Tesla Solar Roof V3

  • Nun, beim dritten Anlauf soll den KP Klitschen das Fürchten gelernt werden.



    Zu den Fakten:

    Anfang dieses Jahres sandte ein Leser Electrek ein aktuelles Angebot, das Tesla ihm für sein Haus in der Bay Area unterbreitet hatte, und es gibt uns einen guten Überblick über die Aufschlüsselung der Kosten für ein Tesla-Solardach, die gesamte dazugehörige Hardware und die Installation für die vorherige Generation.

    Für eine 9,45 kW-Anlage auf einem 1.862 Quadrat Fuß großen Dach berechnete Tesla ihm 64.634 USD für das Solardach sowie 10.050 USD für eine Powerwall und weitere 10.630 USD für Dach- und Standortreparaturen. Das sind insgesamt etwas mehr als 85.000 US-Dollar.

    Der Hausbesitzer hat das System letztendlich nicht bestellt, aber Tesla hat das Angebot nach der Einführung von Solar Roof V3 jetzt aktualisiert und es ist jetzt viel billiger.

    Tesla bietet jetzt dasselbe Solardachsystem für 38.266 US-Dollar anstelle von 64.634 US-Dollar an - eine 40-prozentige Preissenkung - und die Gesamtsumme ist auf 54.866 US-Dollar gesunken:


    Bei 173 m² kommen nur 9,45 kWp raus? Ist das ein Versehen oder ein Scherz?

    *Ich habe angenommen, dass es sich um Quadratfuß handeln muss.


    Was es kostet, in den USA, speziell in Kalifornien so ein Dach mit gewöhnlichen Ziegeln zu decken, keine Ahnung! wenn ich Aussagen von anderen interpretiere, ist sowas in den USA vergleichweise teuer.


    Ob sich bei den Strom Tarifen ein Powerwall 2 rechnet?


    Ich sehe nicht, das Tesla mit dem Produkt durchstarten wird. Klar ca. 100 MWp je Quartal sollten drin sein, aber was ist das in den USA an Marktanteil?

    Tesla PV muss richtig wachsen wollen oder es gleich bleiben lassen!

  • Frank


    Dass dich dies mit deinem 'riesigen' Handelsunternehmen nicht interessiert, ist klar! Wer seit Jahren so 'erfolgreich' agiert, der muss sich auf die wesentliche Dinge konzentrieren.


    Einige könnten ja ernsthaft überlegen, dieses Zeug ins Programm zu nehmen, wobei ja Tesla unbedingt meint, den Vertrieb viel besser selbst organisieren zu können.

  • Letztlich hat das für Tesla keine größeren Konsequenzen. Es ist schon lange bekannt, dass Panasonic die Zellen, die sie dort herstellen, an Dritte weiterverkauft haben und die Tesla-Ziegel mit chinesischen Zellen bestückt werden. Das war also schon länger eingepreist.


    Letztlich ist das nur der Rückzug von Panasonic aus der US-Fertigung. Natürlich haben die Japaner sich das ursprünglich anders vorgestellt und diese Zwischenlösung war nun wohl nicht mehr tragbar. Deren Zellenentwicklung scheint technologisch auch ein wenig auf der Stelle zu treten, obwohl die Adaption der HJT bei der Konkurrenz - auch dank der Zulieferindustrie - aktuell durchaus Anklang findet.


    Pansonics Mitarbeiter wurden auch Telsa nicht angerechnet. So hat das evtl. einen eher positiven Effekt für Tesla, da sie durch den Rückzug von Panasonic relativ leicht an einen Mitarbeiterpool kommem/kamen, um ihre Arbeitsplatzversprechen einzuhalten.


    Mal sehen wieviele Arbeiter sie für die Ziegelproduktion wirklich brauchen. Bekannt ist auch, dass sie dort Supercharger zusammenbauen. Zu potentiellen eigenen Zellen gibt es auch in dem Zusammenhang natürlich momentan wieder viel Spekulation. Da muss man mal abwarten.