Hauseigentümer Unternehmer / Frau Betreiber?

  • Die PV ist geordert, nun muss ich mir nur noch überlegen, wer die kauft & betreibt wegen der Vorsteuer / Umsatzsteuer.

    Die Situation:
    Ich in Hauseigentümer, der Stromvertrag läuft auf meinen Namen. Ich habe ein nebenberufliches Gewerbe und kann von der Kleinunternehmerregelung vorerst keinen Gebrauch machen, vermutlich auch nicht in 6 Jahren wie immer empfohlen (nicht wegen Umsatzgrenzen, aber internationalen Reverse Charge Umsätzen).
    Meine Frau ist Angestellte.

    Kann meine Frau auf meinem Hausdach eine Anlage errichten lassen, sich Vorsteuer erstatten lassen und dann nach 6 Jahren die empfohlene Kleinunternehmerregelung nutzen?
    Macht die fehlende Identität von Betreiber und Stromnutzer Probleme?


    Irgendwie hab ich da einen Knoten im Hirn


  • Kann meine Frau auf meinem Hausdach eine Anlage errichten lassen, sich Vorsteuer erstatten lassen und dann nach 6 Jahren die empfohlene Kleinunternehmerregelung nutzen?

    Ja!

    Macht die fehlende Identität von Betreiber und Stromnutzer Probleme?

    Innerhalb der Familie nicht!


    Irgendwie hab ich da einen Knoten im Hirn

    Ich habe mehrere:

    Viele Grüße
    Bento


    Auch an Tagen, an denen der Himmel grau ist, ist die Sonne nie ganz verschwunden.
    (Arnaud Desjardins)

  • Zitat

    Die PV ist geordert, nun muss ich mir nur noch überlegen, wer die kauft & betreibt wegen der Vorsteuer / Umsatzsteuer.


    Der war gut.

    Das Kind ist geboren - jetzt müssen wir noch überlegen, ob es ein Junge oder Mädchen wird.......

    Das Haus brennt - ruf mal beim Allianz-Vertreter an, er soll uns ein Angebot für eine Feuerversicherung machen. Es eilt.


    Vorsteuer ziehen kann ein Unternehmer aus Leistungen die ER für sein Unternehmen bezieht.

    Wenn.. dann kann also nur der zivilrechtliche Auftraggeber der PV die Vorsteuer ziehen, wenn er denn Unternehmer ist.


    O.k. - wenn das nicht passt, lässt sich mit einem Bestelleintritt vor Ausführung der Leistung noch was retten.
    Und mein Kugelschreiber kann auch im Jahr 2020 noch 2019 schreiben.

    Aber das obige Statement ist doch der erste und zugleich entschlossene Schritt in die falsche Richtung.



    Ehefrau als Betreiber = Unternehmer. Klingt im Ansatz denkbar.

    Sie ist nicht Eigentümerin des Hauses.... das lässt sich regeln. Gestattungsvertrag, Grunddienstbarkeit. whatever. Nur bitte: icht "nichts". nIcht "blindes Vertrauen in die Ehefrau". So wichtig dieses Vertrauen ist und es auch bestimmt exisitert - es stellt keine Geschäftsgrundlage dar. Das ist unprofessionell.


    Ehefrau und Stromvertrag...... (Belieferungsvertrag mit dem EVU.. nehme ich an)... lass überlegen... ich glaube in Bejing ist gerade ein Radl umgfallt.


    Ehefrau und Einkünfte..... da haben wir hier ein paar Spezis, die Du kurz hören solltest.
    Nicht das Du Deiner Frau eine Versicherungspflicht oder Rentenkürzung oder Kürzung von was-auch-immer-sie-bezieht einhandelst.



    Ansonsten.. die Lösung scheint naheliegend.

    Allerdings... dann muss die Dame auch noch Auftraggeber der PV sein / werden.

    Das ist dann allerdings kriegsentscheidend für den Vorsteuerabzug.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Neenee, da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. In den Brunnen gefallen ist da noch nichts. Ich habe dem Solarteur telefonisch gesagt, dass er die Anlage an seinem Dispo-Tableau einplanen soll.

    Wer den schriftlichen Auftrag erteilt und damit Betreiber wird kann ich noch festlegen.


    Da die Anlage eine prognostizierte Einspeisevergütung von vielleicht 600 Euro p.a. bringen wird, dürfte das keine Probleme mit einer Versicherungspflicht mit sich bringen (also nur gute 10% der Einkommensgrenze für Familienversicherung).
    Rentenkürzung ist auch kein Thema. Bis wir soweit sind, gibts die eh nicht mehr und die PV ist dann auch abgeschrieben.
    Aber ich werde mich da noch einlesen.


    Gestattungsvertrag... wenn das Finanzamt mal danach fragt haben wir einen. Ansonsten ... nö, dann lieber herrlich unprofessionell blindes Vertrauen :-)


    Wenn also der "falsche" Name auf dem Stromvertrag kein Problem ist, dann wird meine Frau Betreiberin. Sie macht eh den ganzen Steuer- und Papierkram :-)