Übernahme, Umklemmen,- melden PV-Anlage

  • schon skeptisch geworden als ich gesehen habe dass da kein Zweiwegezähler montiert ist.


    liest sich für mich wie ein 2RZ... also überschusseinspeisung...


         


    und da ist ein Minuszeichen zu erkennen... das ist ein 2RZ...

  • Oh okay. Ich hatte mir mal verschiedene Zähler im Internet angeschaut. Und auf Zweiwegerzählern, stand eben immer direkt auch Zweiwegezähler dran wo sonst Drehstromzähler steht.
    Ich versuch jetzt mal bei dem Netzbetreiber mehr rauszubekommen.

    Nichtmal der damalige Monteur weiss es noch genau und kann mich dabei nicht unterstützen :-/

  • Schau einfach auf die Abrechung. Theoretisch denkbar wäre auch kaufmännisch bilanzielle Durchleitung, halte ich aber 2010 für unwahrscheinlich, wenn ein Erzeugungszähler mit Rücklaufsperre verbaut wurde.

    2026/27 muß der Erzeugungszähler sowieso wegen Ablaufs der Eichfrist raus. Wenn irgend möglich sollte der auch so lang drinbleiben, der kostet dich/euch so lang nichts. Liest sich ja nicht so als würdest du derzeit Ausgaben suchen um deine Gewinne/Steuern zu minimieren ;)


    Was ich oben an Optionen vergessen hatte - du kannst deinen Eltern auch eine Dachpacht ausmachen, wenn sie die Anlage behalten. Zusammen mit der Miethöhe für die Wohnung könnt ihr mehr oder weniger steuern wo letztendlich die Einnahmen aus der PV landen.


    Ebenso vergessen hatte ich - für die PV gibt es unbedingt einen eigenen Vertrag, den der Notar im Vertrag erwähnt (das ist sein Job zu wissen, wie man das macht, da hat er aber sicher passende Textbausteine, weil das öfter vorkommt). Für den Teil fällt dann z.B. keine Grunderwerbsteuer an.

  • Hi,

    der Zähler soll ja bleiben soweit möglich, nur auf mich umgemeldet, und auf meine Wohnung umgebaut werden. Quasi das meine Wohnung und die Wohnung meiner Eltern die Zähler tauschen, und die PV auf dem Zähle drauf bleibt. Gehört ja dann zu mir.

    Die Idee mit der Pacht kam mir auch gerade.

    Das die Anlage im Vertrag extra erwähnt werden muss ist mir bekannt. Wenigstens etwas das ich weiss :-D

  • Moin Moin,


    so, habe jemanden von meinem Netzbetreiber ans Telefon bekommen der sehr kompetent klingt.

    Es handelt sich in der Tat um eine Überschusseinspeisung. Hinter den Wechselrichtern hängt der schwarze Erzeugungszähler, von welchem es weiter an den Zähler meiner Eltern geht.

    Der Plan wäre nun folgender.

    Zu einem vereinbarten Termin kommt ein Elektriker meiner Wahl, und ein Elektriker des Netzbetreibers.

    Mein alter Zähler wird gegen eine Zweiwegezähler getauscht, und dann wird die PV von dem Zähler meiner Eltern, auf meinen umgehängt.

    Da habe ich ein Formular "Änderung des Analgenbetreibers, für eine Erzeugungsanlage im Paralellbetrieb mit dem Verteilnetz" bekommen welches ich ausfülle un an den Netzbetreiber schicke.


    Das wäre der technische Ablauf mit dem Netzbetreiber.
    Was haltet ihr davon?


    Meine Eltern haben Mitte der Woche die Aufforderung bekommen sich bei MaStR zu registrieren. Ich denke mal das würde ich dann übernehmen wenn die Anlage im Laufe des Jahres auf mich übergeht.

    Wenn der obige Plan passt, steht jetzt noch die Thematik Steuerliche Sicht und Finanzamt offen für mich.


    Gruß & Dank
    Nessy

  • Ich hab nur gelesen das ich die EEG Umlage nur im Erbfall übernehmen kann. Und der ist nicht gegeben. Was genau ist aber die EEG Umlage, und welche Möglichkeiten habe ich?


    Was haltet ihr den bis zu dem Punkt von dem Vorgehen wie oben beschrieben?


    Gruß & Dank

    Nessy

  • Da habe ich ein Formular "Änderung des Analgenbetreibers, für eine Erzeugungsanlage im Paralellbetrieb mit dem Verteilnetz" bekommen welches ich ausfülle un an den Netzbetreiber schicke.

    Da sollte auch alles nötige für die EEG-Umlage abgefragt werden und der VNB zieht die dann, falls sie anfällt, von der Einspeisevergütung ab. Beim Eigenversorger ist damit alles erledigt, da man die Zählerstände ja schon wegen der Vergütung bis 28.2. des Folgejahrs melden wird.