Photovoltaikanlage bis 600 Watt bei nur zu hälfte selbst genutztem Wohnraum

  • Könnte ich denn mit meinem Gewerbe die Anlage im Garten des Hauses aufstellen und der Person den Strom verkaufen?

    Die Person würde ja dann den Strom von mir kaufen und die Kosten einfach nur weiterleiten.

  • Für die Abgrenzung zum Gewerbe gilt folgendes

    https://immopreneur.de/forum/t…ien-und-auslegungsspanne/


    Der Betrieb einer 600 Wp-Anlage dürfte da nicht der entscheidende Punkt sein...

    Du meinst, dass die Solaranlage zu klein ist um hier eine Gewerblichkeit zu bewirken?

    Das wäre halt echt der Punkt, der am Meisten Hoffnung bereitet.

    Dass 600 Watt und damit bis zu 600 kWh pro Jahr bzw. 200€ an Gegenwert nicht den Unterschied machen.

  • Also die 600 Wattp Anlage macht dich nicht zum Gewerbetreibenden. Und wenn du einen Kühlschrank und eine Kühltruhe und bisschen Standby hast, dann verbrauchst du von den produzierten 550 kWh schonmal 350 selbst. Willst du dir WG nicht nachzumessender, dir nie nachzuweisender 200 kWh und darauf anfallender 6 Euro im Jahr EEG wirklich ins Hemd machen. Das ist doch lächerlich. Ich bin wirklich ein großer Bedenkenträger, aber hier sehe ich kein ernsthaftes Problem.

    0,6 kwp + X ohne EEG;)

  • Es gibt doch keine Erlöse, es werden nur die Stromkosten gesenkt, richtig?


    Ich sehe vor lauter Bäumen kein Problem. Wo soll es sein?


    Der Austausch non Glühbirnen durch LED-leuchtmittel senkt auch den Stromverbrauch.


    Es gibt Leute, die heizen im Winter mit einem Kamin zu um weniger Gas einzukaufen, produzieren also einen Teil der verbrauchten Wärme selbst.

  • Es wäre schon ein Problem, wenn "richtiger" Mieterstrom vorläge. Wenn also eine richtige große Anlage zur Überschusseinspeisung vorläge und das Haus voll vermietet wäre.

    Hier verbraucht der Anlagebetreiber den Strom aber selbst und vielleicht gibt es wenige kwh, die noch von den Untermietern mitverbraucht werden.

    Das ist bei 600 kwh völlig problemlos.

    Dass die Erlöse aus der Untervermietung natürlich sauber versteuert werden müssen, ist dagegen klar. Und natürlich darf man sich auch nicht widersprüchlich verhalten und etwa die Anlage von den Steuern absetzen wollen - dann kann man nicht im Gegenzug behaupten, man verbrauche diesen Strom doch selbst.

    Ansonsten gilt - wie so oft - auch hier das Nike-Prinzip: Just do it!

    0,6 kwp + X ohne EEG;)