Welche Steuerregelung wählen

  • Die ueWA entspricht in etwa dem Strompreis mit allen Nebenkosten bei deinem Energieversorger

    (Das wären über 30 Cent uWA je kWh EV. Damit wäre EV deutlich teurer als Netzbezug!)


    Richtig ist imho, dass die Steuer zu entrichten ist, die angefallen wäre wenn der EV aus dem Netz bezogen worden wäre.

    Bei fixem Grundpreis hat dieser keine Relevanz - und es ist der MwSt-Anteil im kWh-Preis zu verwenden.

    Logisch. 2000 kWh mehr Bezug hätten 2000 * Nettopreis * 0,19 an MwSt zur Folge gehabt.


    Grundpreis ist mE nur relevant wenn er variabel ist.

    Dazu müsste schon der VNB die KUR wählen

    es amüsiert mich jedes Mal das zu lesen ^^


    Steuer auf unentgeltliche Wertgabe

    Nun bin ich verunsichert. Anhand der Bemessungsgrundlage für die unentgeltliche Wertgabe kann

    a) die unentgeltliche Wertgabe

    b) die Steuer auf unentgeltliche Wertgabe

    berechnet werden.

    c) beides, da synonym verwendbar?


    Ist ueW die korrekte Abkürzung?

  • Abkürzung unentgeltliche Wertabgabe

    Es gibt keine amtliche Abkürzung für die unentgeltliche Wertabgabe, wie zum Beispiel bei "Umsatsteueranwendungeserlass": USTAE - ich verwende in Analogie zu dieser Kurzbezeichnung ueWA.


    Bemessungsgrundlage

    Sie ist der Wert, der aufgewendet werden muss, um die Entnahme zu erwerben. Bei Strom zählen dazu alle Preisbestandteile, die der Energieversorger berechnet. Angegeben wird der Arbeitspreis immer pro Kilowattstunde, der Grundpreis immer pro Zeiteinheit (Monat). Beide werden in der Regel als Bruttopreis gelistet.


    Der kWh-Arbeitspreis enthält alle Umlagen (EEG-Umlage, KWK-Umlage, NEV-Umlage, Offshore-Umlage, Abschaltumlage).

    Der Grundpreis wird angegeben als Betrag pro Monat. Er wird in der Abrechnung oft umgerechnet in den Tageswert.

    Die enthaltene Umsatzsteuer ist nicht Bestandteil der Bemessungsgrundlage (§ 10 Abs. 3 USTG).


    unentgeltliche Wertabgabe

    Aufgrund der Bemessungsgrundlage wird der Netto(!)betrag der unentgeltlichen Wertabgabe pro Kilowattstunde berechnet. Dabei ist zu beachten, dass dabei als Gesamtmenge des Stroms die Summe aus bezogenen kWh vom EVU und den Eigenverbrauchs-kWh gebildet wird (Je höher der Anteil des Eigenverbrauchs, desto kleiner wird die berechnete ueWA pro kWh).

    Mit Hilfe des Nettobetrages pro kWh kann anschließend der Nettowert der unentgeltlichen Wertabgabe berechnet werden: Eigenverbrauchs-kWh * Netto-ueWA pro kWh.


    Die dafür zu zahlende Umsatzsteuer erhält man, indem man den Betrag mit 19 % malnimmt.


    Relevanz des Grundpreises

    Der Grundpreis ist ein wesentlicher Faktor bei der Berechnung. Er spielt immer eine wesentliche Rolle.

    Ehrlich gesagt: Ich verstehe den Hintergrund obiger Aussage dazu nicht...


    Ebenfalls verstehe ich nicht, weshalb der EV "deutlich teurer als Netzbezug" sein soll. Oder fehlt in meinem Zitat einfach ein "Netto-" beim Strompreis:

    Die ueWA entspricht in etwa dem Netto-Strompreis mit allen Nebenkosten bei deinem Energieversorger...


    mfg

    Paulchen

    Excel-Tools mit VBA-Makros zu Buchführung und Steuer für PV-Anlagen:
    Einspeise- und Direktverbrauchs-Anlagen für Windows
    Informationen unter https://www.pv-steuer.com

    :!: Bei Anfragen bitte unbedingt den Programmnamen und die Programmversion angeben :!:

  • Nochmal aus ner anderen Richtung:


    Steuerbar sind
    - Leistungen
    - die ein Unternehmer

    - im Rahmen seines Unternehmens
    - im Inland

    - gegen Entgelt
    ausführt. (Alle Merkmale müssen kumulativ erfüllt sein).


    Leistungen wiederum splitten sich in a) Lieferungen und b) sonstige Leistungen. Dies aber nur am Rande.


    Schaut man genau hin, dann wäre das, was man historisch als "Eigenverbrauch" nannte, gar nicht steuerbar gewesen.

    Es fehlte das Merkmal der Entgeltlichkeit.


    Also wurde (historisch) der "Eigenverbrauch des Unternehmers" den entgeltlichen Lieferungen gleichgestellt.
    = der Eigenverbrauch ist keine entgeltliche Lieferung - er wird aber behandelt als wenn er eine wäre.

    (Mit den sonstigen Leistungen wurde analog das gleiche Spielchen getrieben). Und so buchten Generationen von Buchhaltern bis zum 31.3.1999.


    Irgendwer hat zum 1. April 1999 mal festgestellt, dass das alles überhaupt nicht passt. Und zwar hinten und vorne nicht. Links und rechts auch nicht. Weder war die Eigenverbrauchsbesteuerung an den vorherigen Vorsteuerabzug geknüpft - noch waren die anderen "unentgeltlichen Zuwendungen" an Arbeitnehmer und Dritte erfasst.

    (Und Freunde.. das war kein Aprilscherz. Das vom Unternehmer vernaschte Brötchen war steuerpflichtig; das vom Arbeitnehmer vernaschte nicht. Na...? Wie ist das beim Gesellschafter-Geschäftsführer der Kross&Knackig Backwaren GmbH?)
    Das war einer der "dickeren" "Übersetzungsfehler" im Rahmen der Umsetzung der 6. EG-richtlinie (Heute: Mwst-Systemrichtlinie) in nationales Recht. Die lief da ja nur erst seit 10 jahren.)


    Ergo wurde zum 1.4.99 der Begriff des Eigenverbrauchs erstmal eingemottet und durch den Begriff der unentgeltlichen Wertabgabe ersetzt. Damit waren im Prinzip drei Änderungen herbeigeführt:
    a) Steuer nur, sofern beim entsprechenden Eingangsumsatz auch Vorsteuer gezogen wurde
    b) Steuerbarkeit der unentgeltlichen Zuwdendungen an

    aa) Arbeitnehmer

    bb) Dritte


    Der klassische "Eigenverbrauch" findet sich immer noch im Gesetz; als erster von drei gleich zu behandelnden Fällen. Zusammengefasst unter dem korrekten Oberbegriff "unentgeltliche Wertabgabe".


    Jetzt haben wir also mit der ueW (eine Abkürzung die sich hier im Forum eingeschlichen hat... und sicherlich nützlich ist) erstmal nur einen steuerbaren (und steuerpflichtigen) Sachverhalt. (Steuerpflichtig... weil er steuerbar ist.. und sich nirgends eine Steuerbefreiung im Gesetz findet).


    Wer noch "vor 99" dabei war... wird deshalb fein säuberlich auf den Begriff der unentgeltlichen Wertabgabe achten - meint sie doch etwas entscheidend anderes, als der Begriff des Eigenverbrauchs. Wer erst nach 99 dazu gekommen ist... und überhaupt nur den Unterfall des Eigenverbrauchs kennt.... neigt hier zu einem etwas fahrlässigerem Umgang mit dem Begriff "Eigenverbrauch". Man weiß dann nie.. was meint der Sack gerade?


    Dieser Tatbestand ist den Lieferungen gleichgestellt (§ 3 Abs. 1b; analog für sonstige Leistungen in § 3 Abs. 9a).

    Jetzt sind wir somit auf dem gleichen Gleis wie bei einer Lieferung oder sonstigen Leistung, und brauchen den Rest vom Gesetz nur noch abspulen.


    Die Steuer beträgt somit x% (z.Z. 19) v. H. der Bemessungsgrundlage. (Prima. Das klappt)


    Die Bemessungsgrundlage ist alles was der Empfänger aufwendet, exclusive der Steuer.
    (Bollocks... das klappt nicht. Das Wesensmerkmal der unentgeltlichen Zuwendung ist ja gerade, dass der Empfänger nichts aufwendet. Aus nichts die Steuer heraus... gibt immer noch nichts.... und nichts mal 19 v.H... ergibt wieder nichts.
    Wir kommen zurück auf den Welsch'en Fundamentalsatz "Drei mal Null ist Null bleibt Null"


    So war das aber nicht gedacht.

    Ergo brauchte man für unentgeltliche Zuwendungen eine abweichende Definition der Bemessungsgrundlage.

    Die findet sich - wo sin hingehört - in § 10 Abs. 4 Nr. 1 - der für den Betreiber von PV-Anlagen seit dem 1.4.2012 ein Problem wird ;-)

    Bemessungsgrundlage ist der Einkaufspreis des Unternehmers.


    Die Steuer.. ist dann wieder 19 v. h. der Bemessungsgrundlage.




    Von daher sollte dann klar sein
    - unentgeltliche Wertabgabe, ist der Oberbegriff für die "unentgeltichen" leistungsformen
    - darauf ist Steuer zu erheben
    - die Bemessungsgrundlage weicht von der Bemessungsgrundlage entgellticher Leistungen zwangsweise ab

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung

  • Somit ist meist 'Steuer auf ueW' gemeint wenn im Forum nur von 'ueW' die Rede ist.

    (Danke, das erhellt mich. Fand den Begriff bislang sperrig und ungeschickt für eine Steuer.)


    Paulchen

    Nettopreise Bezug seien fix 20 Cent je kWh, 10 Euro Grundpreis je Monat.


    Jahresbetrachtung:

    2 kWh Bezug = 3,8 Cent MwSt + 22,80 Euro auf den Grundpreis.


    Bei 50 Prozent EV (= 1 kWh) bleiben an EVU

    1,9 Cent + 22,80 Euro.


    Meine BMG ist 20 Cent und nicht 1/2 aus 120,40 Euro. Steuer auf ueW führe ich hier 1,9 Cent ab.

    So ist der Fiskus fiktivem Vollbezug gleichgestellt.


    Würde ich den fixen Grundpreis verwursten würde es in dieser Konstellation sehr teuer werden.

  • ...

    Würde ich den fixen Grundpreis verwursten würde es in dieser Konstellation sehr teuer werden.

    ...

    Aber wer kommt mit nur 2 kWh pro Jahr aus aus?


    Du hast da schon ein extremes Beispiel gewählt...


    mfg

    Paulchen

    Excel-Tools mit VBA-Makros zu Buchführung und Steuer für PV-Anlagen:
    Einspeise- und Direktverbrauchs-Anlagen für Windows
    Informationen unter https://www.pv-steuer.com

    :!: Bei Anfragen bitte unbedingt den Programmnamen und die Programmversion angeben :!:

  • Nimm einen Allgemeinstrom an dem nur ne Klingel hängt weil keine Zentralheizung, Sat je Wohnung falls überhaupt Fernseher.


    Ok, Klingeltrafo mit 2 kWh wäre vlt. extrem*, aber ich kenne Fälle von nahezu 0-Bezug.

    Auch wenn es 10 kWh Bedarf in Jahr wären zeigt es warum ich den Ansatz für fehlerhaft halte.


    * Wobei, ca 0,23 W, vlt geht da was.

  • wenn auf den Grundpreis bereits die volle Umsatzsteuer gezahlt wird,

    braucht man ihn bei der unentgeltlichen Wertabgabe nicht noch einmal zu berücksichtigen.

    Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.

  • 2 kWh Bezug = 3,8 Cent MwSt + 22,80 Euro auf den Grundpreis.

    Ob die paar Euro Steuern noch stören, wenn die kWh über 50 Euro kostet? Sonst gibt es ja imemr noch die Volleinspeisung, wenn man mit Überschußeinspeisung draufzahlt.

  • ... mit separatem Bezugszählwerk und wenns blöd läuft dann 50 netto im Jahr an Kosten dafür. Das ist weder sinnvoll noch günstiger. Ist aber nicht mal der Punkt, denn

    es geht um die

    Relevanz des Grundpreises

    Der Grundpreis ist ein wesentlicher Faktor bei der Berechnung. Er spielt immer eine wesentliche Rolle.

    Ehrlich gesagt: Ich verstehe den Hintergrund obiger Aussage dazu nicht...

    von der ich behaupte, dass der Grundpreis (solange er fix ist) in der BMG keine Auswirkung hat. Das steht im Widerspruch zu den HInweisen im PV-Steuer-Tool.

  • Das kann man so machen - aber dann ist es halt falsch.

    Glückwunsch an jeden wo es funktioniert. "Versuch macht kluch" ist durchaus eine Strategie.


    Aber mit Rücksicht auf diejenigen, die nun voreilige Schlüsse ziehen:

    Die Berechnungsmethodik ist in UStAE 2.5 Abs. 16 eindeutig geregelt. Der BMF hat hier auch noch ein umfangreiches Rechenbeispiel eingefügt.

    Völlig unstreitig ist der Grundpreis (bzw. alle fixen Preiskomponenten) in die Berechnung einzubeziehen.

    (UStAE 2.5 Abs.15 S.4)
    (Nur am Rande: Art. 79 Bst. b der Mwst-SysRL sieht vor, dass Rabatte und Rückvergütungen nicht in die Preisermittlung einbezogen werden dürfen. Diese kleine Gemeinheit lässt der Fiskus in der ihm gegebenen Weisheit völlig unkommentiert. Die Mitarbeiter der FinVerw können diese Vorschrift aus Unwissenheit übersehen - ohne gleich geköpft zu werden).


    schon nur noch für die, die es interessiert (es ändert sich nix mehr)

    Die Verwaltungsauffassung kann hier auch überzeugen.
    Der Gesetzeswortlaut ist eindeutig: Anzusetzen ist der Einkaufspreis des Unternehmers für Waren vergleichbarer Art und Güte. Zu diesem Einkaufspreis gehören halt auch fixe Preiskomponenten. Aber selbst das hat der Gesetzgeber ja noch ins Gesetz reingeschrieben - damit auch der allerletzte Kevin hier keinen Fehler machen kann.

    Der Gesetzeswortlaut entspricht der deutschen Fassung der Mehrwertsteuersystemrichtlinie - und die deutsche Fassung weist an dieser Stelle auch keinerlei Übersetzungsfehler oder -probleme zur englischen Originalfassung auf.


    Der Richtliniengeber hat mit der Richtlinie das Ziel verfolgt, dass der Unternehmer mit der Steuer belastet wird, die er zahlen würde, wenn er sich selbst zu seinen Konditionen versorgt. Bei Gütern, bei deren Bezug sich fixe Preiskomponenten massiv auf den Einkaufspreis auswirken, funktioniert der Gesetzeswortlaut nicht. Da es sich aufgrund der unendlichen Weisheit des Richtliniengebers nicht um einen Fehler handeln kann - hat er das wohl so gewollt. Was aber auch dahingestellt bleiben kann - da der Gesetzeswortlaut ja eindeutig ist. Für die Auslegung eines Gesetzes am verfolgen Sinn bleibt daher aus rechtssystematischen Gründen kein Raum.


    Die zulässige Berufung auf vorrangiges Gemeinschaftsrecht verendet also auch.


    Man müsste schon die Mwst-Sys.RL ändern. Also. nicht "man"... sondern: Die Kommission.

    Wenn Drohnen-Uschi mal ihr Team zusammen hat, dürfte das vermutlich irgendwo als Punkt 2523 auf der Agenda stehen.
    Punkt 20 ist Zöpferl-Gretels Klimawandel....und Punkt 19 die Frisur von Boris Johnson.

    Mit Punkt 1 kann sie beginnen, wenn sie ihr Team mal auf dem Platz hat.


    ==> Da werden wir wohl ein wenig Geduld brauchen, bis dieser Passus im EU-Recht "verbessert" ist. Wer drauf wartet.. dem sei der Rat gegeben, sich mit Snickers einzudecken. Könnte länger dauern.



    Für den wirklich sehr geneigten Leser:

    Ein kleine Lücke im Gesetz bzw. der Richtlinie ist dennoch erkennbar.

    Der Steuertatbestand ist nur dann steuerbar und steuerpflichtig, wenn der der entnommene Gegenstand oder seine Bestandteile zum ganzen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.
    Das passt eigentlich auch nicht - denn hiermit werden ja die Entnahmen von Urproduzenten von der Steuerpflicht ausgenommen.

    ==> Der Steinbruchbetreiber, der die Steine für sein Haus aus dem Steinbruch entnimmt.

    oder: Der PV-Betreiber. Wenn nicht der - wer dann?


    Hier liegt die Lösung tatsächlich darin, dass man die offenkundige Gesetzeslücke durch den gesetzgeberischen Willen schließt.

    Bin ich auf diesem Wege in die Gesetzesauslegung "dem Sinn nach" gekommen..... könnte man im nächste Schritt versuchen, auch eine am Gesetzessinn ausgelegte Bemessungsgrundlage durchzusetzen.


    Meine Meinung? Ganz dünnes Eis. Ganz ganz dünnes Eis.

    Niemand wird hier eine Klage vorantreiben. Schon gar nicht zum EuGH.
    Wenn das FA nicht beidreht..... tut sich also nichts.

    Allerdings... bei so einem Disput werden dem veranlagenden Finanzamt früher oder später zwei Dinge auffallen:


    a) Artikel 79 Bst. b der MwstSysRL. Demnach sind Rabatte nicht zu berücksichtigen. Die Vorschrift wird von der deutschen FinVerw eigentlich ignoriert. Aber wenn man sie so sehr daran erinnert, arbeiten die auch schnell gesetzeskonform


    b) Noch in seinem Schreiben vom 19.9.14 hat der BMF die Auffassung vertreten, der volle Grundpreis sei NUR auf den DV umzulegen. Also praktisch so, als würde die DV-Menge in einem zweiten konditionengleichen Vertrag eingekauft, bei dem der Grundpreis dann ein zweites Mal anfallen würde.

    Diesen Fehler hat der BMF eingesehen und korrigiert. Das BMF-Schreiben wurde generell in den heutigen UStAE übernommen; lediglich das Rechenbeispiel wurde modifiziert.... und plötzlich wird der Grundpreis auf den gesamten Strombedarf umgelegt. (Also auf DV und gekauften Strom).

    Also so, als wenn der Betreiber wirklich seinen gesamten Strombedarf aus seinem Vertrag mit dem EVU decken WÜRDE

    Nun.. von genau diesem WÜRDE steht nun wiederum so gar nichts im Gesetz. Das sieht auch kein anerkannter Kommentar so. Da steht nur etwas von dem Preis, zu dem er Waren gleicher Art und Güte BEZIEHT.

    Man kommt nicht umhin: Was der BMF da erschaffen hat... ist wiederum nicht gesetzeskonform. Der Grundpreis dürfte nur auf die tatsächlich gekaufte Menge umgelegt werden.

    Das veranlagende FA ist ja nun an den BMF gebunden. Nicht hingegen ein Spruchkörper des FG. Die würden wohl auch hier das Gesetz - völlig korrekt!!! - am Wortlaut auslegen.


    Also.. wer hat Bock auf ne Runde Casino?
    Hoher Einsatz - kein Gewinn. Ich bin raus.

    16,92 kWp / 72 x Sharp NU-235 / Aurora Power One 12,5 + 3,0/ 0° Südabweichung / 8° Dachneigung