3361x | 7.8kWp || 1265.68€ | Solarwatt

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-11-15
    PLZ - Ort 3361x
    Land
    Dachneigung 52 °
    Ausrichtung Süd
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachziegel aus Ton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße
    Höhe der Dachunterkante 5 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 965
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 1.03 %
    Grund der Investition Anlage sollte nicht mehr kosten als sie einbringt
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung
    Infotext
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2 Angebot 3
    Einstellungsdatum 27. August 2019 27. August 2019 6. September 2019
    Datum des Angebots 2019-08-22 2019-08-26 2019-09-05
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 1265.68 € 1339.39 € 1388.87 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 965 965 965
    Anlagengröße 7.8 kWp 5.76 kWp 5.525 kWp
    Infotext
    Module
    Modul 1
    Anzahl 26 18 17
    Hersteller Solarwatt Heckert Q Cells
    Bezeichnung Eco 60M style 300 Wp Solar Module 320 Watt Full Black Q.Peak Duo - G5 325 Watt
    Nennleistung pro Modul 300 Wp 320 Wp 325 Wp
    Preis pro Modul 138.92 € 170 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 1 1
    Hersteller Fronius SMA Kostal
    Bezeichnung Symo 8.2 - 3 - M STP-5.0-3AV-40 Plenticore Plus 5.5
    Preis pro Wechselrichter 1799.2 € 1725 €
    Mpp-Tracker 1
    Mpp-Tracker 2
    Mpp-Tracker 3
    Montagesysteme
    Hersteller Lorenz Schletter Starfix
    Bezeichnung eco/pro auf Ziegel schwarz S355MC verzinkt
    Preis pro Montagesystem 52 €
    Typ Zweilagig / Kreuzschiene
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl 0 0
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) 70%-Regelung 70%-Regelung nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers

    Hallo,

    danke erstmal für die Aufnahme in dieses Forum. In den letzten Tagen war ich interessierter Mitleser und habe mir ein noch etwas löchriges Grundwissen zum Thema PV-Anlage angelesen. Nun möchte ich gerne das erste Angebot, das ich für eine PV-Anlage erhelten habe, hier zur Bewertung/Kommentierung einstellen. Dieses Angebot hat bewusst Solarwatt-Module, deswegen auch der höhere Preis. Was ist eure Meinung - lohnt sich das? Laut Angebot 30 Jahre Hersteller Produkt- und Leistungsgarantie sowie 5 Jahre Komplettschutz (anscheinend Versicherung und Ertragsgarantie) inklusive. Bestehen deutsche Solarmodulhersteller überhaupt so lange? Egal, Glaskugelleserei.

    Das Angebot ergibt eine 8 kWp Anlage, weil das Dach dann voll ist - Solarthermie, diverse Gauben, Dachfenster und Schornsteine sind auf dem Dach und behindern das unkomplizierte Legen von Solarmodulen.

    In dem Angebot ist auch noch ein Alternativmodul von Solarwatt angeboten, Eco 60M 300 Wp Style. Also etwas geringere Leistung, auch das Garantiepaket ist nicht so umfangreiche, dafür nur 138,92€ pro Modul (anstatt 242,39), was ca. 2600 € netto ausmacht bei 26 Modulen. Was findet ihr da besser?

    Der Wechselrichter ist von Fronius Symo 8.2, ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass der sehr laut sein soll, habe ich das richtig verstanden? Wäre das ein Ausschlusskriterium?

    Generell überlege ich gerade jetzt, mir eine PV-Anlage aufs Dach zu setzen, da ich mitbekam, dass bald der Deckel bei der Einspeisevergütung erreicht ist. Ich möchte die Anlage zunächst ohne Speicher ausführen (kommt evtl. nach wenn die Preise sinken bzw. Strompreise steigen), aber er soll nachrüstbar sein (oder ist ein Speicher immer nachrüstbar?). Eventuell kommt in 2 Jahren ein Elektroauto ins Haus, dann soll eine Wallbox ebenfalls noch zu installieren sein. Worauf muss ich da heute schon achten?

    Unser Familien-Jahresstromverbrauch beträgt übrigens ca. 3200 kWh, der Rest würde also eingespeist.

    Ich hoffe, dass ich alle notwendigen Infos aufgeführt habe - zur Stringlänge und Verteilung wurde im Angebot nix gesagt, da frage ich nochmal nach. Allerdings war noch kein Installateur vor Ort, das Angebot beruht auf meinen Angaben und ein paar Fotos.

    Ich bin auf eure Meinungen gespannt, vielen Dank schonmal!

  • Womit ist der extrem hohe Preis dieser Module gerechtfertigt, so dass es sich für Dich u.U. bezahlt macht? Der Preis ist IMHO unverschämt, der mit den "einfachen" 300-er Modulen nicht schlecht. Aber auch Module bis 325W sollten in diesem Preisverhältnis liegen, womit Du die Anlagenleistung erhöhst. 26 Module mit einer 2x13 Verstringung sind zwar nicht optimal, aber auch nicht so schlecht, dass man davor warnen müsste. Für evtl. Optimierungen bräuchten wir natürlich Bilder des Daches und den jetzigen Belegungsplan. Im Preis inbegriffen sollte auch das Fronius Smartmeter sein, mit dem die dynamische 70% Regelung und die Eigenverbrauchsvisualisierung umsetzen kannst.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL (2x14) & SB2100-TL (1x10), DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
    Sunnyportal

    Seit 28.01.2020 24/14 am SMA STP8.0-3AV-40

    Sunnyportal

  • Fronius Symo 8.2, ich meine hier irgendwo gelesen zu haben, dass der sehr laut sein soll, habe ich das richtig verstanden?

    Nein. Das gilt ab dem 10er.


    Auf Wallbox würde ich verzichten und dafür eine Unterverteilung in die Garage setzen um wahlweise blaue oder rote CEE-Dose anschließen zu können und das Auto daran zu laden.


    Vorkehrungen für Speicher müssen nicht getroffen werden. In Gräben werden grundsätzlich Rohre gelegt.

  • Vielen Dank für eure Antworten.

    hgause : ja, du hast vollkommen recht, es ist wichtig, die Wirtschaftlichkeit im Blick zu behalten und nicht für vage Versprechungen (auch wenn sie Garantien genannt sind), die erst in 25 oder mehr Jahren eingelöst werden, zu bezahlen. Ums flapsig zu sagen: ich weiß ja gar nicht, ob ich das Jahr 2049 noch erlebe. Danke, dass du mich bei diesem Punkt in die richtige Richtung lenkst

    Also zu den günstigeren Modulen dieses Angebots: mit denen wären nur 7,8 kWp auf dem Dach, die Installationskosten betragen dann aber auch nur 1267,56€.

    Ein Fronius Smartmeter scheint nicht inbegriffen zu sein; optional kann ich den Solarwatt Energymanager Pro für 482€ dazukaufen. Dieser hat in der Leistungsbeschreibung "dynamisches Einspeisemanagement" - bedeutet das, dass ich, wenn ich ihn nicht dazu nehme, die "harte" 70%-Steuerung habe, also Wechselrichter auf max. 70% des kWp-Wertes der Anlage eingestellt? Dies bedeutet doch auch, dass Eigenverbrauch + Einspeisung zusammen max. 70% ergeben und ich (bei Eigenverbrauch währen der Wechselrichter bei 70% abregelt) etwas Einspeisung verschenke, oder?


    pflanze : "Vorkehrungen für Speicher müssen jetzt getroffen werden. In Gräben werden grundsätzlich Rohre gelegt." - entschuldige, das verstehe ich nicht. Von welchen Gräben ist die Rede, welche Vorkehrungen soll der Solarteur treffen?

    Vielen Dank

  • Eine Frage noch: der Wechselrichter hat 5 Jahre Garantie - ist das üblich, oder gibt es durchaus auch längere Zeiträume?

  • hart/weich hast du richtig erfasst.


    das "jetzt" sollte ein "nicht" werden.

    Gräben falls du (jemals) buddeln solltest. Es ist ein verbreiteter Fehler aufwändigen Tiefbau zu betreiben und an Rohren zu geizen.

  • dedate hat ein neues Angebot eingestellt.

    Klicken Sie hier um sich das Angebot Nr. 2 anzusehen.


    Mit sonnigen Grüßen

    Photovoltaikforum Online Team

  • So, nun habe ich ein zweites Angebot erhalten. Vom Anbieter des zweiten Angebots war, im Gegensatz zum ersten Angebot, ein Solateur vor Ort, hat sich das Dach und die Gegebenheiten inkl. Keller/Schaltkasten etc. angeschaut und sich Zeit für Fragen genommen (wobei er nicht den Unterschied zwischen "harter" und "weicher" 70%-Deckelung zu kennen schien - er ging ausschließlich von der harten aus... etwas merkwürdig. Oder ist es so viel teurer, die weiche in der Anlage einzustellen?).

    Ich habe ihm gesagt, dass er das Dach ruhig so voll machen soll wie möglich, aber er meinte jetzt, wegen Verschattungen würde er nur 18 Module aufs Dach setzen. Diese allerdings dann auf 2 Strings verteilt - einer wahrscheinlich 8 Module, einer 10. Klappt das, oder sind 8 Module zu wenig? Auf Nachfrage meinte er, dass man auch noch "3 oder 4 Module mehr aufs DAch bekäme", er das aber nicht vorgeschlagen hätte, da man dann einen größeren Wechselrichter braucht - ist da der Aufpreis so hoch, dass sich das ganze nicht mehr lohnt???

    Die Gesamtsumme des zweiten Angebots ist natürlich geringer, da nur 18 Module (anstatt 26 im ersten Angebot), dafür ist der Preis pro kWp etwas höher. Ich werde nochmal den Ersteller des ersten Angebots ansprechen und ihn fragen, was er zum Thema Verschattungen meint.

    Vom Belegen der Nordseite haben beide Solarteure abgeraten.

    Anbei ein Photo von der Südseite des Hauses. Das DAch ist fast aufs Grad genau nach SÜden ausgerichtet; das Nachbarhaus, was noch etwas im Bild zu sehen ist, ist etwas "verdreht" zu unserem gebaut und hat 6,60m bis 9m Abstand.

    Danke für eure Meinungen!

  • Der WR passt gut, wenn denn dann auch 70% weich umgesetzt wird und 1x18 verstringt wird. Soll 70% hart umgesetzt werden, reicht ein SB5.0, der dann auch mit 10/9 verstringt würde. 70% hart kostet Dich hier locker €700,- weniger, was wirtschaftlich gesehen durch 70% weich wohl nicht wieder reinzuholen ist. Willst Du aber ein vernünftiges Monitoring und auch die Visualisierung des Eigenverbrauchs, wirst Du an einem Ernergymeter bzw. SHM2.0 nicht vorbeikommen, womit Du auch direkt 70 weich umsetzen kannst und somit der größere WR, sprich der STP, notwendig wäre.

    Zunächst würde ich aber mal weiter mit einer Vollbelegung planen (26 Module oder geht noch mehr?), da man hier die höchste Rendite erzielt. Wenn Schatten im Spiel ist, würde ich immer eine Schattenanalyse anfordern oder mir diese selbst mit z.B. PV Sol Premium (30 Tage Testlizenz) erstellen.

    7,71 kWp mit 38 x Hyundai HiS-M203SF an SB5000-TL (2x14) & SB2100-TL (1x10), DN:49°, -30° SSO, Inbetriebnahme: 31.08.2010,
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  • hgause : Danke für die Tipps. Eine Schattenanalyse kann man sich vom Installateur anfordern? Der vom zweiten Angebot scheint ja so etwas gemacht zu haben - was sollte sonst der Grund sein, dass er im Vergleich zum ersten Angebot auf 8 Module verzichtet? Den Installateur vom 1. Angebot kann ich ja auch mal dahingehend befragen.

    Du würdest mit also zu 70% hart raten und dann wäre die Stringschaltung einmal 10 und einmal 8 Module ok? Oder wäre in diesem Fall auch einmal 18 Module besser? Wie groß ist wohl, in etwa, der Preisunterschied bei den Wechselrichtern zwischen SB5.0 und dem von dir erwähnten SHM 2.0? Die von dir erwähnten 700€? Bei 26 Modulen bräuchte ich eh den teureren Wechselrichter?


    Eine generelle Frage habe ich noch: ich habe nun ein Angebot mit Solarwatt-Modulen und eins mit Heckert-Modulen. Der Installateur, der Heckert angeboten hat, verbaut auch Q-Cells. Sind die viel günstiger? Und dann habe ich heute gelsen, dass wieder ein deutscher Modul-Hersteller insolvent gegangen ist, Solibro. Spricht das nicht, z.B. in Hinblick auf die 25 Jahre Garantie, nicht gegen deutsche Hersteller: dass die in der gegenwärtigen Marktlage, gerade wenn nun noch der 52GW-Deckel kommt, sehr zu kämpfen haben? Klar, in 25 Jahren kann auch ein südkoreanischer Anbieter pleite gehen, aber Q-Cells fände ich noch einen guten Kompromiss: durch das Forschungszentrum in Deutschland unterstützt man den Heimatmarkt doch auch etwas, und das Risiko der Insolvenz ist etwas geringer. Oder würdet ihr euch solche Gedanken nicht machen (beim Thema Wechselrichter ja im Prinzip das Gleiche mit SMA, obwohl die sich jetzt ha etwas breiter aufzustellen scheinen).