Inselanlage Berechnung / Komponenten Auswahl

  • Hi zusammen,


    man nennt mich Lischke und ich möchte gerne mit Euch zusammen eine Inselanlage zusammenstellen.

    Vor langer Zeit hab ich mal eine Lehre als Elektriker absolviert.


    Ich weiss das dieses Thema schon das eine oder andere mal diskutiert wurde, nur habe ich halt bestimmte Vorstellungen.


    Besitze ein Gartenhaus, welches bis auf die Elektrizität gut ausgebaut ist.


    -Ich möchte eine 230V Inhouse-Installation für kleine Verbraucher gemäß Excel

    -Panel kommt auf Freie Rasenfläche Richtung Süden.

    -Winkel soll je nach Jahreszeit angepasst werden.

    -Wechselrichter, Regler, Batterie und LS/FI kommen in eine kleine Kammer, welche sich am Haus befindet jedoch nicht beheizt.

    -Haus ist aus Holz

    -Kühlschrank weiterhin Gasbetrieben oder über PV? nur Sommer? Wechsel auf A++++

    -Komponenten welche lange verheben (Garantie)

    -Seriöser Lieferant aus DE oder FR

    -Blitzschutz, Potausgleich? Habe etwas Respekt da Holzhaus


    Kabellängen:


    Panel zu Regler 8-10m

    Regler/Batterie/Wechselrichter 0.5-1m

    Inhouse-Installation Parallel

    10m bis zum letzten Spot (ca 8W a 3Stk.)

    4m zur Steckdose

    Erweiterung möglich, Rohre schon vorhanden (M20) darum kein 12/24V möglich


    Ich habe mir ein Berechnungs-Tool mit Hilfe des www zusammen gestellt, in dieser sind die wichtigsten Angaben vorhanden. Ist dieser zu gebrauchen?

    Dazu habe ich noch eine Zeichnung des Gartenhaus mit dem Paint Programm erstellt:S:D.


    Das ganze zu Planen macht mir viel Spass, darum die Zeichnung und das Tool.

    Das Tool konnte ich leider nur als PDF Hochladen.

    Solar Tool.pdf


    Gruss Lischke

  • Das wichtigste hab ich vergessen.


    Budget bis und mit Wechselrichter 2000Euro, mit KS geht auch mehr.


    PS:

    Was passiert eigentlich wenn ich die Anlage zu gross Dimensioniere und zu viel Produziere?

    Ich hab gehört man kann alternative Speicher nutzen, in dem man z.B. Wasser hoch pumpt und in schlechten Zeiten wieder verwendet? Gibt es so ein System?

  • Ich bin zwar kein seriöser Lieferant aus DE oder FR, aber ein paar DInge kann ich beitragen:

    Ich hab gehört man kann alternative Speicher nutzen, in dem man z.B. Wasser hoch pumpt und in schlechten Zeiten wieder verwendet? Gibt es so ein System?

    Ja, gibt es, nennt sich Pumpspeicherkraftwerk und bietet sich an, wenn Du über einen Hochsee in den Alpen verfügst (mit den zugehörigen Pipelines), ansonsten für's Gartenhäuschen eher nicht.


    Zu groß Dimensionieren gibt's nicht, im Sommer produzierst Du zuviel, im Herbst und Winter dann eher zu wenig. Vernünftige Solar-Lader regeln eben runter wenn zu viel Saft reinkommt.


    Den Unterschied zwischen SOmmer-Wert und Winter-Wert beim PV panel mit 1:2 anzunehmen kannste knicken, ist eher so 1:30

    The bitterness of poor quality remains long after the sweetness of low price is forgotten. [Twitter]

  • Hey,


    Da bei Dir alles aus Holz ist, bitte einen flammwidrige Fermacellplatte auf die Wand montieren und darauf dann Laderegler Wechselrichter etc.

    LG. Noell

  • @PetaJoule Vielen Dank für die Infos. Ausser ein Paar Pfützen gibt es da keine Gewässer.

    Das Verhältnis Winter/Sommer schockiert mich ein wenig.

    Dann muss ich wohl oder übel die Anlage etwas grösser Planen, dass im Winter kein Defizit herrscht.


    @Noell.B An das habe ich schon früh gedacht.


    Habe es in meinem Tool noch einmal neu berechnet.

    Sehe ich das richtig, für einen Wintergebrauch sind 600W a 2 Module zu wenig?

    Dateien

    • Solar Tool.pdf

      (36,51 kB, 19 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • Tolles Tool.


    Ich habe auch eins gemacht, was aber punkto benötige Solarleistung und benötigte Akkugrösse noch nicht passt. Aber um den Täglichen Gesamtbedarf zu ermitteln ist das super.

    Hänge es mal hier an, vieleicht kann der ein oder andere was damit anfangen.

    LG. Noell

  • @Noell.B Danke für das Tool


    Habe mich noch ein wenig informiert und bin auf folgende Auswahl gekommen:



    Wechselrichter: Victron Phoenix 24/800

    Bluetooth Sender: Victron Smart Dongle


    Laderegler: Victron Smartsolar 100/30


    Batterie: 2x240Ah AGM oder Blei?

    Battery Protect: Victron 12/24-65A - Smart


    Solarmodul: Trinasolar Honey plus 305W (Mono)

    oder

    Victron BlueSolar 260W (Poly)


    Ist es Sinnvoll die Anlage mit 24V zu betreiben?

    Ist der Laderegler richtig Dimensoiniert?

    Sind 2x240Ah sinnvoll und passt der Battery Protect dazu?


    Da mir Garantie und Service wichtig sind könnte ich diese Komponenten bei einem Händler in der Nähe beziehen, deren Auswahl allerdings ein wenig beschränkt ist.


    Gruss

  • AGM oder Blei?


    ;-)


    So sehr ich Victron mag, deren Kernkompetenz sind weder Panele noch Batterien - da verkaufen die auch nur anderes Zeug unter eigenem Brand. Da würde ich mich anderweitig umschauen.

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  • Also Blei ist geschickter.

    240 Ah bei 30 A max sind C8 das ist okay.


    Panel hol ich mir meist bei secondsol.


    An dem Laderegler kannst du 2 oder 4 Panels anklemmen. 2 in Reihe. Max zwei parallel.

  • Stimme den anderen zu. Mach bitte mal erst eine Zusammenfassung des täglich benötigten Strombedarf. EIne Tabelle die das ausrechnet habe ich Dir ja angehängt. Ausfüllen und hiervon ein Screenshot machen und anhängen damit wir alle sehen was dein Grundbedarf ist. Und dann kann man die Anlage planen. Einfach eine Zusammenstellung machen funktioniert nicht. Das hat bei mir nicht funktioniert und bei vielen anderen auch nicht. Und ich plane schon seit Wochen. Das dauert halt seine Zeit.

    Nicht bös gemeinnt, aber wir alle wollen Dir nur helfen und dich vor einen übereeifrigen Fehlkauf beschützen.

    Wie gross muss der Wechselreichter sein, wie gross die Akkus, wieviel Solar-Panele benötige ich usw.

    Punkto Panele nimm die Monos.

    LG. Noell