Computer mit Solar Betreiben

  • Das kommst du besser aus, wenn du ein Stromaggregat verwendest als das mit PV aufzubauen.

    Auch für diese Antwort Vielen Dank! daran habe ich noch nicht gedacht... weißt du zufällig auch was mich das kosten würde wenn der 24H am Tag läuft? weil ich glaube es wird am ende noch teuerer als mit SolarPanels

  • Leute nochmal! Ich möchte den PC mit 270 watt 24 Stunden laufen lassen wieviele Panels bzw. Wieviel Watt müssen die insgesamt leisten damit das ganze funktioniert?


    Was ich mit dem PC mache oder welche Medien da drauf kommen ist doch scheiss egal, aber trozdem danke für eure Lösungsvorschläge mit der Fritzbox usw...

    Ein PC der als Medienserver läuft verbraucht aber nicht 270W über 24Stunden, beim Mining einer Kryptowährung wie Bitcoin vllt, aber nicht als Medienserver, also erzähl keinen Unsinn und lerne erstmal welches Gerät wie und warum wieviel Strom braucht...


    Als Medienserver reicht auch ein Einplatinencomputer wie ein Raspberry Pi, verstehst du was das bedeutet oder muss ich bei Null anfangen weil du ein absoluter Anfänger bist?

    Zitat von John Perry Barlow

    I'm a free-marketeer. I believe in free markets, but... sometimes you have things that look like free markets but aren't because of artificial reasons. I'm not very happy with the current state of what calls itself free market economy in the world because you've got all these grotesque monopolies that are able to game the system in a way that's to their advantage by virtue of their power, and that's not a free market.

  • Das kann ich dir nicht sagen einfach mal schauen was so ein Aggregat kostet und was es in der Stunde an verbrauch hat. Dann einfach aufrechnen auf den Tag.

    Brauchst du überhaupt die Leistung von deinem PC den du da hast? Kann mir schon ungefähr vorstellen in welche Richtung das gehen soll dein Medeiaserver. Desto weniger Leistung der PC braucht, umso weniger ist die Energie die du erzeugen musst für den Betrieb.

    LG. Mario


    Standort: HU

    1100Wp | Victron MTTP 100/30 | 12V Banner Energybull 230Ah

    SmartLog: Raspberry Pi Debian 9.5 MQTT & Node Red

    Standort : AT

    Mini-Solar-Anlage | 3x 275 Trina Solar Module | AEConversion 90/500

    Testumgebung:

    275Wp | Victron MPTT 75/15 | 24V Batterie 260Ah

  • Ein Aggregat ist teurer als der Strom vom EVU.

    Denke das war ein Scherz.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Also warum nicht mal eine Anlage fuer diesen Zweck planen?

    Vielleicht kann man den Stromverbrauch durch verwendung eines Intel NUCs auf 30W senken, aber wenn aus welchen Gründen auch immer, das nicht gewünscht ist, dann tut es vielleicht folgende Anlage zumindestens von Mai bis September. In den anderen Monaten muesstest Du mit einem extern versorgten 12V Autobatterieladegerät zuladen. Diese Ladegrät muss mindestens 270W schaffen, also 25 Ampere im Dauerbetrieb.


    Fuer die Leistung der Solarpanels bei 12V muessen zusammen 25A möglich sein, das waeren also mindestens 4 Module mit je 100WattPeak, optimal zur Sonne Ausgerichtet. Da die Module aber die preisgünstigste Anschaffung sind, solltest Du daran nicht sparen und besser gleich 5 bis 10 solcher Module anschaffen, wenn der Platz dafür da ist.


    Du brauchst dann noch einen Laderegler. Soweit ich weiss ist das Maximale, was man so bekommen kann für 12V einer für 25A, dann brauchtest du 2 davon, an den Du jeweils 3 Module anschliessen kannst.


    Für die Verkabelung kommen eigentlich ausschliesslich die dicksten erhältlichen Lautsprecherkabel in frage, also 6mm^2 als Doppelader z.B.


    Also sicherungen kannst Du normale billige Kfz-Schmelzsicherungen verwenden. Einen 1kW Sinuswechselrichter bracuhst Du noch, wenn DU deinen Computer normla über die Schukusteckdose anschliessen willst.


    Jetzt zur teuersten Komponente, den Akkus:

    Hier kannst Du Bleiakkus nehmen, meinetwegen die wegen der Säure etwas unhandlichen, dafür aber billigen Autobatterien, alle in Reihe schalten, bis Du als Gesamtkapazitaet mindestens 1000Ah zusammen hast, das sind dann etwa 20 Stück.


    Warum soviele? Nun wenn täglich 6kWh speichern musst, um über die Nacht zu kommen, waeren das schon 600Ah, und damit es für einen oder zwei Schlechtwettertage auch noch geht, nimmt man etwas Reserve, also aufgerundet 1000Ah.


    Du musst Dir bewusst sein, daß dein Rechner selbst mit diesem Aufwand nach 3 Schlechtwettertagen hintereinander ausfällt, bzw. dann musst Du ein Ladegerät anschalten, damit das nicht passiert. Und ab September gibt es ja permament Schlechtwettertage und die Tage werden auch immer kürzer.


    Wenn Du noch mehr Reserven einbaust, also doppelt so viele PV-Module, dann kannst Du die Zeit, wo die Anlage autark geht, in den Herbst verlängern. Wenn Du die Batterieanzahl verdoppelst, dann überbrückst Du auch mehr schlechte Tage, sagen wir 6. Aber im tiefsten Winter, um Weihnachten rum, ist trotzdem Essig.


    Sei Dir auch bewusst, dass eine so riesig dimensionierte Anlage zwar Deinen Rechner laufen lassen kann, aber im Sommer jede Menge überschüssigen Strom produziert, den Du nicht Speichern kannst, und der demnach verschenkt wird.


    Ausserdem haben die Akkus nur eine Begrenzte Lebensdauer, Du wirst also nach 5 Jahren die Akkus ersetzen muessen oder dann eben mit einer erheblich kleineren Speicherkapazität leben müssen.


    Viel günstiger sieht die ANlagenplanung aus, wenn der Rechner im Winter nachts für 8 bis 14 Stunden aus sein darf, oder in dieser Zeit ein kleiner Raspberry Pi die Serveraufgaben (dann halt viel langsamer) übernimmt. Schau Dir mal den raspberry Pi zero an, echt genial das Teil.


    Trotzdem macht der Bau einer solchen Anlage sicherlich Spass, und deshalb würde ich sagen: ran an den Speck.

  • Wenn du wirklich so einen Server betreiben willst, dann würde ich mir mal zuerst Gedanken machen um die Hardware welches OS, was einen großen Unterschied ausmacht bei Verbrauch, wenn man Linux OS verwenden muss die Hardware nur die helft Leistung haben wie wenn man Windoof Server OS einsetzt, wie Ausfallsicher soll das ganze sein. u.s.w Wenn du das alles hast, dann kannst du mal anfangen die PV oder Aggregat dazu zu berechnen. alles andere macht in meinen Augen keinen Sinn wenn das wirklich 100% laufen soll im 24/7 Betrieb.

    LG. Mario


    Standort: HU

    1100Wp | Victron MTTP 100/30 | 12V Banner Energybull 230Ah

    SmartLog: Raspberry Pi Debian 9.5 MQTT & Node Red

    Standort : AT

    Mini-Solar-Anlage | 3x 275 Trina Solar Module | AEConversion 90/500

    Testumgebung:

    275Wp | Victron MPTT 75/15 | 24V Batterie 260Ah

  • Insel ist immer teurer als Strom vom EVU. Deswegen verstehe ich nicht, warum du deinen blöden Server nicht ins Haus stellst? Die Rechnung von scauter2008 ist optimistisch und gilt nicht für das Winterhalbjahr. Es wäre wesentlich billiger, Strom zu verlegen und vor allem einen sparsamen Kleinserver zu kaufen. Was soll denn ein Server im Garten??? Da du nicht mit mehr Infos rausrückst, muss ich fast vermuten, dass der Zweck kein legaler ist. Schönes Leben noch...

  • alle in Reihe schalten, bis Du als Gesamtkapazitaet mindestens 1000Ah zusammen hast, das sind dann etwa 20 Stück

    Gut gemeint ist leider noch nicht gut gemacht. Totaler Nonsens, einfach inhaltlich falsch.


    Gruß, Andreas

    Andreas Witt
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    "Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt." [Gandi]


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