Meldung Bundesnetzagentur - nicht vorhanden - Rückforderung Vergütungen - ASO Nummer fehlt.

  • Guten Tag,


    zur Registrierung im Marktstammdatenregister benötig man u.a. die ASO Nummer für seine Anlage. Diese Nummer habe ich nicht, weil die Anlage im Jahr 2010 nicht registriert wurde. Der Installationsbetrieb hat damals die Anmeldung vorgenommen - entsprechende schriftliche Bestätigungen liegen mir dazu vor. Als Betreiber habe ich danach nie ein Schreiben der Bundesnetzagentur erhalten bzw. der Netzbetreiber zahlt die Einspeisevergütung schon seit 9 Jahren - ohne ASO Nummer. Durch die neue Registrierung ist jetzt aufgefallen , dass die ASO Nummer fehlt und die Anlage seit 9 Jahren "unangemeldet" betrieben wird. Jetzt fordert der Netzbetreiber die letzten 2 Jahre an Einspeisevergütungen zurück. Hat jemand einen Tipp bzw. einen Rat - wie ich mich verhalten muss? Vielen Dank, H. Will

  • Die Anlage wurde damals nicht bei der BNA gemeldet? War der Anbieter damit beauftragt?

    Stichwort Verjährung sei genannt.

  • Der Installationsbetrieb für die PV Anlage hat sie bei der BNA angemeldet - darüber liegt mir eine schriftliche Bestätigung vor. Die BNA hat sich aber nie bei mir gemeldet oder eine Bestätigung zugesandt. Erst jetzt - bei der Neuregistrieung ist aufgefallen, dass die Anlage gar nicht registriert wurde / war. Dem Netzbetreiber liegt angeblich eine Anmeldung an die BNA vor - dass aber nicht meine Unterschrift trägt. Der Netzbetreiber kontaktierte mich damals und wollte wissen, ob ich meine PV Anlage registriert habe - ich bestätigte dies und fügte den Schriftverkehr mit dem Installationsbetrieb bei - danach wurde bis heute (9 Jahre) - Einspeisevergütungen gezahlt.

  • Den Installationsbetrieb gibt es natürlich nicht mehr, sonst wärst du nicht hier aufgeschlagen?


    Zitat

    nicht meine Unterschrift trägt


    Der kleine Dienstweg wäre imo, daß ein Betreiberwechsel stattgefunden hat, der damals noch nicht meldepflichtig war ;)

    Im Register hast du schon gesucht, ob deine Anlage automatisch portiert wurde?

  • Den Betrieb gibt es noch - ein namhafter Anbeiter - obwohl ich E-mails vorlegen kann sagt dieser - alles egal, sämtliche Unterlagen dazu gibt es nicht mehr, eine Rekonstruktion somit nicht möglich, die schieben alle Verantwortung ab. ich weiß noch, in 2010 war es hektisch - viele wollten ans Netz....

  • grundsätzlich ist der Anlagenbetreiber für die Registrierung verantwortlich.

    ob vor diesem Hintergrund überhaupt Ansprüche gegen den Errichter geltend gemacht werden können wäre zu prüfen.

    Erst einmal würde ich da die öffentlich zugänglichen Daten durchsehen ob damals nicht doch was gemeldet wurde

  • Welches Register? - die BNA hat bereits bestätigt dass die Anlage nie registriert wurde

    Das Marktstammdatenregister kannst du "händisch" durchsuchen. Nicht nach deinem Name, sondern Ort und exakte Anlagengröße. Vielleicht findest du sie doch.

    Ansonsten fällt mir dazu echt nichts ein was dir helfen könnte

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Der Installationsbetrieb hat damals die Anmeldung vorgenommen - entsprechende schriftliche Bestätigungen liegen mir dazu vor.

    Wie liegt die denn vor? Als Brief dass der gemeldet hat? Oder eine Kopie der Meldung?


    Ich wurde damals darauf hin gewiesen, dass nur ich als Betreiber die Anlage bei der BNA meden kann und darf.


    Mein Energieversorger wollte sogar zur Inbetriebnahme das Dokument sehen und in Kopie mitnehmen, das mit von der BNA zugeschickt wurde.


    Schon seltsam wie unterschiedlich alles gehandhabt wird.

    Meine Anlagen:
    1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
    WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
    2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
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