Anlagenplanung in 91325 - Reihenmittelhaus

  • Hallo zusammen,


    ich bin "neu" in der Thematik Photovoltaik.

    Mich hat's jetzt aber gepackt. In den kommenden Tagen hole ich meine 600W Mini-PV ab und installiere sie auf meinem Gartenhausdach, um die Grundlast abzudecken. Hierfür habe ich schon einen gesonderten Thread erstellt.


    Parallel dazu möchte ich mich aber auch über eine größere Anlage informieren.


    Rahmenbedingungen:


    • Reihenmittelhaus
    • Keine Leerrohre in den Keller
    • "Dachboden" nicht begehbar, da Niedrigenergiehaus
    • Dach:
      • 5 Meter Breite, 4,9 Meter "Länge"
      • 30° Dachwinkel
      • (fast) Ost-West Ausrichtung
      • Auf der Ost-Seite ist noch ein ca 1,25 Meter tiefer und 5 Meter breiter Vorsprung. Hier ließen sich mit Aufständerung auch noch Module installieren.


    Lage in Google Maps:



    Ost-Ansicht Dach:


    West-Ansicht Dach:



    Ich möchte die Anlage über die KfW finanzieren. Grober Gesamtkostenrahmen: 10.000€ brutto, inkl. Installation/Aufbau

    Sie soll zur Eigennutzung und Einspeisevergütung genutzt werden.


    Zwecks Installation: Ich habe keine Ahnung, wie man den Anschluss in den Keller legen kann. Meine Vorstellung: Rohr an der Fassade der Ost-Seite, dann durch die "weiße Wanne" in den Keller?


    Benötigt ihr noch mehr Infos?


    Ich habe auch noch ein paar Fragen zwecks Finanzierung, Vergütung und ggf. Gewerbe. Bin ich hier in dem Thread richtig, oder soll ich dafür im passenden Unterforum etwas eröffnen?


    Schonmal Danke im Voraus!



    [Nachtrag]

    Ich habe einen jährlichen Verbrauch von 2.800 kWh.

    Mit Plugin Hybrid wird es voraussichtlich auf 3.200 kWh steigen...habe hier noch keine Jahresabrechnung

  • Hi,


    ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Mini-PV Anlagen, aber wenn du eine brauchbare Dachfläche auf dem Gartenhaus hast, dann würde ich die eher in das Gesamtkonzept der großen Anlage integrieren, alleine schon deshalb weil (glaube ich) eine große Anlage mit Eigenverbrauch und eine Guerilla Anlage am gleichen Anschluss nicht ganz unproblematisch sind. Vllt. könntest du ja mit deinem Solarteur vereinbaren, dass du das Gartenhaus selbst mit Modulen belegst, und er dir das dann auf den Wechselrichter der großen Anlage mit aufklemmt? Leerohr zum Gartenhaus vorhanden? verlegbar?


    Gruß,

    PVNiederbayern

  • eine große Anlage mit Eigenverbrauch und eine Guerilla Anlage am gleichen Anschluss nicht ganz unproblematisch sind.

    das ist noch stark untertrieben, es geht einfach nicht. Die kleine Anlage wird automatisch eine EEG-Anlage bzw. Teil davon. Aber das ist ja nicht weiter schlimm, mann muss es nur in einem gemeinsamen Konzept planen.

  • eine große Anlage mit Eigenverbrauch und eine Guerilla Anlage am gleichen Anschluss nicht ganz unproblematisch sind.

    das ist noch stark untertrieben, es geht einfach nicht. Die kleine Anlage wird automatisch eine EEG-Anlage bzw. Teil davon. Aber das ist ja nicht weiter schlimm, mann muss es nur in einem gemeinsamen Konzept planen.

    Sehe ich genau so. Die beiden Module kann man in die große Anlage integrieren, den Mikro-Umrichter kann ich verkaufen.


    Es geht jetzt hier erstmal darum, dass ich eine Idee davon bekomme, was möglich ist, so dass ich zur Kalkulation auf einen Solateur zugehen kann. Ich weiß noch nicht, ob ich es wirklich realisieren werde - ist aber sehr wahrscheinlich.

    Die Zwischenzeit kann ich mit der Mini-PV schon etwas "machen" und bei Realisierung diese in die große Anlage integrieren.