91438 | 13,98kWp || 1791€ | Q-Cells Duo 350

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-12-02
    PLZ - Ort 91438
    Land Deutschland
    Dachneigung 11 °
    Ausrichtung Südwest
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Gewerbe
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße
    Fläche: 86 m²
    Höhe der Dachunterkante 3 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 917
    Eigenkapitalanteil 50 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 1.5 %
    Grund der Investition Anlage sollte nicht mehr kosten als sie einbringt
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1
    Einstellungsdatum 10. Oktober 2019
    Datum des Angebots 2019-10-08
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1791 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 917
    Anlagengröße 13.98 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 43
    Hersteller Q-Cells Duo 350
    Bezeichnung
    Nennleistung pro Modul 350 Wp
    Preis pro Modul 187.25 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1
    Hersteller E3/DC
    Bezeichnung Hauskraftwerk S10 E12 Hybrid Blackline
    Preis pro Wechselrichter 9900 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung
    Preis pro Montagesystem 1300 €
    Typ
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 1
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität 6.5 kWh
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo,

    ich bin gerade in der Planung einer PV Anlage und bin einigermaßen überrascht, dass die Anlagen fast immer noch so teuer sind wie vor 10 Jahren, als ich mir bereits eine Anlage auf das alte Haus habe planen lassen.

    Unser Jahresverbrauch liegt bei ca. 5.200 kWh, bei ca. 230 qm Wohnfläche, mit Lüftungsanlage, Ü-Kameras, viele Fenster Raffstores, viele Aktoren, viel Licht- LED - Steuerung alles über KNX, 8 Sonos Lautsprecher ständig am Netz, Office im Haus, wo zwei Rechner Tag und Nacht mit Server im Betrieb sind bzw. laufen.

    Ein Wohnmobil hängt zumindest im Winter auch noch ständig an der Steckdose zur Erhaltungsladung der Batterie und 2 Elektrofahrräder werden 2 x/Woche geladen. Sonst der normale Verbrauch mit Waschmaschine 2-3/Woche und Spülmaschine 1-2/Woche, Kühlschrank und Eisschrank.

    Heizung ist eine Gastherme, die Dank Solarthermie von April bis September nicht in Betrieb ist.


    Verbrauch gemessen in der Nacht ca. 4 kWh, pro Tag ca. 10 kWh.

    Auf Stromsparen haben wir bisher übrigens nie geachtet, will ich eigentlich auch nicht.


    Ich habe aktuell für die 13 kWp Anlage dieses eine Angebot, welches komplett auf ca. 25k netto mit Montage, Anmeldung etc. kommt. Auf weitere Angebote warte ich noch.

    Ich habe überhaupt kein Gefühl, wie die ca. 1.800 Euro pro kWp inklusive Speicher einzuordnen sind.

    Es geht zwar immer alles noch günstiger, aber ich möchte bei den Modulen, dem Wechselrichter und Speicher eigentlich möglichst nur deutsche Anbieter/Hersteller.


    Vom gleichen Solarteur/Anbieter habe ich übrigens noch ein alternatives Angebot für eine 9,8 kWp Anlage mit Fronius Wechselrichter und BYD Speicher 6,4 kWh, kommt auf ca. 18,5k netto und ca. 1.900 Euro pro kWP.


    Mir persönlich erscheinen die 187 Euro für ein Solarmodul ziemlich hoch. Habe die gleichen Module im Netz für deutlich weniger gesehen.

    Allerdings denke ich, dass die Q-Cells schon sehr gute Module sind was den Wirkungsgrad betrifft und was man so liest.


    Ob das teure E3/DC Hauskraftwerk sein muss, weiß ich nicht. Ich denke hier reicht vielleicht auch ein Fronius mit Netzumschaltbox zur Überbrückung eines Stromausfalls.


    Mir stellen sich folgende Fragen:

    Macht es Sinn so viel als möglich Fläche zu nehmen oder reicht die 9,8 kWP Anlage nicht auch aus?

    Was ist mit der EEG Umlage und brauche ich bei über 10 kWp nicht auch einen zweiten Zähler?

    Sollte man (noch) auf einen Speicher verzichten? Ich hatte unlängst mit einem Anbieter telefoniert, der mir vom Speicher abrät wegen der noch hohen Kosten.

    Man bekommt aber aktuell noch eine Förderung dafür und ich denke es macht auch Sinn, dass ein Speicher z.B. Nachts den Eigendedarf abdeckt.


    Vielleicht habt ihr Empfehlungen oder Ratschläge?


    Vielen Dank im Voraus und Servus in die Runde

  • Auf Stromsparen haben wir bisher übrigens nie geachtet, will ich eigentlich auch nicht

    Wenn du ein Freund wärst würde ich sagen "schäm dich". Freundschaft verträgt Ehrlichkeit. Doch wer die Wahrheit sagt braucht ein schnelles Pferd.


    Das passt übrigens zu dem viel zu teuren Angebot wenn dir Verschwendung egal ist(?)

    Ich hatte unlängst mit einem Anbieter telefoniert, der mir vom Speicher abrät wegen der noch hohen Kosten.

    Er hat recht! Auch E3DC ist nicht unterbrechnungsfrei. USV ist weiter nötig!

    USV dient dem kontrollierten Herunterfahren bei anhaltendem Ausfall. Internet wird eh wegbrechen wenn der Strom einige Stunden regional fehlt. Oder gar sofort denn die Outdoor-DSLAMs haben mW keine USV u.dgl.


    Vermutlich die übliche Fehlberatung!

    Bitte lies meine FAQ https://www.photovoltaikforum.…-pflanze/#wall/comment201


    Wie oft du spülst ist eher uninteressant, aber die wichtigen Punkte hast du nahezu komplett übergangen:

    Luftbild, Maße, Dachneigung, Belegungsplan, sonstige Dächer, Garagen, Carports, ...?



    Ob dir der Notstrom so viel wert ist kann ich nicht wissen - daher fühl dich diesbezgl. bitte nicht angegriffen.

  • Hallo Pflanze,

    Danke für die Rückmeldung und den Tip zu deinen FAQ, die ich sehr gut finde und sehr informativ. Top Job!


    Die Essenz aus deinen FAQ ist für mich, so viel wie möglich Dachfläche mit Solarmodulen belegen, keinen Speicher und so viel als möglich ins Netz einspeisen und den evtl. Überschuss selbst verbrauchen.


    Meine Fragen dazu:

    1. Warum keinen Speicher? Nur wegen der hohen Kosten die sich (in der Tat) nicht rechnen?

    Ich war der Meinung, dass es sinnvoll ist, mit einem Speicher selbst generierten Strom auch dann selbst zu verbrauchen, wenn keine Sonne scheint, z.B. Nachts. Warum sollte ich teuren Strom vom E-Werk beziehen?

    2. Ich dachte immer der Sinn einer PV wäre, soviel es geht eigenen Strom zu produzieren und weitestgehend selbst zu verbrauchen, um die teuren Bezugskosten vom E Werk zu vermeiden. Habe ich da einen Denkfehler?

    Klar wollen wir auch alle etwas für die Umwelt tun und soweit es geht Strom durch Alternativen wie Sonne oder Wind erzeugen. Da bin ich auch dabei, aber warum nicht den selbst erzeugten Strom auch für mich selbst nutzen?


    Anbei mein aktueller Belegungsplan und das Google Bild. ich habe zwei schmale Pfeile eingefügt, wo aktuelle die Module geplant sind.

    Ich habe sogar noch unter dem Pultdach Platz (dicker Pfiel) von 1x ca. 3 m lang x 4 m breit und 3 m lang x 2,50 m breit, was insgesamt noch einmal knapp 20 qm Platz wäre.

    Das Pultdach hat 11 Grad Neigung, die beiden anderen Dächer sind Flachdächer. Evtl. müsste man die Module sogar aufständern, was mir aber komplett die Optik meines Hauses verhageln würde. Die Solramodule sind aufgeständert.


    Ich werde jetzt mal die Anbieter nach der Variante "so viel wie geht" anfragen und ohne Speicher.

    Nach wie vor bin ich der Meinung, dass die Module mit 187 Euro/ netto Modul zu teuer sind.

    Da verdienen die Anbieter/Händler kräftig mit, wenn ich die im Netzt um 150 Euro brutto ! bekomme und der muss ja auch was daran verdienen.

    Leider kann ich die Module nicht selbst beziehen, da ich keinen finde der sie mir aufs Dach baut und noch schlimmer, der sie dann beim lokalen Versorger anmeldet.




  • Ich habe noch einmal exakt das Flachdach unter dem Pultdach nachgemessen.

    Das Dach ist geteilt und hat folgende Maße: rechts: 5,50 m breit x 2,70 m lang, Mittelteil: 4,20 m x 1,40 m breit und links: 4,00m breit x 2,70 m lang.

    Da sollten nach meiner Berechnung 12 weitere Module drauf gehen, so dass ich dann insgesamt bei 50 Modulen und einer geschätzten Gesamtleistung von ca. 19 kWp bin.

    Das werde ich jetzt mal so anfragen, ohne Speicher.


    Falls überhaupt einen Speicher, dann wahrscheinlich eher einen relativ kleinen, der meinen Bedarf von ca. 4 Kwh zumindest Nachts abdeckt.

    Es ist bei den Speichern so wie bei den Modulen, die erste kWh Kapazität hat den höchsten Anteil am Eigenverbrauch. Die letzte den geringsten.


    Servus

  • kWh aus dem Speicher kostet ca 45 Cent, die aus dem Netz weniger als 30.

    Auch eingespeister Strom wird verbraucht, und das ohne Speicherverlust.

    Auch 72-Zeller prüfen - auf den ersten Blick geht da mehr!

    Weniger Rand!

    Welche Windlastzone?

  • Habs kapiert mit dem Speicher ;) wird nicht genommen


    Wg. 72 Zeller, ich kläre das mal ab, keine Ahnung ob es die auch bei Q Cells gibt, scheinbar nicht.

    Mir wurde auch noch Winaico angeboten, wäre wohl auch okay.

    Haben eigentlich alle Hersteller auch 72 Zeller im Programm?

    Mal schauen, was wir noch rausholen können.


    Windlastzone 1, wobei ich mit unserem Standort voll im Wind stehe und wir schon einmal vor 2 Jahren das halbe Dach nach einem Orkan untern hatten. Auf dem Flachdach sicher kein Problem, beim Pultdach sollte es aber auch kein Problem sein.

    Ich denke, da geht es um die Befestigung, oder?


    Ich sehe du hast EVU als Stromlieferant, das Konzept von denen aus Schönau gefällt mir.

    Sollte man dahin wechseln? Die bieten ja auch ein eigenes Förderprogramm an.

  • Haben eigentlich alle Hersteller auch 72 Zeller im Programm?

    Nur sehr wenige.


    Die bieten ja auch ein eigenes Förderprogramm an.

    Ja für das erste kWp deiner Anlage und das auch wenn du erst jetzt wechselst oder wenn du vertraglich gebunden bist auch später.

    Aber Strom-Tarif ist ehrlich und fair.


    Wenn deine Dachsparren solide sind, muss nur der Solarteur gut befestigen, die Module sind in jedem FAll stabil genug.

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Auf 16m Breite passen 15 Module. Ich habe nur 14 gezählt bei dir. In der Mitte einen kleinen Wartungsgang, vlt. 20 cm. Schienen einfach Durchziehen.

    Zwecks Stabilität vlt. die Sparren versetzt montieren und auch die Dachhaken versetzt, so das jeder Sparren in etwa gleich viele Haken hat. Außer die am Rand die noch mehr haben.

    das Konzept von denen aus Schönau gefällt mir.

    Sollte man dahin wechseln? Die bieten ja auch ein eigenes Förderprogramm an.

    Mir gefällt das Konzept und die langjährige Erfahrung so gut dass ich Genosse geworden bin.

    Das Förderprogramm ist ein nettes Bonbon - und auch einigen hier gefällt die schon mehrere Jahrzehnte währende tolle Arbeit von EWS. Was mit gefällt: Bei Anruf Mensch, nur in ganz seltenen Fällen wenig Wartezeit. Kein Sprachmenü. Und die Menschen sind kompetent oder verbinden diskussionslos ins Fachgebiet.

    Ich mache kein EVU-Hopping. EVU-Hopping kann nicht ökologisch sein.

  • Danke für den Tip, ich hab die angefragten Solarteure schon darauf angespitzt.
    Mal schauen was zurück kommt.


    Bei EWS werde ich nächste Woche wegen Wechsel anfragen, klingt alles gut und sympathisch.
    Halte euch auf dem Laufenden.

    Servus

  • So, ich habe jetzt das neue Angebot für "alles was an Modulen aufs Dach geht"

    Herausgekommen sind jetzt:

    Leistung von 28 kWp mit 80 Q-Cells Modulen, SolarEdge Wechselrichter 27,6 kW mit Datenlogger und Garantie 20 Jahre, und SolarEdge Leistungsoptimierer für Gesamtkosten von knapp 28k netto, das entspricht Investitionskosten pro kWp von 994 netto.

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass 187 Euro netto pro Modul ziemlich teuer ist, allerdings bekomme ich jetzt noch einen Rabatt von 860 netto, das relativiert den hohen Preis etwas.