Speichertyp und Leistung -oder gar nichts?

  • Zitat
    Zitat von Markus Schulz Durch die Zuleitung verliert es etwas. Aber beim Spülen ist das sehr praktisch

    das ist nicht praktisch sondern gefährlich! Der Wasserhahn sagt dir nämlich vorher nicht ob er dich gleich verletzt -




    Da gehört ein Begrenzungs- oder Regelventil eingebaut, das die Wassertemperatur auf max 55°C begrenzt!

    Ja, das wäre auch meine Frage gewesen. Kunststoffabflussrohre vertragen ja ganz heisses Wasser auch nicht so gut... Zudem sollen sich die Kinder ja auch nicht gleich verbrühen.

  • Wir werden ebenfalls den Boiler ansteuern bevor wir Strom wieder rückspeisen.

    Du wirst dann entdecken wie viel Strom dein, falls es ein Elektro Boiler ist, verbraucht. Bei mir macht es ca 60% des Verbrauchs aus. Er säuft auch bei weitem die meiste PV Energie. Der Smartfox steuert es ziemlich gut.

    Als Richtwert: 300li Boiler Jhg. 1989. Aufwärmen von 50° auf 60° braucht in etwa 6Kwh. Gesamtverbrauch des Hauses/Tag ist zwischen 9 und 11Kwh

  • Wenn euer Haus nicht bereits älter ist, gehe ich stark davon aus das ihr henry96 einen Wärmepumpenboiler habt und keinen klassischen Elektroboiler. Der Einbau von Elektroboilern ist in der CH in aller Regel bereits seit Jahren nicht mehr zulässig in Einfamilienhäusern.


    Wärmepumpenboiler bringen in aller Regel maximal 55-58 Grad hin mit Ausnahme der Legionellenschaltung welche aber dann den Heizeinsatz zu Hilfe nimmt um auf 65 Grad zu wärmen.


    Mein 300l Boiler braucht im WP Betrieb (Heizeinsatz ist bei mir deaktiviert ausser für die Legionellenschaltung einmal die Woche) läppische 650 Watt im Maximum und wird über den Wechselrichter direkt angesteuert bzw. freigeschaltet. Als Fallback, sollte die solare Produktion nicht reichen, läuft er im Niedertarif nachts auch von 0.00h bis 6.00h


    Ich wundere mich, dass ihr eine Baueingabe habt machen müssen. Denn Aufdachanlagen welche welche nicht weiter als 10cm über Dach ragen, sind normalerweise nicht bewilligungspflichtig, da reicht eine Installationsanzeige und die Anschlussbewilligung. Auch nicht in Kernzonen der Gemeinde. Einzige Ausnahme, denkmalgeschützte Bauten.


    Die Panelfarbe und andere Faktoren hingegen können im Baureglement normiert werden.


    Wir haben das bei meinen Eltern in der Dorfkernzone seinerzeit auch ohne Bewilligung machen können. Installationsanzeige und die Anschlussbewilligung des Elektroguru der Gemeinde reichten.

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    Anlagenhersteller: SolarEdge

    Leistung: 10.2kWp

    Module: 30 x LG NeON2 340W Cello

    --Süd-Südostausrichtung 168°, 5° Aufständerung (Pultdach)--

    Wechselrichter: SE10K

    Batteriewechselrichter: SE3500H

    Batterie: LG Resu10H (10kWh)

    Anlage in Betrieb seit: 12.06.2019

  • oliveraltorfer : Unser Haus ist sechs jährig und mit einer Erdsonde ausgerüstet. Der Boiler ist auch auf 55-Grad eingestellt. Wann die Legionellenschaltung gemacht wird, kann ich auswendig nicht sagen. Wir werden dies aber sicher auch so anpassen, dass es zur PV-Anlage passt. Unser Haus liegt in einer Kernzone von überregionaler Bedeutung. Die Baueingabe wurde meines Wissens deshalb eingefordert. Wie auch immer, die Baubewilligung liegt vor, wir müssen dann nur noch die konkreten Produkte vorzeigen.

  • Interessant was sich Gemeinden alles einfallen lassen. Dabei ist das national eigentlich ziemlich eindeutig geregelt.


    Wenn Du sie ja hast kanns Dir egal sein, ich schüttelte auch bei unserer Gemeinde lange den Kopf als es hiess sobald dir Panele aufgeständert werden brauche es eine Baubewilligung. Ich habe ihnen dann einen Dachplan angefertigt mit der netto 10 Grad Aufständerung welche augrund der 5 Grad Dachneigung nordseits effektiv nur nich deren 5 Grad gegen Süden aufgeständert sind. Dann gings plötzlich ohne Baubewilligung als sie das Soll visualisiert gesehen haben (Pultdach)

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    Anlagenhersteller: SolarEdge

    Leistung: 10.2kWp

    Module: 30 x LG NeON2 340W Cello

    --Süd-Südostausrichtung 168°, 5° Aufständerung (Pultdach)--

    Wechselrichter: SE10K

    Batteriewechselrichter: SE3500H

    Batterie: LG Resu10H (10kWh)

    Anlage in Betrieb seit: 12.06.2019

  • Wärmepumpenboiler bringen in aller Regel maximal 55-58 Grad hin mit Ausnahme der Legionellenschaltung welche aber dann den Heizeinsatz zu Hilfe nimmt um auf 65 Grad zu wärmen.


    Mein 300l Boiler braucht im WP Betrieb (Heizeinsatz ist bei mir deaktiviert ausser für die Legionellenschaltung einmal die Woche) läppische 650 Watt im Maximum und wird über den Wechselrichter direkt angesteuert bzw. freigeschaltet. Als Fallback, sollte die solare Produktion nicht reichen, läuft er im Niedertarif nachts auch von 0.00h bis 6.00h

    Hast du mal geschaut wie lange der Boiler im WP Betrieb braucht um das Wasser zu heizen, mein alter Boiler braucht ca 6Kw/Tag, was im Augenblick bei gut 2Kwh vom Dach 3h dauert, ich hoffe das der neue WP Boiler das ganze in der Selben Zeit aber mit weniger Verbraucht schaft... dann wäre noch kapazität für eine Batterie übrig. Gestern war der Sanitär hier.

    Er hat auch neu eine PV Anlage und versteht darum sehr gut das ich will das die PV Anlage den Boiler so oft wie möglich heizt.

    Die Steuerung stelle ich mir ähnlich vor, allerdings hätte ich gern wenn der Smartfox die Befehle erteilt ;-)

  • Kommt halt immer bissel auf die Temperatur an wieviel Wasser gebraucht wurde. Meiner braucht von 30 Grad (quasi leergeduscht) auf 55 Grad hoch, 6 Stunden und 3.5kWh dafür. Energietechnisch also nicht sehr viel. Eher die Dauer ist hier ausschlaggebend, da die WP zwar effizient, aber nicht sehr schnell ist. Wenns mal schneller gehen muss haben die WP Boiler aber eine Boostfunktion. Da heist der Heizeinsatz volle Kanne für einmal mit. Dann hat er 2.5 bis 3 Stunden aber braucht auch 5-6kWh für dasselbe Temperaturdelta.

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    Anlagenhersteller: SolarEdge

    Leistung: 10.2kWp

    Module: 30 x LG NeON2 340W Cello

    --Süd-Südostausrichtung 168°, 5° Aufständerung (Pultdach)--

    Wechselrichter: SE10K

    Batteriewechselrichter: SE3500H

    Batterie: LG Resu10H (10kWh)

    Anlage in Betrieb seit: 12.06.2019

  • Kommt halt immer bissel auf die Temperatur an wieviel Wasser gebraucht wurde. Meiner braucht von 30 Grad (quasi leergeduscht) auf 55 Grad hoch, 6 Stunden und 3.5kWh dafür. Energietechnisch also nicht sehr viel. Eher die Dauer ist hier ausschlaggebend, da die WP zwar effizient, aber nicht sehr schnell ist. Wenns mal schneller gehen muss haben die WP Boiler aber eine Boostfunktion. Da heist der Heizeinsatz volle Kanne für einmal mit. Dann hat er 2.5 bis 3 Stunden aber braucht auch 5-6kWh für dasselbe Temperaturdelta.

    Danke, da kann ich optimistisch sein, normalerweise muss meiner nur 10-15° hochheizen, zumindest der aktuelle, hoffe das 3h dann reichen, denn länger habe ich im Winter keine Sonne. Der neue wird nur 200li haben, sollte aber besser Isoliert sein als der 30ig Jährige....

  • ich habe jetzt seit zwei Wochen die BYD 11.5kwh Batterie und den WP Boiler installiert. Der Strombedarf ist von Jan 336Kwh auf im Feb 240Kwh gefallen, notabene ist der WP Boiler ja nur ca 18 Tage in Betrieb gewesen.

    Seit ich die Batterie habe, musste ich ca 6Kwh zukaufen, konnte also den Verbrauch mehrheitlich durch die PV respk. Batterie abdecken.

    Im Augenblick passiert noch die Umstellung von Smartfox Pro auf Solar Manager (Schweizer Firma mit 1a Support) da der Smartfox nicht in der Lage ist, die PV Produktion abzubilden. Da der WP Boiler auch direkt vom WR angesteuert kann um Überschussenergie nach dem Laden der Batterie auf 62° zu heizen braucht es den nicht mehr. Solar Manager kann alles anzeigen und z.B. auch Mystrom Steckdosen Adapter steuern, was bei mir Ideal sein wird, wenn die Zwischensaison kommt wo der Pelletofen viel zu stark ist... muss mir jetzt so ein kleinen Elektroofen mit Speicherfunktion kaufen, dann kann der Mystrom Adapter diesen mit Überschussenergie laden. Wenn die Komponenten der Liste entsprechen ist der SolMan sehr einfach zu installieren, aber auch sonst wird einem rasch geholfen.


    Meine Lernings: Ich hätte ein wenig weiter vorausdenken sollen als ich vor einem Jahr mit der Planung begonnen habe, und ja noch besser Informieren wäre auch nicht falsch gewesen, dann hätte ich jetzt wahrscheinlich ein Fronius Symio Hybrid...


    Was ich zum Glück gemacht habe.... nicht die kleine BYD Batterie sondern die dann aktull grösste installiert. Die hält mein Haushalt fast 42h am Laufen.... und in wenigen Stunden ist sie bei schönem Wetter wieder voll geladen....