PV Anlage, 1...2 kWp Modulleistung

  • Hallo,


    ich habe mich als Rookie die letzten drei Tage fleißig eingelesen da wir animiert durch die 600VA- ??? Freigabe ??? gern unsere Grundlast reduzieren möchten.

    Wir wohnen in Hamm und die Anlage soll auf das Gartenhaus :

    Satteldach

    ca. 75° Ost / 255° West.

    mit ca. 15° Neigung

    Beschattung Abends (im Sommer) ab ca. 19:00 Uhr auf der Westseite durch Nachbarhaus

    (weiss jetzt nicht genau ob man jetzt noch die Schattenstärke definieren muss ??? )

    Das Nachbarhaus ist von der Hütte ca. 8m entfernt, allerdings auch in ONO- Richtung.

    Insofern auch eher später Schatten.


    Gedacht hatten wir erst an ein bis zwei Paneele, aber nach dem ganzen Lesen bin ich doch zum Schluss gekommen eher mit 4 Modulen zu starten.

    Das Gartenhaus hat ein Holzdach mit Bitumenbahn.

    Installieren würde ich dreisterweise selbst. (gelernter E-Anlagen-Installateur)

    Mir ist bewusst das ich mich zumindest mit einigen Dingen in einer Grauzone (bis dunkelschwarz;)) befinde

    und bin noch unentschlossen. Mein geistiger Erguss wäre bis jetzt:


    1 bis 2 x EVT560 mit vier Modulen.


    Unser Verbrauch liegt mit Einliegerwohnung bei ca. 5...6 kWh.

    Grundlast... sicherlich mehr als 300 Watt.


    Hatte mir gedacht das ich jeweils 2 auf Ost- und Westseite auf das Dach "nagele" (einfache Latte mit Modulklemmen und übergschweisster Bitumenbahn..


    Dies würde ich hier gern zur Optimierung und zur Diskussion stellen und um eure Tipps bitten.

    Passen würden auf einer Seite (ca 4...4,5m (breite) x 1,8m (hoch))

    jeweils 4 Module hochkant.

    Eure Erfahrung würde mir z.B. bei der Auswahl der Installationsseite und entsprechender Auswahl des WR helfen.

    Also O/W-Anlage 2 Strings, oder doch eine Seite mit 1 Strings.

    Vielleicht auch beide Seiten mit nur einem String-WR. Das konnte ich trotz tagelangem Lesen noch nicht ergründen.


    So, jetzt hoffe ich auf Eure Hilfe und Ihr dürft mich mit Fragen löchern.

    VG und vD

    Phio


    PS: Installationstermin sollte gestern sein ;-)

    Bei Angeboten für entsprechen Pakete wären wir nicht abgeneigt. Hier scheint es ja doch einige Solateure und Händler zu geben.

    Selbst gebrauchten Geräten gegenüber wären wir nicht abgeneigt, so lang Preis/Leistung stimmt.

    Ich könnte im nahen Umkreis auch abholen, ansonsten sollte Speditionsversandt im Angebot enthalten sein..

  • Phiobus

    Hat den Titel des Themas von „An PV Anlage interessiert 1...2 kWp Modulleistung“ zu „PV Anlage, 1...2 kWp Modulleistung“ geändert.
  • Hoi miteinand,


    schade ist wohl nicht gerade das interessanteste Thema für die Spezies.

    Ich habe momentan ein Angebot über.


    2x EVT560 (inkl. 2 Beretti Buchsen und 2 Blindstopfen) ,

    4 x Amerisolar AS-6M30-310 PERC BLACK


    für 910,-€ brutto

    zzgl.. diverses Installationsmaterial (Buchsen Kabel, Klemmen etc) ca. 100,- €


    zzgl 90€ Versandt nach 59075


    Ich hoffe da geht noch was...


    Was haltet Ihr von den Modulen ?

    Würde sicherlich lieber die Qcells G5.1 310 von Wilhelm nehmen, aber da kostet allein der Versandt schon 140 ,-

    und zieht die Rentabilität etwas in den Keller.

  • So, da ja der VNB Hamm anscheinend Klein-Anlagen schon akzeptiert und wir sowieso einen alternativen Messstellenbetreiber haben wollen , werden wir nun eine Mini-PV aus:

    1x EVT560

    2x Amerisolar AS-6M30-310 PERC BLACK

    nehmen.


    Die Änderung der Modulanzahl ist auch der Tatsache geschuldet das Envertech sich nun negativ geäußert hat was die Parallelschaltung von Modulen angeht.


    Falls interessant für euch... der Preis ist 0,7 €/kWp ohne Installationsmaterial aber mit Betteri-Anschlusskabel und Endkappe.


    Wenn wir die Dinger aufs Dach genagelt haben (Ost/West) und der Elektriker die Installation durchgeführt hat, werde ich mal die maximale Modulleistung beobachten und schauen, ob auf einer oder 2 Seiten ein Weiteres Modul parallel angehängt werden kann, ohne die maximale Richter-Eingansleistung zu überschreiten. Mein Bauchgefühl sagt aber das bei meiner flachen Ausrichtung es nicht gehen wird. Da hätte man schon eher auf 250Wp Module gehen müssen und auch dann könnte es eng werden mit dem max Eingansstrom. Aber die Preise für die Amerisolar-Module waren einfach zu gut. Und gebrauchte Module sind hier im Umkreis nicht zu finden gewesen.


    Obwohl die Inbetriebnahme sicherlich noch dauern wird, ändere ich mal mein Profil. Ich hoffe das ist forumskonform


    Welcher Messstellebetreiber bietet denn ein günstiges Konzept für die Auswertung von 2 Haushalten an?


    Hintergrund ist ja das noch eine Einliegerwohnung existiert, welche bis dato ,über privaten Zähler abgerechnet wird.

  • Soll es privater Zwischenzähler bleiben?

    Warum keine große Anlage?

  • Hey,


    Du wirst lachen ich rechne gerade mit PVSOL und SMA rum. Es kommt nächste Woche ne Firma...

    Und da ich bis jetzt hier wenig Feedback bekommen hab, wollte ich mich selbst reinknien um nur ansatzweise beim Verkaufsgespräch auf der Höhe zu sein. Leider brauche ich echt mal ein paar Ratschläge von Euch Experten. Ich habe ein Satteldach mit 2 breiten Gauben. Ausrichtung Westseite ist 70°.


    Was muss ich denn hier einstellen damit Ihr euch ein Bild von dem Dach machen könnt ?


    Der Wintergarten ist übrigens im Süden ca -20° Richtung Ost verdreht.

  • Das Minikraftwerk kommt übrigens auf das Gartenhaus unten links. Wenn es was Großes wird, würde ich eigentlich sogar gern die Mini PV erweitern wollen und mit der Großen Anlage zusammen in den Antrag nehmen.

    Sorry, das Bild ist ziemlich klein, aber ich konnte leider nicht so hoch springen und musste Maps bemühen. ;-)


    Ja der Zwischenzähler müsste doch eigentlich optimal sein, da ich einen Teil des "Eigenverbrauch" zu Bezugskosten abrechnen kann. Laut meinem Mietvertrag darf ich den Versorger frei auswählen.


    Hab ich 'nen Denkfehler, oder wäre dies etwas nicht Gesetzeskonform?

  • Alles belegen und schauen was gehen würde.

    Belieferung Dritter = volle Umlage und exakte Messung, zB Zählerkaskade.

  • Heyho,


    ich habe jetzt mal mit viel Bauchgefühl, das Dach ist 11 Meter breit:

    - je 15 auf die beiden Satteldächer (horizontal 2x6 von oben und 2x3 südlich vor Giebel (2x horiz. darunter 1 vertikal))

    - je 6 horizontal 2x3 auf die Giebeldächer

    angesetzt.

    Die jeweils 3 auf Nordseite hinter den Giebeln macht wohl keinen Sinn wegen Verschattung oder?

    Auch in den Giebeln unter den Fenstern habe ich keine angenommen.

    Die Lüftungsdildos kann man doch sicherlich kürzen und unter den Modulen enden lassen, oder ?

    Würdest Du das genau so machen?

    Jetzt habe ich natürlich 2 Dachseiten mit 2 verschiedenen Ausrichtungen mit auch noch unterschiedlicher Modulanzahl.

    - je 15 Ost und West ca. 45° (Azimut 70 und -110)

    - je 6 Ost und West auf Giebel ca 25°

    Kann man das noch rentabel realisieren?

  • Wenn du möchtest zeichne es mal auf, das sagt mehr als viel Text.

    15+6 => 1 zu viel. => Evtl. einen einphasigen WR und 2*15 + 2*6 dran wenn 6 nicht zu wenig sind?


    modila = PV Korten in Legden wird hier oft erwähnt. Aber ein Installateur aus der Nähe wäre sicher auch gut bei den paar Modulen.


    Strom an Mieter: In 9,9 kwp Anlage mit einem Mieter im Haus wird ein sehr ähnliches Thema besprochen.