Planungsphase, Walmdach West und Süd, 22 Modulen, alles was geht

  • Mit dem Argument kann man auch gegen SE sprechen - wer weiss ob es die in 10-15 Jahren noch gibt?


    Frage an die Pros: kann man 2 unterschiedlich ausgerichtete Module an einen Doppeloptimierer anschließen?

    z.B das "überzählige von Süd + West? damit spart man sich wieder einen...


    Gruß Flo

  • Das stimmt. Ich dachte es ist bestimmt mehr Aufwand die Dinge dann noch montieren zu müssen. Aber sie demontieren zu müssen bzw. die Verkabelung vielleicht an zu passen so dass reguläre String-WR genutzt werden können wird nicht viel leichter sein.

    Jedoch glaube ich dass die SE-Lösung so einzigartig ist, dass sie Bestand haben wird. Selbst wenn SE im unwahrscheinlichsten Fall wegfallen würde (Israelische Firma - wer weiß was dort alles so brodelt in den kommenden 10 Jahren) glaube ich nicht dass der IP verloren gehen würde. Das würde mit Sicherheit von einer anderen Firma aufgenommen werden.

  • Aber vor allem mit dem Blick auf der Zukunft mit der möglichen Speicherung von Energie (wenn es sich denn irgendwann rechnen würde oder wenn ich was zum spielen möchte wenn Geld über ist), die Anbindung eines e-Autos (nicht direkt geplant aber wer weiß) und wenn der Fernwärmevertrag ausläuft die Einbindung eines Wärmespeichers,

    Ist SE die bessere Wahl? Sofern ich lesen kann ist der Plenticore ein tolles Gerät, aber ein richtiges 'ecosystem' wie es die anderen anbieten sehe ich bisher nicht.

  • Garantie ist garantiert fast nichts bis nichts wert.

    Ich habe mir nun die Garantiebedingungen mal angeguckt. Die sind tatsächlich miserabel für alle die ich mir jetzt angeschaut habe. Das bietet keinen zusätzlichen Nutzen da die Kosten dafür die Leistung in Anspruch zu nehmen deutlich höher sind als der Nutzen. Das ist nicht mehr wert as der Papier auf dem es geschrieben ist. Enttäuschend.

    Bis auf Panasonic (Sanyo), wenn sie exakt nach Montagevorgaben installiert werden und von einem "Premium Partner". Das ist dann eine ziemliche rundum sorglos Garantie da auch Montage und Transport komplett inkludiert sind. Dafür kosten die Module auch gleich eine Ecke mehr.


    Bleibt die Frage inwieweit man Unterschiede in der Fertigungsqualität bei den Unternehmen erwarten kann. Letztlich geht es mir darum langlebige Module auf dem Dach zu packen, und ich habe die Leistungsgarantie dafür als Indikator genommen bisher. Mir wurde von einem Anbieter z. B. gesagt dass 0,5% Degradation pro Jahr für Qcells normal sei. Kann ein LG dann die 0,33% tatsächlich schaffen wegen einer so viel besseren Fertigung? Ist doch eigentlich letztendlich die gleiche Technik nichtwahr. Das kann doch nicht soviel Unterschied ergeben? Liege ich mit meiner Vermutung richtig dass die Degradation von Heckert auch so niedrig sein könnte in der Praxis?

  • 0,17% besser pro jahr das sind +3,4% ind 20 Jahren - fragst du ernsthaft danach?!

    die Module der genannten Hersteller (Qcells, Heckert, Axitec, JA Solar) sind heute fast ausnahmslos gut - schlechtes liest man kaum noch. Da würde ich wirklich keine Energie verschwenden.

    Eine Haltbarkeit von 25-35 Jahren ist heute Mindestmaß - die Degradation ist unvermeidbar und um Welten besser als frühere Module die im ersten Jahr so viel verloren haben wie heutige Module in 10 Jahren.

  • Naja Heckert liegt bei 0,75% das ist schon nicht wenig. 20% Leistungsverlust nach 25 Jahren find ich schon fett eigentlich.

    Ich habe Qcells jetzt nur als Beispiel genannt weil die Firma das so sagte.

    Wie gesagt, für mich war es bisher eine Art Qualitätszeichen nach dem Motto bessere Zellen halten länger.

    Und es fällt einfach auf was für eine Differenz Heckert zu LG (best in class) Aber auch Panasonic hat. Dafür scheinen die Module wieder weitaus günstiger zu sein. Denke das rechnet sich am Ende schon. Deshalb meine Frage in wie weit die Degradationen unter den Marken tatsächlich differieren.

  • Das wissen wir in 20 Jahren. Vielleicht - wenn es Vergleichsanlagen gibt.

  • Ich habe jetzt mal was über p vs n-type gelesen. Das dürfte wohl ein Teil der Differenz sachlich erklären. Ich konnte zwar nicht herausfinden ob Heckert p-type ist, aber es wäre bei dem Preisunterschied anzunehmen. LID dürfte daher über die Lebensdauer der Module für LG und Panasonic dann tatsächlich geringer sein als bei Heckert bzw erst gar nicht mehr existieren. Darüber hinaus ist vermutlich nicht wirklich ein großer Unterschied zu erwarten.


    Und wer weiß, vielleicht sind wir in 30 Jahren bei 30% Effizienz für einen Appel und ein Ei. Dann ist es vermutlich wichtiger jetzt auf schnellere Amortisation zu setzen. Degradationsunterschiede sind 'vielleichte', Preis ist eine bekannte.

  • Der erste Termin mit Angebot habe ich jetzt gehabt.


    Im Ergebnis nun neues Thema, brauche euer Rat! Entfernung zum Gratziegel.

    Ich habe bisher mit der von der Dachfläche aus gesehen "inneren Außenrand" vom Gratziegel geplant.

    Wenn ich auf der Linie bleibe, bleibt dann etwas Luft wegen der Krümmung der Gratziegel, d.h. die Module enden wo der Gratziegel anfängt und reichen somit nicht über die Dachkante raus.


    An einem Vorführbügel habe ich dann nochmal die Entfernung Dachziegel (i.d. Senke des Ziegels) zur Oberfläche Modul gemessen, sollte etwa 18 cm sein.


    Wenn ich das so optisch einschätze bleibt dann vielleicht 10 cm bis zur Dachkante übrig. Anbei nochmal ein Bild dazu.


    Was meint ihr, muss die Module weiter weg von der Kante (wie es der Anbieter möchte) oder kann er mit der Ecke so wie geplant ran? Wegen Windlast etwas zu befürchten?