mehrere hundert kWp

  • Hallo @ alle zusammen, super sraed, aber ich weiss trotzdemnicht was die beste Lösung für folgendes Vorhaben ist: Dachflaechen von Flugzeug-Hangars koennten mit 400 kWp belegt werden. Der VNB sagt dass 135 kWp an den jetzigen Anschluss angeschlossen werden koennen, sonst neues Kabel, Trafo usw.

    Weiterhin koennnten auf Freiflaeche (benachteiligtes landwirtschaftl. Gebiet) neben der Start/Landepiste 2 Reihen von 700 m Laenge mit 2 mal 6 Module = 12 Module a 400 Watt pro 2 m (Modul ca. 2mx1m) installiert werden. Der Flughafen verbraucht ca. 35000 kWh p. a.

    Was ist am besten? Unter 100 kWp bleiben? Die 135 kWp installieren, die an die jetzt bereits bestehende Konfiguration angeschlossen werden koennen lt. VNB? Oder Dachflaechen mit 400 kWp vollmachen (soviel passt auf die Dachflaechen, VNB will dann neues Kabel 200 m plus Trafo). Dann Freiflaeche nur mit 749,6 kWP oder auch maximal mit 1680 kWp (70 m x 2,4 kWp) belegen? Hier spricht der VNB von Zuweisung eines neuen Einspeisepunktes, der auch u. U. 5 km entfernt liegen könnte!?? Oder dieses Jahr 749,6 kWp, dann nach exakt 1 Jahr nochmal 749,6 kWp?? Fragen ueber Fragen, vielleicht hat jemand ne Antwort. Jedenfalls besten Dank, falls jemand einen Lösungsvorschlag hat.!!

  • Wann wurden die Gebäude errichtet? Außenbereich? Gibt es einen Bebauungsplan?

    Bei Freifläche sind es zwei Jahre imo wird da die Dachanlage mitgezählt, bin aber nicht ganz sicher.

    Angebote einholen für 100 und 400kWp und dann entscheiden. Entscheidend wird sein wo das Kabel verlegt werden kann/muß, sobald da eine öffentliche Straße zu queren ist, wird es schnell teuer.

    Spontan fällt mir noch ein, daß ein Blendgutachten nötig werden könnte. Eine Lärmschutzwand zu belegen wäre vermutlich geschickter imo auch, wenn sie gar nicht erforderlich ist.

  • alterego , danke für die schnelle Reaktion, Gebäude 1990 bis 2005, alle mit Trapezblech. Es gibt Bebauungsplan im Bereich der jetzigen Hangars bzw. des Restaurants. (dort wird derzeit der meiste Strom verbraucht, spaeter auch mal für e-planes). Im Bereich Start/Landebahn weiss net. Kabel muss wohl nicht ueber oeffentliche Stasse, es sei denn, der VNB weist mir einen Netzverknuepfungspunkt (so heißt das doch) in 5 km Entfernung zu. Derzeit geht eine Mittel-Spannungsleitung mit Trafohaeuschen bis an Flurgrenze ca. 200 m vom derzeitigen Anschluss entfernt. Dort koennte auch ein grosser Trafo rein. Hier Kabelverlegung unter Rasenflaeche bis zum jetzigen Hausanschluss moeglich. Der VNB meint aber, dass dies € 250,00 pro lfd. Meter erfordert. Plus Trafo für 400 kW ca. €100.000 und wenn 1.4 MW für die Freifaechenanlage benötigt werden, dann

    Trafokosten € 250.000. Blendgutachten ok, ist nicht die Welt.

    Wie kann man Laermschutzwand einbringen? Laermschutz ist für den Flughafen tatsaechlich ein Problem. ( Ist ne Flugschule dort, die dauernd Starts ueben, und das geht nur mit Vollgas.) Aber Laermschutzwand mit PV wäre schön, aber sicher unbezahlbar.

    Weiss leider immer noch nicht ob ich nur 99.9 kWp wegen 100 kWp Grenze, 135 kWp weil derzeitiger Anschluss das vertraegt, oder alle Daecher mit 400 kWp vollmachen soll. Oder nur eine Freiflaeche mit 749, 6 kWp oder gleich die 400 kWp Dach plus die 1680 kWp sofort zusammen machen.?? Finanzierung würde ne Buergerenergiegenossenschaft machen, die moechten aber 3,5% Rendite. Laesst sich sowas machen? Ertrag nach PVGis ist 1080 kWh/kWp bei 30° und genau Süd. Keine Verschattung, ziemlich viel Wind. Falls jemand weiterhelfen kann : besten Dank

  • Hallo miteinander, mit 99 kWp anfangen ist natürlich bestimmt kein Fehler und sicher problemlos. Aber ist der Aufwand für Notar, Verträge, persoenliche Dienstbarkeiten usw. nicht absurd hoch und lassen es die rapide sinkenden Vergütungen nicht ratsam erscheinen, den hier immer wieder wiederholten Empfehlungen zu folgen : Dach ganz voll machen, auch Ost-West und gilt das nicht auch für Freiflaechen? Wenn Freiflaechen, dann wie gross mindestens? Gesucht werden ja meist Flaechen ueber 5 ha Freiflaeche und ueber 5000 qm Dachflaeche. Sind Flächen drunter sind offensichtlich unrentabel, falls nicht grade ne Mittelspannungsleitung samt Transnformator und Netzeinspeisepunkt genau neben dem Grundstueck liegt? Vielleicht weiss jemand was, jedenfalls schaffen wir die Energiewende mit den 4 bis 9,9 kWp Anlagen nie!

  • Hallo,


    Die Regel "Dach vollmachen " gilt für normale EFH...


    Bei so einem Projekt würde ich auch erst mal mit 99,9 kWp anfangen...

    Aber ist meine Meinung...


    Gruß Verona

    7,995 kWp - 37 IBC 215TS - Solarmax + Mastervolt
    2,160 kWp - 12 Day4 180 - Solarmax
    2,250 kWp - 10 Sanyo HIP225 - Solarmax
    1,890 kWp - 06 Sunpower 315 - Mastervolt
    6,000 kWp - 24 Yingli 250 - 2 Steca
    12 kW ESS Peus-Testing
    http://www.solarlog-heckmann.de

  • Ich hab für nächstes Jahr ein Dach mit 250 kWp - das EVU sagt mir, die Netzberechneung gibt 100 kWp her - alles andere muss erst ausgebaut werden etc....

    Also bau ich 100 kWp und schau danach, wie ich den Ausbau hinbekomme.....

    So isst man einen Elefanten....