SMA SB2.5 mit Tigo - Probleme bei der MPP Regelung

  • OK, ich werde mir definitiv keine Tigos zu legen. Werde mal die Hyundai ausprobieren, da ich drei Module mit 265wp mit 13 x 285 mischen möchte.

    Also bei mir nach wie vor alles Top mit den Tigos an den verschatteten Modulen. Kann aber auch nur die gesamte Stringspannung sehen, die per Modbus am WR ausgelesen wird.


    Beim aktuellen Sonne-Wolken Mix verhält es sich so: Sobald die Sonne da ist und ein Modul liegt im Schatten, wird das Modul abgeschaltet, Stringspannung geht entsprechend runter. Sonne weg, alle Module bekommen gleichmäßig diffuses Licht, Modul wird wieder zugeschaltet, Spannung wieder hoch.


    So soll es sein.

  • Wenn das Modul abgeschaltet wird funktioniert der Optimizer doch gerade NICHT.

    Das war das das große Problem in der Vergangenheit.

    Ist dir überhaupt klar was ein Optimzer macht bzw. machen soll?

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.



  • Ist dir überhaupt klar was ein Optimzer macht bzw. machen soll?

    Optimieren :D


    Angenommen der String liefert 6A Strom und 1 Modul wird verschattet, dann ist anzuzweifeln , dass ein Optimizer die Spannung soweit zu senken kann, um die 6A zu erreichen. Also geht der Tigo in Bypass um die 6A zu halten. Ohne Tigo würde der String dann nur noch den Strom des verschatteten Moduls bringen.


    Wie gesagt, sehe ich bei mir nur die gesamte Stringspannung. Kann mir aber nicht vorstellen, dass der Tigo bis auf ein paar Volt runtergeht. Das würden die DC/DC Wandler kaum lange mitmachen.


    Von daher kann ich mit dem Verhalten der Tigos gut leben. Was sollten denn die Tigos Deiner Meinung nach machen? Ich lerne gerne dazu.

  • Du darfst das anzweifel, aber da liegst du schlicht falsch.

    Der Tigo zieht die Spannung so weit runter bis die 6A ihm nichts ausmachen.

    10:1 überhaupt kein Problem, und härter sind Schatten selten.

    Bei einem 60 Zeller also auf 3 Volt.

    Und drei Volt dazu ist erheblich besser als 2 Volt Abzug die an den drei Dioden abfallen.

    Die Wandler müssen übrigens immer den vollen Strom tragen, auch 9,5 A im Sommer.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.



  • Bei einem 60 Zeller also auf 3 Volt.

    Da würde ein Wegschalten des Moduls auch keinen großen Unterschied machen ;)

    Okay, bei sowieso schon kurzen Strings und mehreren Tigos könnte das Fatal sein.

    Nichtsdestotrotz kann ich bei mir anhand der Stringspannung nicht erkennen, ob das Modul jetzt mit 3V fährt oder weggeschaltet ist. Vielleicht sehe ich was, wenn ich endlich mal das Gateway einbaue.


    Die Wandler müssen übrigens immer den vollen Strom tragen, auch 9,5 A im Sommer

    Ich hatte diesbezüglich was anderes gelesen. Wenn der Modulstrom >= Stringstrom ist, lassen die Tigos lediglich durch. Gerade wegen der Wandlerbeanspruchung, bzw. der Wandlerverluste. Ich meine das stand in irgendeiner der Tigo oder SMA Dokus. Würde ja auch Sinn machen. Wieso Material beanspruchen und Lebenszeit verkürzen, wenn´s unnötig ist.

  • Wenn dem so wäre, dann brauche ich aber keine Optimierer, das kann jedes (vernünftige) Schattenmanagement.

    "Mein" SMA zaubert sogar bei 50% Schatten noch gute Erträge aus dem String.

    PV Anlage(n): 2x 9,9kWp und ein Energievernichter mit 7,6kWh von BYD

  • Ein Schattenmanagement zaubert schon mal gar nichts sondern überbrückt verschattete Module.

    Ein Optimierer der nur runter wandeln kann kann natürlich nichts optimieren wenn sein Panel in der Sonne liegt und der Rest der Module im Schatten.

    Dann ist aber bei der Planung was schief gegangen, da kann der Optimierer nichts für.


    Und zum großen Unterschied.

    Optimal ist eben besser als gut.

    Außerdem bringt der Optimierer dann richtig was wenn wenige Panel (teil)verschattet sind.

    Ein ganz typisches Beispiel dafür sind Panels neben Gauben.


    Optimierer sind nicht per se schlecht, im Gegenteil.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.



  • Wenn der Winter nicht so schlecht wäre würde ich mal ein Diagramm von der Teilverschatteten Garagenanlage einstellen.

    Der SMA scheint die Module nicht immer "bis zum abwürgen" zu fahren - abhängig natürlich davon wieviel Schatten auf den Modulen ist. Ich müsste das aber mal *ganz* genau versuchen zu ermitteln.


    Ich habe folgende Idee: Ich besorge die Huaweis so ab Ende Mai, bis dahin wird die Anlage mit 3x265W und 13x285W in dem String laufen. Von den gesamt 16 Modulen müsste ich 5 in den Bereich bekommen, der *nie* verschattet ist und hoffentlich noch drei Module die erst sehr spät verschattet werden. (alles umzubauen schaffe ich erst Ab Ende Mai, würde aber die Optimierer dann mal anbauen und erst später umbauen - gibt noch andere Projekte die wichtiger sind :))

    PV Anlage(n): 2x 9,9kWp und ein Energievernichter mit 7,6kWh von BYD

  • Nachdem die Tigo bei dir nun anscheinend besser laufen, würdest du sie dir nochmal zulegen?

    Ich will dieses Jahr noch ~14kWp aufs Dach hieven, wobei 6 der PV-Module auf einem Giebel liegen würden und somit der Winkel ein anderer ist als für den Rest der Module. Für einen eigenen String sind 6 Module wohl etwas wenig, bzw ineffizient, also dachte ich daran die 6 Module vom Giebel und 6 Module ca 1.5m rechts und links neben des Giebels (verschattet durch den Giebel am Morgen bzw Abend) zu einem String zusammenzufassen.


    Wechselrichter wird vermutlich entweder ein LG HOME 10 oder der neue Fronius Gen24. Jetzt ist die Frage ob ich die 6 Module rechts und links neben dem Giebel mit den Tigo Optimierern ausstatten soll. Oder ob da andere Optimierer besser geeignet wären? Wobei Tigo wohl den Vorteil hätte, dass ich wirklich nur die verschatteten Module mit Optimierern bestücken müsste. Aber wenn das System nicht so recht funktioniert bringt das auch nichts...

    2x Futurasun 300Wp + EVT560 + 2.2m2 Reflektor

  • Das bin ich tatsächlich am überlegen und müsste nochmal mit dem spitzen Bleistift rechnen.

    Dazu will ich mindestens bis Ende Mai warten um ein Jahr voll zu bekommen um eine Abschätzung machen zu können.

    Es würden nochmals 24 Stück fällig werden.

    Die Dinger sollen sich in 10 Jahren amortisieren.

    1200€ in in 10 Jahren wären 120 pro Jahr entsprechend ca .1000kWh.

    Das wird in jedem Fall verdammt knapp.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

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