Erfahrungen mit NEW?

  • Solateur habe ich soeben um Aufklärung gebeten.
    Fotos hat NEW erhalten.
    In der "Eigenerklärung zu Inbetriebnahme" war ein Haken bei "Prüfbericht liegt dem Anschreiben bei".
    Dazu gab es irgendwelche SE_CER_Confirmity-Bescheinigungen und weiß der Teufel was noch...
    Das versteht doch echt niemand...


    Und für jeden pupsigen Schritt lassen die sich 3 Wochen Zeit...

    Wenn Gretel das wüsste... :-)

  • Seit wann steht denen der Prüfbericht zu? Ist das neu?

    MW reicht die Unterschrift des Installateurs / E.

  • Folgende Erläuterung habe ich soeben erhalten:

    Zitat

    Um den 02.07.2019 als Inbetriebnahmedatum hinterlegen zu können, ist der „Prüfbericht zur gleichstromseitigen Inbetriebnahme“ erforderlich.

    Es wurde zwar die Eigenerklärung ausgefüllt, jedoch kein Prüfbericht beigefügt.

    Ohne diesen Prüfbericht, wird zwangsläufig das Datum der Zählersetzung als Inbetriebnahmedatum herangezogen.

    Ein früheres Inbetriebnahmedatum hätte auch geänderte Vergütungskategorien und damit monetäre Auswirkungen als Folge.

    Solche Änderungen sind im Rahmen der jährlichen Wirtschaftsprüfung von uns plausibel nachzuweisen und das ist ohne den Prüfbericht nicht möglich.

    "geänderte Vergütungskategorien und damit monetäre Auswirkungen"
    Ach?! Deshalb soll ja der 02.07. eingetragen werden.


    "jährlichen Wirtschaftsprüfung"
    Was habe ich mit deren Wirtschaftsprüfung am Hut?
    Hier im Forum wird doch immer gesagt, dass das "Einschaltdatum" zählt. Ebenso sagt es der Erläuterungstext im Marktstammdatenregister.
    Und mein Solateur reagiert auch nicht...
    So ein Frust. Ich hätte unser Geld vielleicht doch besser anders investiert... :-(

  • Wie groß ist denn deine Anlage? Ich frage, weil die Einspeisevergütung wegen diesem einen Monat bei einer 10kWp Anlage ca 12€ im Jahr sind.


    Ich würde an deiner Stelle nochmal Druck beim Solateur machen. Wenn das nichts bringt und der nichts rausrückt kannst du sicher auch irgendwie mit dem VNB reden. Hier kommen sicher auch noch Klageempfehlungen, aber was du am Ende auch machst, es geht ja wirklich nur noch um diese 240€ über 20 Jahre und wenn du es einfach nur hinter dich haben willst, dann hast du diese Option ja immer.

  • koiyama : Wir haben 14 KWp.

    Irgendwer hat hier schon mal ausgerechnet, dass es um ca. 350,- Eur über die 20 Jahre geht.

    Natürlich hast Du recht. Ich könnte mich in mein Schicksal ergeben, auf 350,- Eur pfeifen und mir ne Menge Ärger ersparen.

    Immerhin hat sich der Solateur gemeldet (ich war wohl wieder zu ungeduldig *s*) - insofern besteht Hoffnung...


    Ich glaube in mir drin ist es aber was ganz anderes, was mich fertig macht:

    dieses offenbar unfassbar unpragmatische, bürokratische EEG, was den Privat-Investor dem Netzbetreiber, der ja so überhaupt kein Interesse am Anschluss der vielen kleinen PV-Anlagen haben kann, ausliefert.


    Um irgendwie in diesem ganzen Wust von Regelungen und Anforderungen durchzublicken, muss man einerseits Jurist, andererseits Steuerexperte und dann auch noch Elektrotechniker sein.


    Dieses ganze Konstrukt ist von vornherein darauf ausgelegt, dass es möglichst geringen Erfolg haben soll.

    Sowas macht mich fertig.


    Sehenswert war zu diesem Thema auch die letzte "Anstalt" im ZDF, die diesen Murks recht hübsch aufbereitet hat.

  • Die Spielregeln sind bekannt, hier gibt es wertvolle Hilfe und was soll der VNB neben wenn der E ein falsches Datum unterschreibt?

    Der Sache nach hast du Recht, das ist zu korrigieren. Lass dir Kopien von allem geben oder maile selbst.

  • Kleiner Nachtrag von meiner Seite.


    Habe heute die schriftliche Bestätigung erhalten, dass alle Unterlagen vollständig sind. Auch wenn sowohl in der Anforderung der Unterlagen als auch telefonisch immer nach dem "Prüfbericht nach VDE..." gefragt wurde, war am Ende nur die vom Elektriker und mir unterschriebene Eigenerklärung (mit dem korrekten Datum) und Fotos notwendig. Wobei ich nicht 100% ausschließen kann, dass mein Solarteur etwas direkt an den VNB geschickt hat, wovon ich nichts weiß.


    Also einfach am Ball bleiben!

  • koiyama Nehmen wir an, Dein Solateur hat nichts direkt an NEW gesendet. Wie hast Du NEW davon überzeugt auf den Prüfbericht zu verzichten?


    Mein Solateur hatte mir die Übersendung des Prüfberichts für die vergangene Woche versprochen. Leider kam nix. Auch das ist leider sehr enttäuschend. Vor Auftrag und Bezahlung der Rechnung war er sehr reaktiv und engagiert und jetzt lässt er uns hängen...

  • Habe nichts spezielles gemacht. Bei mir gab es 2 Protokolle:

    - DC-Montage Protokoll, da stand aber nichts weiter drin, außer, dass sie durchgeführt wurde. Keine Fotos, keine Messwerte oder sonstiges.

    - AC-Montage Protokoll, da stand aber auch nichts weiter drin, außer, dass sie durchgeführt wurde. Ebenfalls keine Messwerte etc.


    1. AC-Montage Protokoll hingeschickt (alles andere lag mir nicht vor) -> war nicht genug

    2. DC-Montage Protokoll hingeschickt (hatte ich zwischenzeitlich angefragt) und ausgefülltes Energiewirtschaftliches Datenblatt Teil 2 -> war nicht genug

    3. Fotos (Module auf dem Dach und Wechselrichter an der Wand) und Eigenerklärung hingeschickt -> Unterlagen vollständig


    Die Fotos habe ich nicht geschossen, die waren wirklich vom Montagetag, wobei das natürlich für die NEW nicht nachvollziehbar ist, wollte ich nur erwähnen.


    Am Ende liegt denen nach meinem Kenntnisstand jedenfalls kein einziger Messwert o.Ä. vor. Wenn ich mir die doch sehr umfangreiche Beispieldokumentation von denen anschaue, dann sieht das, was denen vorliegt, nicht ansatzweise so aus.

  • Huiuiui, es geht voran.

    Nach nur drei Erinnerungen hat mir mein Solateur nun irgendein Dokument geschickt.


    Das habe ich heute früh an meinen letzten Kontakt bei der NEW weitergeleitet.
    Leider fühlt dieser sich nicht weiter zuständig und verweist auf eine andere E-Mail-Adresse, die ich bereits CC genommen hatte.
    (Interne Weiterleitung wäre ja auch wirklich zu viel verlangt.)


    Das MaStR verweigerte dann auch erst mal wieder die Bearbeitung der Datenänderungsanforderung.
    Es hat mich ungefähr eine Stunde gekostet herauszufinden, dass der Empfänger der E-Mail, welche darüber benachrichtigt, dass man Daten ändern soll, nicht als Bearbeiter hinterlegt ist.


    Wenn man dann aus lauter Verzweiflung auf die Startseite des MaStR gelangt, und dort auf die Benachrichtigung zur Datenänderung klickt, dann wird man auf wundersame Weise als Bearbeiter eingetragen und darf seine Änderung durchführen.


    Bin gespannt mit welcher Begründung die Hinterlegung des korrekten Datums nun wieder abgelehnt wird und wie viele Wochen die Bearbeitung dieses mal dauert. Ich nehme noch Wetten darüber an ob der Vorgang vielleicht noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann....


    Sorry für den Zynismus. Aber das ist wirklich die Hölle...