Umsatzsteuervoranmeldung MwST abführen?

  • Hallo Leute,


    letzten Monat habe ich eine 0 Meldung abgeben dürfen, weil die Anlage noch nicht lief, nur jetzt wird kommender Monat interessanter. Meine Anlage ist < 10 kwp und ich habe schon durch recherche herausgefunden wwelche Wert ich in welches Feld eintragen muss.



    In der ersten richtigen Umsatzsteuervoranmeldung hole ich mir ja im Endefekt die gezahlte MwSt wieder. D.h. das Finanzamt zahlt mir Geld aus. Soweit so gut.


    Bei der darauffolgenden Umsatzsteuervoranmeldung habe ich dann ja nur noch Ausgaben die ich angeben muss, wie z.B. die MwSt von den Abschlagszahlungen und die MwSt von meinem Eigenverbrauch. Muss ich nach Erledigung der Umsatzsteuervoranmeldung diese ans Finanzamt überweisen? Oder bekomme ich bei den Abschlagszahlungen nur den Nettowert überwiesen?


    Sorry falls das eine total dämliche Frage ist ;)


  • Nur wenn du KUR wählst zahlt der VNB Netto.


    Du musst den fälligen Betrag innerhalb einer bestimmten Frist überweisen daher habe ich dem FA eine Einzugsermächtigung gegeben um mich um den Kleinkram nicht kümmern zu müssen.

    Grüße
    Didi

  • Bei der darauffolgenden Umsatzsteuervoranmeldung habe ich dann ja nur noch Ausgaben die ich angeben muss, wie z.B. die MwSt von den Abschlagszahlungen und die MwSt von meinem Eigenverbrauch. Muss ich nach Erledigung der Umsatzsteuervoranmeldung diese ans Finanzamt überweisen? Oder bekomme ich bei den Abschlagszahlungen nur den Nettowert überwiesen?

    Das sind keine Ausgaben, das ist Umsatz. Und eben, weil es Umsatz ist gibst du den in der Umsatzsteuervoranmeldung an. Wenn du zur Regelbesteuerung optiert hast, dann bezahlt dir dein Kunde deine Lieferung mit Umsatzsteuer. Du gibst den Nettoumsatz in der UStVA an und überweist innerhalb eines Monat die Umsatzsteuer an das Finanzamt. Einfacher ist es, wenn du dem FA die Erlaubnis zum Lastschrifteinzug erteilst. Wenn du schon dabei bist, dann gleich Dauerfristverlängerung und wenn du willst eine USt-ID-Nr. beantragen. Die USt-ID-Nr. muss man nicht haben, es schadet nicht, wenn man sie hat.

  • Vielen Dank Leute,


    Habe eben mal in meinen Ubterlagen geschaut. Habe dem Finanzamt sogar schon eine Einzugsermächtigung erteilt. Nur vergessen. Also alles super. Vielen Dank



    Kurze Nachfrage doch nochmal zur Berechnung der Besteuerung des Eigenverbrauchs.


    Ich nehme meinen jetzige Stromvertrag um den Nettobezugsstrom zu berechnen.


    Also (Grundgebühr x 12 Monate ) + (Preis/kwh x 3500 Kwh) = Gesamtkosten Strom laut Vertrag auf 3500 kwh


    Summe / 3500 kwh = Brutto Bezugspreis / 1,19 = Nettobezugspreis


    Diesen Wert nehme ich dann und multiplizier ihn mit meinen Eigenverbrauch.

    Den Wert (und den NettoWert der Abschläge) gebe ich dann an und Elster errechnet daraus die Resultierende MwST.


    Richtig?


    Was hat es mit der Pauschale 0,20€/kwh auf sich? Nach meiner Rexhnung wäre ich bei meinem Vertrag bei 0,2061 €/kWh. Wäre die pauschale Angabe von 0,20 dann nicht besser?