Meßkonzept Einspeisung Niederspannung - Messung Mittelspannung

  • Hallo zusammen,

    folgende Konstellation:

    Gewerbebetrieb mit RLM Mittelspannung

    neue 90 kWp- PV-Anlage; Anschluß Niederspannung; Eigenverbrauch

    Messung auf Mittelspannungsebene


    Ist das möglich?

    Wenn ja, wie sieht das Meßkonzept aus?

    Gibt es Dinge, die besonders zu beachten sind?

  • Ja, ist möglich.

    Der Erzeugungszähler muß aber dann auch ein RLM als Wandlermessung sein. Nur eben in der NS

    Das Meßkonzept ist identisch zu Anlagen, die nur an der NS hängen.

    Lediglich hängt der Trafo noch dazwischen.

    Erst ab >135kW wird es etwas komplizierter, da dann die VDE AR 4110 gelten würde.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Warum soll der EZ als RLM ausgeführt werden? Der wird nur für die EEG-U benötigt. 2RZ RLM am Netz ist klar, aber 2 RLM nicht.

  • Prima, das das funktioniert.
    Nur das mit dem Erzeugungszähler als RLM kann ich auch nicht nachvollziehen?!

    Reicht hier nicht ein "normaler" 2R-Wandlerzähler?

  • Erfolgt die Messung derzeit wirklich auf der Mittelspannung? Verbreiteter (und normalerweise preiswerter) ist Messung auf der Niederspannung und da werden dann die Trafoverluste zugeschlagen.

    Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.

    Rechtschreibhilfe besser ausschalten statt unlesbare Texte zu produzieren.

  • Dass alle Zähler wie der Hauptzähler ausgeführt werden müssten ist falsch.

    Siehe zB Mieterstrom. 1 RLM, dahinter oft Standardzähler.

  • Die Liefer-/Bezugsmessung ist auf Mittelspannungsebene. Trafo = Kundentrafo.

    Ich habe folgendes Konzept gefunden:



    • aber warum muß der Erzeugungszähler Z2 ein 2R Zähler sein?
    • lt VNB muss auch Z2 eine RLM sein. Es werden doch nur die erzeugten kWh gemessen, um die EEG-Umlage zu berechnen. 1/4h-Werte interessieren doch nicht. Trafoverluste trägt der Kunde doch sowieso.
  • Bei Anlagen mit kundeneigenem Trafo sind die Erzeugungsanlagen meist größer und haben oft auch einen erheblichen Eigenverbrauch (Scada, Anlagenüberwachung etc.).

    Eigenverbrauch von Stromerzeugungsanlagen ist von der EEG-Umlage befreit. Deshalb wird hier ein 2RZ vorgesehen.

    Ebenso sind für Trafoverluste bei der Einspeisung nicht von der EEG-Umlage betroffen.

    Da Trafoverluste wie Eigenverbrauch aussehen, würde hier EEG-Umlage anfallen.

    Ich denke, das ist noch ein Grund für die RLM.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Erfolgt die Messung derzeit wirklich auf der Mittelspannung? Verbreiteter (und normalerweise preiswerter) ist Messung auf der Niederspannung und da werden dann die Trafoverluste zugeschlagen.

    Wenn aber der Trafo dem Kunden gehört, ist bei den meisten VNB die Messung in der MS erforderlich.

    Der einzige Unterschied zur Messung in der NS sind die zusätzlichen Meßwandler für die Spannung.

    Preislich ist da kaum ein Unterschied, wenn die Wandler dem Kunden gehören. (z.B. bei SF6-Anlagen die Regel)


    Dass alle Zähler wie der Hauptzähler ausgeführt werden müssten ist falsch.

    Siehe zB Mieterstrom. 1 RLM, dahinter oft Standardzähler.

    Das kann man aber nicht vergleichen, da dort kein Trafo im Spiel ist.

    Inselnetz mit 3x Victron MultiPlus5000, 38kWh-Akku, Insel-BHKW 16kVA, PV 9,3kWp
    1,1kWp über MPP-Laderegler SIC40
    540Wp über MPT600-24
    2,7kWp über SB3000, 2,9kWp über SB3300, 2,0kWp über SB1700 jeweils AC-gekoppelt an einem Victron

  • Sprechen wir hier von

    RLM in MS - Trafo - EZ in NS?