SMA Steuerung undurchsichtig - Fragen zu Anlage

  • Hallo zusammen,


    ich habe hier mit meiner Anlage einige Sachen, die ich nicht verstehe. Die Anlage besteht aus einen Sunny Home 2.0, SBS 5.0, einem BYD Akku 9kWh, 2 SB5 WRs und einer Enwitec Umschalteinrichtung. Ausserdem eine OpenBW WallBox.


    Als Minimalstand des Akkus habe ich 10% eingestellt. Morgens ist das Teil immer auf rund 8% obwohl er abends eigentlich bei 10% aufhört den Akku leerzunuckeln. Sind die 2% Verlust Selbstentladung oder verbraucht der trotzdem noch was aus dem Akku? Ist das normal?


    Auch nach Wochen des Lernens lädt er sehr früh auf 80% und hat dann Mittags kaum mehr Reserven um die Spitzen abzufangen. An sonnigen Tagen ist er daher bis zu 2h in der Wirkleistungsbegrenzung. Wieso? Es wäre doch sinnvoller grade bei guten Aussichten eine Stufenkurve anzulegen. Morgens lädt er sobald es geht auf 25% um auch mal ne Waschmaschine oder sowas abzufangen. Danach sollte er einen linearen Anstieg einhalten bis Nachmittags. Das ermöglicht auch genug Reserven für den Mittagspeak.


    Heute nun wieder was Neues: Das Teil lädt den Akku aus dem Netz obwohl wir in 30-60 Minuten genug Strom haben sollten um den auch so zu laden. Was soll das denn jetzt wieder? Anbei Bilder dazu.


    Irgend ne Idee wie man das Teil an die Leine nehmen kann?


    Gruß
    Roger

  • Das hat der Techniker hier gemacht :-)


    Hier die Werte:


    Nennkapazität der Batterie 8900 Wh
    Batterietyp Lithium-Ionen (Li-Ion)
    Maximale Ladeleistung des Batteriestellers 4600 W
    Maximale Entladeleistung des Batteriestellers 4876 W
    Minimale Breite des Ersatzstrombereichs 10%
    Untere Grenze des Tiefentladeschutzbereichs vor Abschaltung 3%
    Minimale Breite des Tiefentladeschutzbereichs 2%
    Ertragreichster Monat für Batterienutzungsbereich Juni ertragreich
    Saisonbetrieb aktiv Ja
    Breite des Bereichs zur Erhaltung des Batterieladezustands 3%
    Minimale Breite des Eigenverbrauchsbereichs 80%
    Ethernet Proxy eingeschaltet no
    Ethernet Proxy-Server Login    
    Ethernet Proxy-Server Port 80
    Ethernet Proxy-Server Adresse 192.168.0.1
    Eingestellte Ländernorm VDE-AR-N4105
    Phasenzuordnung Phase L1
    Timeout für Kommunikationsfehlermeldung 1800 s
    Abschaltverzögerung 2 s
    Maximale Gerätescheinleistung 5000 VA
    Sollwert des cos Phi, Konfiguration des cos Phi, direkte Vorgabe 100
    Erregungsart des cos Phi, Konfiguration des cos Phi, direkte Vorgabe Untererregt
    Erregungsart des Endpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie Untererregt
    Erregungsart des Startpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie Übererregt
    cos Phi des Endpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie 100
    cos Phi des Startpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie 100
    Wirkleistung des Endpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie 100%
    Wirkleistung des Startpunktes, Konfiguration der cos Phi(P)-Kennlinie 50%
    Betriebsart der statischen Spannungshaltung, Konfiguration der statischen Spannungshaltung cos Phi, direkte Vorgabe
    Abstand der Rücksetzfrequenz zur Netzfrequenz, Konfiguration des linearen Gradienten der Momentanleistung 20
    Abstand der Startfrequenz zur Netzfrequenz, Konfiguration des linearen Gradienten der Momentanleistung 20
    Wirkleistungsgradient, Konfiguration des linearen Gradienten der Momentanleistung 40%
    Betriebsart der Wirkleistungsreduktion bei Überfrequenz P(f) Linearer Gradient der Momentanleistung
    Maximale Gerätewirkleistung 5000 W
    Eingestellte Wirkleistungsgrenze 4600 W
    Betriebsart des Einspeisemanagements Wirkleistungsbegrenzung P durch Anlagensteuerung
    Modbus TCP-Server eingeschaltet Ja
    Modbus TCP-Server-Port 502
    Offset der aufgenommenen Energie setzen -2146 kWh
    Offset der eingespeisten Energie setzen -541 kWh
    Seriennummer des Zählers an Speedwire <dummyreplace>
    Setze Gesamte Einspeisezeit am Netzanschlusspunkt 0 h
    Setze Gesamte Betriebszeit am Netzanschlusspunkt 0 h
    Mindesteinschaltleistung des MFR Batteriebank 1500 W
    Mindestpause vor erneutem Einschalten des MFR Batteriebank 30 min
    Status des MFR bei Steuerung über Kommunikation Aus
    Betriebsart des Multifunktionsrelais Störungsmeldung
    Mindesteinschaltleistung des MFR Eigenverbrauch 1500 W
    Mindestzeit für Einschaltleistung MFR Eigenverbrauch 30 min
    Mindesteinschaltzeit des MFR Eigenverbrauch 120 min
    Batterie-Herstelldatum 1969-12-31T23:59:59 --> Oha?
    Batterie-Hersteller BYD
    Hardware-Version des Batteriemanagementsystems -------
    Herstellernummer    
    Seriennummer des Batteriemanagementsystems <hat er>
    SUSyID des Batteriemanagementsystems 115
    Firmware-Version des Batteriemanagementsystems 3.04.0.R
    Typ des Batteriemanagementsystems B-BOX-HV 5-9
    Hardware-Version der Kommunikationsbaugruppe B3
    Seriennummer der Kommunikationsbaugruppe <SN, hab ich>
    SUSyID der Kommunikationsbaugruppe 361
    Firmware-Version der Kommunikationsbaugruppe 2.04.52.R
    Hardware-Version des Hauptprozessors R5
    Umbaustand des Hauptprozessors 0  
    Seriennummer des Hauptprozessors <gibt es>
    SUSyID des Hauptprozessors 360
    Firmware-Version des Hauptprozessors 1.50.10.R
    Firmware-Version des Betriebssystems 2.14.0.R
    Kommunikationsversion 1.01.1.1
    Gerätename <SN: 12345>
    MAC-Adresse <Ja, existiert>
    Geräteklasse Batterie-Wechselrichter
    Gerätetyp SBS5.0-10
    Softwarepaket 1.50.14.R
    Seriennummer <yup>
    Parameter laden 0  
    Eingestellte Wirkleistungsgrenze am Netzanschlusspunkt 4600
    Betriebsart der Wirkleistungsbegrenzung am Netzanschlusspunkt Aus
    Eingestellte Wirkleistungsgrenze am Netzanschlusspunkt 70
    Anlagen-Nennleistung 9900
    Untere Entladegrenze bei Eigenverbrauchserhöhung 0%
    Automatische Speedwire-Konfiguration eingeschaltet Ja
    Speedwire-IP-Adresse DNS-Server 192.168.0.1
    Speedwire-IP-Adresse Gateway 192.168.0.1
    Speedwire-IP-Adresse 192.168.0.170
    Speedwire-Subnetzmaske 255.255.255.0
    Automatische Updates eingeschaltet yes
  • Mmm

    Etwas komische Einstellung.


    10% Ersatzstrom: was hilft dir das ? 0,89kWh

    Die 10% reserviert er dir. Deswegen wird auch aus dem Netz nachgeladen.


    Die Grenzen des Tiefentladungsschutzbereichs sind auch falsch eingestellt.


    Warum nur 80% für Eigenverbrauch?

  • Also 10% wollte ich lassen damit er im Notstromfall wenigstens anlaufen kann. Lösung um nachts alle Lasten abzuwerfen hab ich noch nicht, kommt aber noch. Es geht mir drum, dass die Solaranlage loslaufen kann morgens und laden kann und dann nicht die gesamte Anlage auf 0% runter ist und die Anlage genau deswegen dann nicht mehr starten kann.


    80% berechnete sich aus 100% - irgendwelche Werte laut Techniker / Anleitung die wir zusammen gelesen haben.


    Ich stelle auch gern was anderes ein. Wichtig ist mir halt nur, dass das Teil mit der Enwitec wieder starten kann im Inselbetrieb und ich nicht evtl. im Notfall mit ner geilen Anlage dranstehe und die mir keinen Strom produziert.


    Mein Akku wird JEDE Nacht leergezogen. Im Notstromfall fallen natürlich 90% der Verbraucher weg, dann hält er länger. Im "Kriegsfall" reicht mir der Strom für n paar Umwälzpumpen und für nen Kühlschrank.

  • Hmmm. Danke. In der Anleitung, die er mir gezeigt hat, waren die Werte relativ voneinander beschrieben und die 80% berechneten sich aus dem Rest. Ich werde das aber nochmal nachvollziehen.


    Nehmen wir mal an die Anlage steht jetzt mit diesen Werten da, wurde Nachts leergezogen und es hat sich dann ein Stromausfall ereignet. Die Enwitec-Box schaltet um (mit welchem Strom?), aber da kann ja nix mehr gross rauskommen.


    Was passiert nun morgens, wenn die Sonne aufgeht? Startet das System dann? Lädt es dann?


    Gruß
    Roger

  • Hallo,


    im Anleitungsbuch habe ich den Begriff sogar gefunden, danke dafür. Ich glaube ich muss das einfach mal die Tage ausprobieren ... :-)


    Die Werte werde ich nach der Anleitung anpassen. Mal schauen ob sich was ändert.


    Gruß

    Roger