Für meinen Fall scheint mir aktuell die SonnenFlat tatsächlich die beste Option zu sein

  • Gibt es jetzt auch was über 8000kw liegt


    "Statt der bisherigen Paketgrenzen ist die neue sonnenFlat außerdem ein intelligenter Stromvertrag, der individuell an einen Verbrauch von bis zu 100.000 kWh im Jahr angepasst werden kann."


    Quelle: Sonnen.de

  • Hallo,

    hast Du den SMA Energy Manager am Start? Mit dem Sunny Home Manager. Das würde ich auch gerne mit Sonnen kombinieren.

    Gibt es hier Leute, die trotz Speicher-Nachrüstung die Vorsteuer des Speichers beim Finanzamt ansetzen konnten? Laut Sonnen-Verkäufer kann das mit der Regelfunktion der Netzstabilität erklärt werden...

    Habe nur den Energy Meter (SME), nicht den Home Manager (SHM) bestellt.

    Letzterer kann Deine Verbraucher "smart" steuern. Das mache ich mit meiner eignenen SmartHome-Bastellösung dann selbst ;)


    Und korrekt - durch die externe Steuerung der SonnenBatterie und Nutzung durch Sonnen im Fall der Flat für die Regelleistungen dient der Speicher nicht ausschließlich der Erhöhung des "privaten" Eigenverbrauchs.


    Ich ziehe die Vorsteuer für den Speicher (voraussichtlich) nicht. Habe bisher nur die Aussage "bis zu 10% Nutzung durch Sonnen", aber nicht dauerhaft > 10%. Wenn Du den Speicher aber dem Betrieb zuordnen kannst, geht das idR schon. Aber ich bin definitiv kein Steuerberater...

  • Ich habe den Sunny Home Manager seit 5 Jahren erfolgreich. Harmoniert super z.B. mit Spül, Waschmaschinen und WP-Heizung. Pfuschen die zwei Systeme Home Manager und Sonnen sich gegenseitig tein, oder kann mein Homemanager steuern, wann die Batterie geladen wird?

  • Das kann Dir wahrscheinlich nur jemand sagen, der Erfahrung mit der Kombination SHM und SB hat ;)


    Prinzipiell würde ich es so sehen (Vermutung!), dass die SonnenBatterie für den SHM im "worst case" einfach nur ein Verbraucher mit maximal 3.3kW ist.


    D.h. der SHM sollte auch weiterhin den Eigenverbrauch optimieren können, da er Überschuss-Situationen erkennt (und es ihm egal ist, ob die 3.3kW gerade in die SonnenBatterie oder ins Kochfeld abgehen)...


    Solltest Du die SonnenFlat buchen wollen, muss Sonnen natürlich (nach AGB) jederzeit die Ladung der SonnenBatterie extern steuern können. D.h. der SHM darf nicht das Laden/Entladen der SB unterbinden.


    Nutzt Du die SonnenBatterie "stand alone" ohne Flat, ist das natürlich eine andere Geschichte. Die SonnenBatterie selbst hat aber auch einen integrierten "Home Manager" (kann Funksteckdosen / die WäPu steuern).

  • Ich ziehe die Vorsteuer für den Speicher (voraussichtlich) nicht.

    Vorsteuer für Speicher wenn gemeinsam mit PV angeschafft wird vom FA meist anerkannt.

    Abschreibung für Speicher (EÜR/Einkommensteuer) wir meist nicht anerkannt.

    Grüße
    Didi


    2015: 1052 kWh/kWp; 2016: 1036 kWh/kWp; 2017: 1102 kWh/kWp; 2018: 1162 kWh/kWp; 2019: 1137 kWh/kWp; 2020: 1106 kWh/kWp

    "Handle so, wie du auch von anderen behandelt werden willst" (frei nach Kant)

    Steuern und Finanzamt (Dank an pflanze :))

  • Ich ziehe die Vorsteuer für den Speicher (voraussichtlich) nicht.

    Vorsteuer für Speicher wenn gemeinsam mit PV angeschafft wird vom FA meist anerkannt.

    Abschreibung für Speicher (EÜR/Einkommensteuer) wir meist nicht anerkannt.

    OMG, sorry für diesen geistigen Erguss meinerseits... es ist Montag...

    Ich meinte *natürlich* die AfA, nicht die Vorsteuer, danke für's Korrigieren!


    Die kann man sich bei Wahl der Regelbesteuerung und gleichzeitiger Anschaffung PV+Speicher natürlich unabhängig von "Fremdnutzung" des Speichers vom FA zurückholen.

  • AfA? Meinst Du Sonderafa.

    VSt zurück holen und nicht abschreiben geht nicht.

    Das Wirtschaftsgut wird in dem Moment ja dem Unternehmen zugeordnet.

    Verkaufe ein SMA EnergyMeter für 190,-


    18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Wenn ich's richtig verstanden / in Erinnerung habe, gilt der Vorsteuerabzug für PV+Speicher auch dann, wenn der Speicher nicht >10% zu "unternehmerischen Zwecken" verwendet wird (bei gleichzeitiger Anschaffung = einheitliches Zuordnungsobjekt).


    D.h. bei 100% privater Speicher-Nutzung gibt's dann zwar die Vorsteuer auch für den Speicher zurück, AfA kann aber nur für die PV gemacht werden - und dank Regelbesteuerung wird für die nicht eingespeisten kWh (=Ladung Speicher inkl. Verluste) die uWA fällig.


    Siehe Kapitel III. 6 bis 8 sowie IV. 6 + 7 im "Photovoltaik Steuerleitfaden"?


    EDIT: gerade noch den Punkt "Speicher als unselbständiger Bestandteil der PV-Anlage gesehen" - demnach auch Abschreibung zusammen mit PV über 20 Jahre möglich. Das klingt nach einer weiteren Runde mit dem Finanzamt...

  • Das wäre mir neu und kam in meiner BWL Welt bisher so nicht vor ... den Steuerleitfaden kenne ich aber nicht.

    kpr weiß sicher weiter.


    Dort steht aber auch recht klar (Seite 11):
    "Die Zuordnungsentscheidung erfolgt regelmäßig durch den Abzug der Vorsteuer aus den Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Voranmeldungszeitraum des Bezugs der Photovoltaikanlage, spätestens aber mit dem Vorsteuerabzug in der Umsatzsteuerjahreserklärung."


    Also 100% VSt zurück bedeutet dann 100% dem Unternehmen zugeordnet und dort muss das Ding dann natürlich über die gewöhnliche Nutzungsdauer oder zumindest gleich der PV über 20 Jahre auch komplett abgeschrieben werden.


    Privat kaufen und VSt ziehen passt bei mir nicht zusammen.

    Genauso wie VSt ziehen = es ist dem Unternehmen zugeordnet und nicht abschreiben auch nicht in meine Welt passt.


    Du kannst das Ding privat brutto kaufen, dann ist aber auch Ende.

    Keine VSt und keine Abschreinbung.

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    Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5

  • Genau so ist es. Sonst würde sich der Staat selber ins Knie schießen und das macht das "Juristenteam" in Berlin nie.

    Mal angenommen der Speicher kostet 10.000€ - dann sind das immerhin 500€ pro Jahr (Afa 20 Jahre) die die zu zahlende Einkommenssteuer nach unten drücken. Da die Steuersätze progressiv aufgebaut sind, kann das je nach persönlichem Einkommen schon einen finanziellen Effekt erzeugen (keine riesen Summen, aber Kleinvieh macht auch Mist). Das ist allerdings bei jedem so individuell wie ein Fingerabdruck.