• E-Fzg geplant und demnächst verteuert die co2 Abgabe(hoffentlich) die Öl Heizung so weit das gewechselt (WP) werden wird.

    Dachneigung 35°, das schreit geradezu nach einer maximal großen PV Anlage mit Nordostanteil.

  • Hast du denn einen konzessionierten Elektriker, der dir das dann anmeldet und anschließt? Wieviel Zeit und Geld kostet dich die Montage dann noch? Zumindest zum Vergleich würde ich mir noch ein Komplettangebot holen.

  • Elektriker ist vorhanden und abgestimmt.

    Montage könnt ihr sicherlich besser einschätzen.

    Ist das Angebot von dem Shop ok oder gibt es dort Alternativen? Bin um jeden Ratschlag dankbar.

  • Bin um jeden Ratschlag dankbar.

    Auch für diesen?

    Ohne die Solarthermie kannst du mindestens 12,67KWp auf Südwest bauen. Das sind 4,67KWp mehr und somit etwa 8-9000€ mehr Einnahmen in 20 Jahren.

    Überlege dir was dir die Solarthermie wirklich bringt, und denke dabei auch etwas weiter, an das E-auto die neue Heizung (Luft Wasser Wärmepumpen funktionieren auch im Altbau!)... .

    Die Röhrenkollektoren lassen sich doch vermutlich leicht in Einzelteilen demontieren.

    Zu deiner Info dein Dach ist für mindestens 18KWp gut geeignet, mit etwas Ehrgeiz sogar noch ein paar KWp mehr.

  • moin moin

    Ja auch für den Ratschlag die Solarthermie zu demontieren.

    Einen Speicher wird es nicht geben.

    Die Solarthermie verbleibt allerdings auf dem Dach und unterstützt die Öl Brennwerttherme.

    Wir wollten eigentlich die Investitionskosten schon gar nicht so hoch ansetzen, es gibt bei uns auch noch andere Projekte.

    Wir haben aber verstanden, dass wir die zur Verfügung stehende Fläche gut ausnutzen sollten.

  • Die Solarthermie verbleibt allerdings auf dem Dach und unterstützt die Öl Brennwerttherme.

    Da hängst du emotional scheinbar sehr dran, weil du die evtl. auch selbst aufgebaut hast?

    Du kannst aber bestimmt noch nicht einmal genau beziffern, wie viel du damit Einsparst(KWh;€). Da die ST Anlage nachträglich auf das Haus gebaut wurde, wirst du die Energie der ST lediglich in einem Heizungspufferspeicher speichern und nicht auch noch zusätzlich über eine Bauteilaktivierung(Fundament).

    Man kann also davon ausgehen das dir im Summer extrem viel Energie verloren geht da die Anlage recht groß ist und damit der Speicher nach wenigen Stunden voll ist und ab dann die Anlage die Arbeit einstellt(Wirkungsgrad=0%). Wenn die ST also deutlich mehr wie ~3600KWh pro Jahr an nutzbarer Wärme liefert würde mich das schon überraschen.


    Das ausgesuchte Angebot ist nicht so toll, das kannst du besser selbst zusammenstellen. Dann kannst du leistungsstärkere Module(ab 325Wp statt 305Wp) nehmen. Dachhaken, Schrauben, Modulklemmen, Schienen(Verbinder),... selbst mal durchrechnen. Mit der ST bekommst du nur 26 Module aufs Dach, das ist auch eine etwas blöde Anzahl, weil die nicht mehr alle in einen String geschaltet(Reihe) werden können und 2x 13 Module für einen 3Phasigen WR nicht optimal sind. Die Stringspannung wird dann nicht hoch genug das der WR mit höchstem Wirkungsgrad laufen kann, funktionieren wird es aber trotzdem halt nur nicht optimal.


    Noch mal zur ST, im Moment erscheint dir das ja noch Sinnvoll damit den Öl Verbrauch zu reduzieren, sobald die Heizung allerdings eine Wärmepumpe ist passt die ST aber auch gefühlt nicht mehr ins Konzept.

    Einen Vorteil im Wirkungsgrad (PV/ST) gibt es für dich sowieso schon dreimal nicht, da wie bereits geschrieben du mit ST nur 26PV Module und ohne 42(mit Randabständen wie PV mit ST) bauen könntest. Die ST ersetzt für dich also potentielle 5,2KWp PV mit entsprechendem Strom Ertrag(~950-1000KWh/KWp*a) durch ~3600KWh Wärme. Mit WP stehen den ~3600KWh(ST) potentiell ~15000KWh aus PV mit WP entgegen. Wenn du die Wärme(Teil der 15000KWh) gerade nicht gebrauchen kannst, kannst du den Strom immer noch einspeisen und die Energie kann anderweitig genutzt werden.

  • Wir wollten eigentlich die Investitionskosten schon gar nicht so hoch ansetzen, es gibt bei uns auch noch andere Projekte.

    Der Trick ist bei der PV nicht selbst zu bezahlen(nur einen kleinen Teil) das soll einfach die Bank machen.