seit wann 70% und warum?

  • Danke für die Grafiken.

    Wieso kann das nicht stimmen? Anstatt 9 kW speise ich 6,5 KW ein. Zwischen ca. 10 und 15 Uhr produziere ich 9kW (durch WR nur 8,2kW). Das sind an diesen Tagen dann 12,5 Kwh Verlust. Natürlich kann ich a) Nebenverbrauch inkl. Speicher aufladen (Peak Shaping) b) gibt es diese 100% Sonnentage zwischen April und September nicht immer. Die 700 kWh pro Jahr fehlen mir und der Umwelt in Summe dennoch (<10 Prozent).

  • Du mußt auch bedenken, daß Deine Anlage im Sommer, wenn die Module wärmer sind, bei weitem nicht ihre Nennleistung erreicht. Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus.

    Gruß

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Von Deiner Anlage von gestern:



    Quelle: https://pvoutput.org/intraday.…354&sid=69468&dt=20190818


    Zeig mir mal, wo du in der Zeit von 10 bis 15 Uhr 9kW Leistung hättest erzeugen können was ein Verlust von 12,5kWh entspricht?

    Laut Deinem FB-Profil hattest einen Lehrstuhl für Mathematik und Projektmanagement bei Universität der Bundeswehr in München, bzw. dort gearbeitet. Da kann man eigentlich davon ausgehen, dass man Grafiken lesen und auch verstehen kann.

  • Zwischen ca. 10 und 15 Uhr produziere ich 9kW (durch WR nur 8,2kW). Das sind an diesen Tagen dann 12,5 Kwh Verlust.

    Zwischen 10 und 15 Uhr steht die Sonne senkrecht über Deinen Modulen und die Modultemperatur steigt dabei nicht über 25°C?

    Wolken, Dunst, Jahreszeiten hast Du nicht?

    Meine Anlage kommt im Sommer selten über 80% der installierten Leistung und das kaum länger als 3 Stunden am Tag.

    26 Aleo S25 240 Wp
    Fronius Symo 6.0-3-m mit Smart Meter 63A-3
    GroßMeisterLusche
    L:24 D:4 T:2
    Wir neigen dazu, die kurzfristigen Auswirkungen einer Technologie zu überschätzen und die langfristigen Auswirkungen zu unterschätzen (Amaras Gesetz)

  • Firebird23 am 04.07. konnte ich bei Deiner Anlage auch keine Begrenzung von 70% erkennen:


    24.06. auch nicht:




    22.04. auch nicht:

    Quelle: https://www.solarweb.com/Chart…e3-435a-a657-aac58c39f561

    Kannst mir einen Tag Deiner Anlage zeigen (Screenshot), wo sie in 70% Begrenzung gefahren ist?

    Deine Anlage hat 9kWp und hängt an einem 8KW Wechselrichter.
    Hast Dir schon einmal Gedanken gemacht, welche Bedingungen existieren müssen, dass Deine Modul 9kWp erzeugen können?

  • Du mußt auch bedenken, daß Deine Anlage im Sommer, wenn die Module wärmer sind, bei weitem nicht ihre Nennleistung erreicht. Du gehst hier von falschen Voraussetzungen aus.

    Gruß

    Hallo bt.mail,
    Ich habe Halbzellenmodule. Eine Leistungsdegradation unterhalb meiner WR Auslegungsgrenze (8,2 KW von 8,96 kWp) sehe ich ab 32°C Aussentemperatur. Den Bereich dazwischen kann ich messtechnisch nicht erfassen (es sei denn jemand leiht mir mal nen größeren WR). Daher kann ich den Faktor Temperatureinfluss nicht quantifizieren.

    Was ich sagen will: Die Technologieentwicklung in der PV ist schnell. Monokristalline Halbzellen sind "anders" als polykristalline Vollzellen oder Dünnschichtmodule.

  • Verwechselst Du gerade Außentemperatur mit Modultemperatur?

    Was ist mit dem Einstrahlungswinkel?

    26 Aleo S25 240 Wp
    Fronius Symo 6.0-3-m mit Smart Meter 63A-3
    GroßMeisterLusche
    L:24 D:4 T:2
    Wir neigen dazu, die kurzfristigen Auswirkungen einer Technologie zu überschätzen und die langfristigen Auswirkungen zu unterschätzen (Amaras Gesetz)

  • Ich habe Halbzellenmodule. Eine Leistungsdegradation unterhalb meiner WR Auslegungsgrenze (8,2 KW von 8,96 kWp) sehe ich ab 32°C Aussentemperatur. Den Bereich dazwischen kann ich messtechnisch nicht erfassen (es sei denn jemand leiht mir mal nen größeren WR). Daher kann ich den Faktor Temperatureinfluss nicht quantifizieren.

    Was ich sagen will: Die Technologieentwicklung in der PV ist schnell. Monokristalline Halbzellen sind "anders" als polykristalline Vollzellen oder Dünnschichtmodule.

    Es zählt nicht die Außentemperatur, sondern die Modul- bzw. Zellentemperatur. Und die steigt im Sommer locker auch mal auf 70° an!

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • 1. bei mir schneidet die 70% (weich) und die Unterauslegung WR (8KW bei installierten 9KW) zwischen April und Oktober (bei Vollsonnentage) ca. 10kWh täglich ab


    Wieso kann das nicht stimmen? Anstatt 9 kW speise ich 6,5 KW ein

    ui, da fehlt aber noch einiges an Fachwissen :) ---> Forum lesen, ist ne tolle Winterbeschäftigung


    Achja, noch als Hinweis, ein 8KVA(!) nicht KW Wechselrichter kann mit einem geforderten CosPhi von 0,95 i.d.R. gar nicht mehr als 7600W an Leistung abgeben. Völlig unabhängig der 70% Regel

    Gruß PV-Express


    46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012

  • Hallo bt.mail,
    Ich habe Halbzellenmodule. Eine Leistungsdegradation unterhalb meiner WR Auslegungsgrenze (8,2 KW von 8,96 kWp) sehe ich ab 32°C Aussentemperatur. Den Bereich dazwischen kann ich messtechnisch nicht erfassen (es sei denn jemand leiht mir mal nen größeren WR). Daher kann ich den Faktor Temperatureinfluss nicht quantifizieren.

    Was ich sagen will: Die Technologieentwicklung in der PV ist schnell. Monokristalline Halbzellen sind "anders" als polykristalline Vollzellen oder Dünnschichtmodule.

    Halbzellen wird ein höherer Ertrag nachgesagt als Vollzellen. Aber keine höhere Leistung.

    Der höhere Ertrag soll durch einen besseren Stromfluß generiert werden.

    Wie viel % das gegenüber Vollzellen ausmacht, das muß noch studiert werden.

    Anscheinend ist die PV Industrie da erst verhalten optimistisch, da bisher nur ein geringer Teil der produzierten Module mit Halbzellen ausgestattet wird.

    Der Hauptgrund ist, das die Produktionskosten der Module höher sind, da ja jede Zelle einmal geschnitten werden muß.

    Dabei besteht die Gefahr des Zellenbruchs oder von Randabbrüchen.

    Parallel zu Halbzellen wird versucht, durch eine höhere Zahl von Busbars einen optimalen Stromfluß zu erreichen.

    Die Entwicklung ging hier von 2 BB über 4 - 5 BB bis 12 BB bei den LG Modulen.