anmerkung war durchaus sarkastisch / kritisch gemeint. Was hab ich denn trotz "multilateraler Beratung" und meiner störrischen Ignoranz wirklich falsch gemacht? :P


    Südseite nicht belegt / fehlgeplant

    Das ist ein Punkt, aber keiner für dich. Das Kind war bereits vorher schon in den Brunnen gefallen. Fehler in der Bauphase, ja. Beratung ignoriert? Nein.
    Zum Zeitpunkt der Hausplanung oder auch des Baus habe ich mit einer PV nur in weiter ferne kalkuliert ("irgendwann" mal), sodass ich auf einige Details (Schornstein) nicht geachtet habe bzw. die Effizienz für eine Anlage die auf jeden Fall gebaut werden muss den Vorrang gegeben. Im Nachhinein sch..., aber daran kann ich nichts ändern - trotz aller Bemühungen und Hinweise eurerseits :)


    Garage nicht belegt.

    Wie dargestellt und auch in der Meinung geteilt. Die Garage befindet sich zwischen 2 Häusern und wird stark beschattigt. Sinnvoll? Fraglich..


    Nord nicht belegt.

    Die Idee habe ich durchaus unterstützt und hätte ich bei einem entsprechenden attraktiven Preis mitbelegt. Allein mein Solateur hält dies für eine sehr schlechte Idee und wollte dies aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht umsetzen (gleiches galt für die 3 Panele auf der Süd). Zur Norddachbelegung gibt es auch höchst unterschiedliche Meinungen.


    Carport nicht belegt

    Ja, es war zu dem Zeitpunkt auch nicht existent! Es war zu dem Zeitpunkt nur ein Erdberg vorhanden. Das hatte ich aber von vorne rein gesagt, dass ich dieses nachholen werden muss, weil sonst die ganze Planung daran hängt. Jetzt ein halbes Jahr später fang ich mit den Details an. Hätte ich solange warten sollen? Zumindest habe ich ein Erdkabel zum vereinfachten Anschluss vorgesehen.


    Wenn wir also ehrlich sind. Ja, nicht maximal ausgereizt, aber Fehlplanung und Ignoranz? Finde ich nicht.


    Zitat

    mit SunnyHomeManager? Dann sollte man imho auch bei SMA bleiben - ein SB3 bietet 2 Mppts und die Kapazität für die 10 möglichen Ost/West Module locker.

    Nein ich habe nur ein Nachbau Energymeter von Elgris ohne Regelfunktion. Aber ich würde auch gerne bei SMA bleiben damit eben Datenlogger und Kommunikation zu meinem SmartHome weiterhin funktionieren und um nicht noch eine neue Baustelle zu schaffen :-)

    Zitat

    Die Einstarhlung die auf die Fläche fällt wird nicht größer egal wie man die Module aufständert.

    Für Winterbetrieb müsste man >40 besser 60° aufständern - das kannst du vergessen - zumal dann nur 4 Module aufs Dach passen und die Windlast maximal wird.

    Also wenn ich mal eure Kommentare zusammenfasse. Sind alles nette Überlegungen mit Süd, aber die von mir erhofften Vorteile werden sich nicht ausbilden. Sprich am sinnvollsten ist eine Ost-West Anlage mit 10 Modulen und "normalen" WR.


    Oder spricht dann doch etwas starkes für Süd-Nord mit Solaredge ? Vermutlich wenn ich die 3 Module auf der Süd noch mitnehme?


    Ich schätze Eure Meinungen sehr, aber die gehen teilweise in viele Richtungen, da verliert man als nicht Vollblutprofi wie ihr den Überblick was man verfolgen sollte und was eher Spielerei ist.


    :danke:

  • Es fällt mir leider (wieder) schwer einen Solateur für die Aktion zu finden und verfolge gerade 2 Gedankengänge. Hoffe ihr könnt mir nochmal einen Tipp geben:


    1) 3 zusätzliche Module auf der Südseite

    Ich benötige aktuell einen Dachdecker für den Einbau eines Dachflächenfensters. Bei dieser Aktion würde ich gerne versuchen dann in Eigenregie die 3 Module montieren zu lassen und diese dann selbst anzuschließen.

    Aktuell habe ich für die Bestandsanlage ja einen SMA STP 8.0 bei dem jeweils eine Dachseite auf einen MPPT gelegt ist. Ich hatte öfters aufgeschnappt, dass es keinen großen Nachteil gibt, wenn man eine gleich große West-Ost Anlage auf einen MPPT liegt. Hintergrund ist, dass ich mir so einen neuen WR / Modul WR für die 3 Module sparen könnte und das so einfach erweitern könnte. Ergibt das Sinn oder sollte ich lieber in den sauren Apfel beißen?


    2) Belegung des Carports
    Ich habe zu meinem Anschlussraum im Haus ein Erd- und LAN Kabel liegen. Ich wäre schwer verwundert, wenn der WR nicht zwangsweise in Carportnähe montiert werden muss? Es gibt keine Möglichligkeit, dass das Erdkabel genutzt wird, um einen WR im Hausanschlussraum zu legen oder? Sonst könnte man einen WR bspw. mit den 3 Modulen für die Südseite kombinieren.

    Aktuell tendiere ich dazu, dass Dach selbst zu belegen. Gibt es hierfür Tipps bezüglich Dacheindeckung und Montagesystem? Trapzeblechdach mit K2 Multiangle?


    3) Allgemein

    Muss für die Erweiterung der Bestandsanlage eigentlich auch ein NAB gestellt werden? Oder reicht es in diesem Fall, dass man die Inbetriebnahme der Erweiterung dem Netzbetreiber mitteilt und sich ins MSR eingträgt?


    Danke nochmal für Eure Hilfe.

  • Neubau und dann kein Rohr zum Carport gelegt? Liegen da echt nur die Kabel in der Erde?

    Mir kommen die Fragen so bekannt vor. Lies mal ... ach der war von dir der neue Thread. Warum doppelt! Etwas Geduld bitte!