Anlage zum laden eines E-Autos

  • Moin moin zusammen,

    möcht mir eine Inselanlage mit Batteriespeicher zulegen, um ein E-Auto aufzuladen, nicht komplett, sondern quasi täglich.


    Dazu stelle ich mir vier (4) Batterien a´280AH vor, die ja zusammen ca. 13,5KW speichern können.

    Bei 50% Entnahme, hätte ich, natürlich nur wenn das Wetter danach ist, ca. 6-7KW zur Verfügung.


    Der Wechselrichter muß natürlich ca. 4KW abnahme verkraften.


    Nun meine Frage: Wieviele Module a´200-300Watt benötige ich, damit die Batterien einigermaßen geladen werden können.


    Es handelt sich um ein kleines E-Auto, welches ca. 17KW auf 100km braucht, mein Arbeitsweg hin und zurück sind ca. 20km, was ja einen Verbrauch von ca. 3,4KW bedeutet, diese 3,4KW will ich mit der Anlage laden.


    Ist das realistisch was ich vorhabe, unabhängig davon ob sich das lohnt ? Denn die Batterien plus WR kosten, schätze ich um die 2000€.


    Grüße aus der Heide

  • Im Sommer bei Sonne dürften so 8 300er Module reichen, um die Akkus voll zu machen.
    Im Winter bei Schneetreiben dürften auch 200 Module nicht viel bringen.

    Ich lade, wenn es klappt, tagsüber / nachmittags - ich kann nur mit 2,4 kW maximal (am Ladeziegel) laden - und meistens muss ich dabei Energie zukaufen, da immer mal eine Wolke vorbei zieht, die die Sonne verdeckt.

    Nun kann man nochmal ettliches an Geld in eine gesteuerte Ladestation investieren, die den Ladestrom je nach zur Verfügung stehenden Leistung anpasst - oder wie Du es willst, in einen großen Akku, der die Leistung dann liefert.

    Kommt also auch drauf an, mit welcher Leistung Dein Auto läd und was Du da einstellen kannst - ich kann bis auf 1,2 kW runter regeln - und mit Aufwand sogar noch weiter (wenn ich auf dem Ladeziegel rumdrücke und nicht nur im Auto die Stärke ändere).

    Ein Kumpel hat ne 28,8kWp Anlage gebaut - da hätte ich z.Z. das Problem mit dem Zukauf nicht :-)
    Außer, es regnet und ich brauch trotzdem ne Ladung.

    6,63 kWp AXIworldpremium 20xAC-300M/60S + 2xAC-315MH/60S mit SolarEdge SE5k + Hyundai IONIQ Plug-In

  • Also was willst du.


    a. Dein Auto mit eigenem PV Strom laden, koste es was es wolle.


    b. Gesamtwirtschaftlich und ökologisch möglichst effektiv PV produzieren und nutzen.


    Bei a großer Akku viel PV, aber es wird dich teurer kommen, als wenn du den Strom direkt so an der Steckdose lädst.


    Bei b eine möglichst große PV ohne Batterie. Du lädst wenn PV da ist damit, ansontsten aus dem Netz. Wenn zuviel PV da ist wird die eingespeist. Die Anlage bezahlt sich über die Vergütung aktuell noch selbst. Zumindest solange du auf dei Batterie verzichtest, denn die ist zu teuer (eine kWh aus der Batterie wird dich immer deutlich über 30Cent kosten)..

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Wenn dich b interessiert lies die FAQ in meinem Benutzerprofil.

  • Inselanlage mit Batteriespeicher zulegen, um ein E-Auto aufzuladen, nicht komplett, sondern quasi täglich.

    Was machst du, wenn die Batterie für das Laden nicht reicht? Willst du dann eine zweite Ladestation die am Netz hängt?


    In Zeiten von Sharing Economy ist die Insel eigentlich out und auch ökologisch unsinnig.

    Auf der Insel hast du mal zu wenig Strom, mal zu viel.


    Mit dem Netz verkaufst du den Strom der zu viel ist und kaufst dazu wenn zu wenig da ist. Zudem bekommst du bei Anmeldug beim Finanzamt als Dreingabe die MWSt zurück. Also wird es so schonmal 19% billiger.


    Wenn du möglichst lange im Jahr das Auto laden willst, so brauchst du eine große PV Anlage, die dann im Sommer viel zu viel produziert. Da wäre die Insel doch sehr schade, wo das dann ungenutzt bleibt.

    Also nicht einspeisen ist eine Energieverschwendung und eine Kapitalverschwendung.


    Wenn du partout die Abtterie willst, so mach das, aber mit Netz. Du musst halt nur wissen, dass dich dann eine kWh aus der BAtterie deutlich mehr als direkt aus dem Neutz kostet. Wenn das o.k. ist dann mach das. Ansonsten würde ich aktuell auf die Batterie verzichten, das Teil lässt sich immer nachrüsten, wenn die Preise nochmal deutlich nachgeben.

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Ich würde ebenfalls aus bereits gennanten Gründen zu einer größeren EEG Anlage raten.

    An nicht sonnigen Tagen / Wintertagen wird wahrscheinlich kein sinnvolle Nutzung möglich sein.


    Falls Du wirklich so ein Inselprojekt verwirklichen willst, denke daran die Ladeverluste einzurechnen.


    Sind die 17kWh/100km nur fürs fahren oder inklusive Ladeverluste? Dann müsste man ca. 10-20% dazurrechnen und das gleiche wahrscheinlich auch nochmal für das Laden und Entladen des Pufferakkus....