Neue Anlage mit 9,9 + 2,64 kwP + E3DC Speicher

  • Hallo zusammen,


    ich bin neu hier im Forum und beschäftige mich gerade mit der Planung einer PV-Anlage mit Speicher. Wir haben ein 2-Familienhaus, wir bewohnen die EG-Wohnung, die Schwiegereltern die OG-Wohnung. Insgesamt haben wir einen Hausverbrauch von ca. 10.000 kWh p.a., dieser läuft derzeit über 3 Hauptzähler (EG, OG, Allgemein).


    Ich habe mir von 2 Anbietern Angebote eingeholt und mit einem soweit endverhandelt. Es soll eine 9,9 kWp Anlage (30 x 330 Wp Heckert Module) auf das Süddach mit einem E3DC S10 Blackline mit 13 kWh Batterie. Das ist gleichzeitig auch das Maximum was auf dieses Dach geht. 2 Hauptzähler werden wir abmelden und alles über einen laufen lassen und dann 2 Unterzähler setzen. Gesamtkosten sind bei ca. 21k. Die Anlage werden wir als GbR anschaffen auch wenn wir damit für die Haushalte EEG-Umlage triggern, aber so ist die Eigentumssituatiuon sauber geklärt.


    Da wir die EEG Umlage ohnehin für einen Großteil (außer Allgemein) zahlen müssen, sehe ich keinen triftigen Grund die Anlage nicht größer als 10 kwP zu planen. Ich habe mir daher noch die Belegung der Garage mit weiteren 2,64 kWp als Ost/West Anlage anbieten lassen, Kostenpunkt ca. 5,5k zusätzlich.


    Ich wäre einmal an der Einschätzung der Experten interessiert, zum einen was die Planung der Anlage selbst angeht, zum anderen auch was die Eigentumskonstellation mit GbR angeht. Sieht hier noch jemand Optimierungspotential?


    Vielen Dank schon mal für Eure Unterstützung.

  • Die Anlage werden wir als GbR anschaffen auch wenn wir damit für die Haushalte EEG-Umlage triggern

    Strombezug auf die GbR laufen lassen und die Umlage verflüchtigt sich - wenn die GbR eine WG ist - das ist bei Schwiegereltern (zumindest meist) fraglich ;)

    Bei GbR auf die langfristigen Folgen -> Erbschaft; gesonderte einheitliche Feststellung achten.


    Davor aber bitte meine FAQ https://www.photovoltaikforum.…-pflanze/#wall/comment201 lesen - 2,6 kWp für 5,5k ist von allen guten Geistern verlassen. Das teure Speicherzeugs auch. Was versprichst du dir davon außer Geld zu verbrennen.

  • Vielen Dank für Deine Antwort. Wer muss denn davon überzeugt sein dass die GbR eine WG ist? Der VNB? Oder wem gegenüber wird das erklärt? Der Punkt ist wenn ich 2 Hauptzähler abmelde und dann nur noch ein Verbraucher bleibt könnte das Fragen aufwerfen, oder...?

    Die Speicherdiskussion wollte ich gar nicht los treten. Die Anlage rechnet sich so oder so für mich, ohne Speicher natürlich wesentlich effizienter, keine Frage.

    Die 2,64 kWp auf der Garage waren ursprünglich mit Mehrkosten von 4k angegeben, was ich in Anbetracht des zusätzlich benötigten WRs (da Ost/West-Ausrichtung) ok fand. Laut Solarteur hat die Rücksprache mit dem VNB aber ergeben, dass bei Anlagen >10kWp zusätzlich AC-Überspannungsschutz und APZ-Feld erforderlich sind was den Preis dann so nach oben getrieben hat. Schlüssig oder kann mit dem VNB da nochmal sprechen?

  • Was apz und ÜSA mit mehr als 10 kWp zu tun haben sollen kann nur seine Fantasie erklären.

    PV, egal wie groß, bedeutet ÜSA.