Ertrag in der Mittagszeit unter meiner Erwartung

  • Moin,


    also oben rechts auf SMA Online Store und dort sollte es das Sunny Design Pro als Testversion geben für einen Monat Kostenlos und dadurch ändert sich Analyse in Analyse Pro :-) und darin kannst Du dann die Werte der einzelnen MPPTs nachsehen.

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 -> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

    an 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 9,0 kWh
    PVGIS-Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

  • Moin,


    ich habe keinen SMA Online Store im Portal.

    Ich habe mal direkt bei SMA angefragt.

    Ich habe das Gefühl, dass ich nur einen sehr restriktiven Account im Portal habe.

    z.B. ist dort ein Report konfiguriert, der direkt an Zolar geschickt wird und ich kann das weder ändern,

    noch einen neuen Report erstellen.

    Mal sehen was SMA antwortet.

  • was sagt eigentlich Dein Solateur zu Deinen Zweifeln und Problemen?

    Nachdem ich ihm ein 3-seitiges PDF mit meinen Auswertungen und dem Vergleich mit der ähnlichen Anlage geschickt habe, kam dies als Antwort:

  • Du bist Besitzer der Anlage und solltest Admin - Rechte haben.

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 -> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

    an 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 9,0 kWh
    PVGIS-Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

  • Noch ein Ding.

    Entgegen der Aussage von Tigo dass die Teile an jeden Wechselrichter passen verneint Kostal das für den Plenticore Plus ausdrücklich. Allerdings sollte SMA der ideale Partner sei.

    Muss man dem Wechselrichter eventuell noch sagen mit wem er dort zusammen arbeitet?

    In meinem Fall kann ich sagen dass das so lala läuft* und unter bestimmten Bedingungen das Regelverhalten dem MPPT Algorithmus zuwider läuft.

    Hab auch mal bei kostal persönlich angerufen.der techniker da meinte, das die thigos und der MPPT gegeneinander arbeiten und entweder ohne thigos das schattenmanagment arbeiten lassen soll oder nur die thigos und schattenmanagement ausschalten soll.


    Ps:Mein installateur wusste das das nicht beides klappt,hat es uns aber verschwigen als es darum ging in einen 12 er string 2 einzusetzen.(was aber locker mit dem MMP tracker gelöst werden könnte)ende vom lied war das wir vorgestern(die mussten eh jetzt ein modul tauschen) die beiden tigos rausgeholt und eine böse überraschung hatten, das ein thigoanschlusskabel platt gedrückt war und aus der isolierung ein silberschimmern wahrzunehmen ist:cursing::cursing::cursing::cursing::cursing::cursing::cursing:;(;(;(;(

  • Und sind die Optimierer jetzt beide raus und Geld zurück?

    3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO

    8.2019 22 x Ja Solar JAM60s03 - 325 WP mit 22 X SE P370 -> 7,15 kWp bei DN 10 mit ca. -18° SO

    an 25000TL-30 mit SHM 2.0
    SBS 3.7 und BYD HV 9,0 kWh
    PVGIS-Prognose 980 kWh/kWp (für die 12 kWp)

    Zähler von ComMetering

  • was sagt eigentlich Dein Solateur zu Deinen Zweifeln und Problemen?

    Nachdem ich ihm ein 3-seitiges PDF mit meinen Auswertungen und dem Vergleich mit der ähnlichen Anlage geschickt habe, kam dies als Antwort ......

    Ich muss eine Aussage in meinem Posting (#5) korrigieren, am 25.8. steht die Sonne um 7:30 MEZ, d.h. um 8:30 MESZ senkrecht zu Deiner Dachausrichtung, und nicht wie von mir angegeben um 9:30 MESZ. Zu dieser Zeit hat sie mit 21° Sonnenhöhe die Höhe erreicht, welche die Sonne bei Südausrichtung im Dezember eines Jahres erreicht. Zu den 45° Dachneigung fehlt also schon einiges. Du wirst also nie wirklich an Deine Peakleistung herankommen. Hinzukommt, dass bei diesen Sonnenhöhen meist einige Bäume, Dächer, Gauben etc. im Wege sind und für Schattenwurf sorgen. Ohne eine exakte Verschattungsanalyse ist eine belastbare Aussage zur maximalen Peakleistung Deiner Anlage nicht möglich. Es ist auch nicht möglich eine qualifizierte Aussage zur Notwendigkeit Deiner Optimierer zu treffen. Wie Dein Solarteur geschrieben hat ist der Vorteil einer Ost-West Anlage in der verlängerten Nutzungsdauer -auf einem insgesamt niedrigeren Spitzenniveau- zu sehen, und in Summe kommt es auf den Ertrag an, den die Anlage im Durchschnitt erzeugt. Aber soviel kann gesagt werden, bereits minimale Verschattungen auf einzelnen Solarzellen sind für den Ertrag nicht gut, da sie den Stringstrom begrenzen.

    Zu dem Thema der Tigo Optimierer: Was der einzelne Solarmodul nicht an Leistung erzeugt, dass kann auch der Optimierer nicht mehr herbeizaubern, er kann nur dafür sorgen, dass die Auswirkungen eins schwächelnden Moduls (sprich die Limitierung des Stringstromes) sich nicht auf die Module überträgt, die eine höhere Leistung erbringen können, indem er für diese Module eine Leistungsanpassung durchführt (d.h. er kann die Stringspannung eines Moduls erhöhen, so dass bei dem vorgegebenen reduzierten Stringstrom dieser Modul seine höhere Leistung trotzdem abgeben kann). Diese Spannungserhöhung hat ihre Grenzen, aber prinzipiell sollte damit zunächst mal jeder Wechselrichter klarkommen, der eine besser, der andere schlechter.

  • Ich muss eine Aussage in meinem Posting (#5) korrigieren, am 25.8. steht die Sonne um 7:30 MEZ, d.h. um 8:30 MESZ senkrecht zu Deiner Dachausrichtung, und nicht wie von mir angegeben um 9:30 MESZ. Zu dieser Zeit hat sie mit 21° Sonnenhöhe die Höhe erreicht, welche die Sonne bei Südausrichtung im Dezember eines Jahres erreicht. Zu den 45° Dachneigung fehlt also schon einiges. Du wirst also nie wirklich an Deine Peakleistung herankommen. Hinzukommt, dass bei diesen Sonnenhöhen meist einige Bäume, Dächer, Gauben etc. im Wege sind und für Schattenwurf sorgen. Ohne eine exakte Verschattungsanalyse ist eine belastbare Aussage zur maximalen Peakleistung Deiner Anlage nicht möglich. Es ist auch nicht möglich eine qualifizierte Aussage zur Notwendigkeit Deiner Optimierer zu treffen. Wie Dein Solarteur geschrieben hat ist der Vorteil einer Ost-West Anlage in der verlängerten Nutzungsdauer -auf einem insgesamt niedrigeren Spitzenniveau- zu sehen, und in Summe kommt es auf den Ertrag an, den die Anlage im Durchschnitt erzeugt. Aber soviel kann gesagt werden, bereits minimale Verschattungen auf einzelnen Solarzellen sind für den Ertrag nicht gut, da sie den Stringstrom begrenzen.

    Zu dem Thema der Tigo Optimierer: Was der einzelne Solarmodul nicht an Leistung erzeugt, dass kann auch der Optimierer nicht mehr herbeizaubern, er kann nur dafür sorgen, dass die Auswirkungen eins schwächelnden Moduls (sprich die Limitierung des Stringstromes) sich nicht auf die Module überträgt, die eine höhere Leistung erbringen können, indem er für diese Module eine Leistungsanpassung durchführt (d.h. er kann die Stringspannung eines Moduls erhöhen, so dass bei dem vorgegebenen reduzierten Stringstrom dieser Modul seine höhere Leistung trotzdem abgeben kann). Diese Spannungserhöhung hat ihre Grenzen, aber prinzipiell sollte damit zunächst mal jeder Wechselrichter klarkommen, der eine besser, der andere schlechter.

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort.


    Am Wochenende habe ich am Wechselrichter "live" Auswertungen gemacht.

    Dabei habe ich ein paar Erkenntnisse gewonnen.


    Beim Sonnenstand 196 Grad (wobei 0 Grad Norden ist), steht die Sonne direkt über dem Giebel.

    Die Strings lieferten dann genau im Verhältnis 7 zu 8 Leistung, analog zu den 7 Ost- und 8 West-Modulen.


    Ich habe durch die Gauben keinen Schattenwurf (zumindest konnte ich zu verschiedenen, kritischen Zeitpunkten keinen Schattenwurf. Einzig ein Schornsteinfegertritt verschatte ein Modul zu weniger als 5%. Ab 17 Uhr habe ich auf dem untersten Modul der Westseite einen wachsenden Schatten durch einen Baum. Dann bricht die Leistung deutlich ein (ca. 50%). Allerdings ist die Beobachtung noch nicht völlig belastbar, da nur einmal beobachtet.

    Kann ich erwarten, dass wenn ein Modul von acht Modulen verschattet ist, dass dann noch 7/8 der Leistung geliefert wird? Oder können die Optimierer das nicht vollständig kompensieren und ist der Verlust dann größer?


    Meine Tigo-Optimierer reduzieren die Spannung um Verluste an einzelnen Modulen auszugleichen. Ich habe beobachtet, dass dies auch gelegentlich passiert wenn keine Verschattung vorliegt.

    Wie kann man prüfen ob die Optimierer richtig funktionieren?

    Müssen die Optimierer konfiguriert werden, oder passiert das alles automatisch?

    Ist ein so kurzes Inbetriebnahmeprotokoll mit je 3 Werten pro String (siehe Ertrag in der Mittagszeit unter meiner Erwartung) ausreichend um die optimale Funktion der Anlage nachzuweisen?


    Noch eine Frage zum Wechselrichter: Der Wirkungsgrad liegt bei Produktion >1000 Watt immer zwischen 93,5 und 95%.

    Nach dem Datenblatt sollte er über 96% liegen. Aber ich denke das ist eine normale Abweichung, bzw. gute Werte, oder?

  • Die Optimierer können ferngesteuert werden, du selber machst da Stand heute soweit mir bekannt nichts dran.

    Die Tigos haben ein Eigenleben was meistens in Ordnung ist, aber es gibt definitiv Situationen in denen sie Scheiße machen.

    Bei mir habe ich auch die Situation wo es eine geringe Verschattung gibt, aber statt die Spannung runterzusetzen und die Panels zu entlasten werden immer 2 der drei Bypassdioden aktiviert was zu einem Minderertrag führt.

    Frag mal deinen Verkäufer.

    Wahrscheinlich wird dann ein Ticket bei Tigo aufgemacht. Wirklich viel passieren wird nichts.

    Schau dir deine Kurven unbedingt unter "Erweiterte Diagramme" an und poste die ruhig mal.

    Anlagenstandort Köln. in allen Strings verteilt insgesamt 12x TIGO TS4-O mit Monitoring

    2018 31x 320W Q-Cells an Kostal Piko 8.3

    2019 30x 325W Q-Cells an Kostal Plenticore plus 7.0

    2019 2x 325W Q-Cells plus 1x 320W Q-Cells mit je einem Tigo direkt per DC am WW Boiler.