Ohne Speicher ist PV ziemlich nutzlos für die Energiewende.

  • Welcher Akku-Typ dürfte ziemlich egal sein.

    Es kommt auf die richtige Netto-Kapazität an, um über die Nacht zu kommen, die richtige Leistung, daß Ertragsschwankungen auch gut ausgeglichen werden können, und ob die PV reicht, das zu stemmen, um die Akkus auch zu laden neben dem Tagesverbrauch.


    Ein nicht zu vernachlässigender Faktor ist auch die Steuerung, wie schnell die nachregelt.

    Wenn bei uns nur der AC-Akku die Energie für die sonnenarme Zeit (wie in der Nacht ...) liefert, dann ist der Bezug geringfügig höher, weil dessen Regelung etwas träge ist (gefühlt 1-1,5 Sekunden, was bei alternierdenen Verbrauchern wie z.B. Herd oder Backofen dann etwas ungünstig ist). Das macht dann pro Tag ca. 350Wh aus.

    Die PV-Steuerung mit dem DC-Akku ist da besser. Da liegt der Bezug nur noch bei ca. 100Wh am Tag, wenn es mal komplett über die Nacht reicht.
    Voraussetzung ist hier natürlich, daß die Akkus auch genug gefüllt sind, um die Versorgung für 24h zu gewährleisten.


    In diesem Jahr habe ich seit April einen Autarkiegrad von >=98%. Der Rest ist an sich wirklich nur Regelungenauigkeit.

    Der März dieses Jahr war schlecht, nur 87%. Letztes Jahr waren es 95%.

    Februar 2019: 78%

    Januar 2019: 33%

    Dezember 2018: 24% (hier aber berücksichtigen, daß der Stromverbrauch wegen Weihnachtsbäckerei etc. überproportional hoch ist, statt 700-750kWh im Schnitt gut 950kWh)

    November 2018: 65%

    Oktober 2018: 94%

    September 2018: 98%


    Insgesamt bin ich zufrieden mit dem System.

  • Ich habe auch so ca. 9000kwh Stromverbrauch im Jahr. Mit meinem alten Senec-Blei-Speicher

    habe ich mit meiner Anlage eine Jahresautarkie 2019 von 86%. Das steigert sich noch bis Oktober.

    Im November kommt dann leider die große Winterdepression. Dann wird es wieder schlechter.

    2018 hatte ich eine Jahresautarkie von 81.5%.

    Ich finde, das ist sehr passabel.


    Ideal wäre für meine Begriffe eine große OPzS mit 48V und 500-600Ah. Die könnte dann 20 Jahre (kal. Lebensdauer)

    bei guter Pflege durchhalten, da im Sommer nicht so viele Vollzyklen gefahren werden.

    Dafür würde etwa 2 Monat/Jahr mehr kein Netzbezug stattfinden. Ab Mitte November bis Ende Januar

    hilft ein größerer Speicher dann aber auch nichts mehr. Da kommt zu wenig von der PV.

    Obwohl, wäre der Speicher 800kwh groß, könnte diese Zeit überbrückt werden.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Obwohl, wäre der Speicher 800kwh groß, könnte diese Zeit überbrückt werden.

    Würde bei unserem großen Doppelhaushalt nicht reichen. Überschlagsmäßig nachgesehen müßten es ca. 1600kWh sein.

    Die PV gibt übers Jahr genug her. Letztes Jahr habe ich knapp 11MWh eingespeist, mit der kleinen PV-Ergänzung dieses Jahr sind es jetzt schon fast 12MWh Einspeisung.

  • Obwohl, wäre der Speicher 800kwh groß, könnte diese Zeit überbrückt werden.

    Würde bei unserem großen Doppelhaushalt nicht reichen. Überschlagsmäßig nachgesehen müßten es ca. 1600kWh sein.

    Die PV gibt übers Jahr genug her. Letztes Jahr habe ich knapp 11MWh eingespeist, mit der kleinen PV-Ergänzung dieses Jahr sind es jetzt schon fast 12MWh Einspeisung.

    Hab gerade mal nachgesehen. Letztes Jahr im November ging es ab 20.November mit dem Netzbezug los. Gerade einmal

    760kwh waren es dann bis die PV im Februar wieder genug abwirft. Bei 9000kwh pa Verbrauch und demgegenüber meine

    "kleine" PV beachtlich.

    Ich hätte noch Dachfläche übrig. Die ist aber ziemlich übel verschattet und bekommt auf der SSW-Seite erst ab

    13 Uhr Sonne ab. Dann wäre noch Platz auf dem Norddach. Ziemlich weit unten und durch Gaube verschattet.

    Diese Module rechnen sich monetär nicht. Ein Speicher allerdings ja auch nicht. Vielleicht mach ich es noch.

    Noch mal 10kwp drauf und es wären in der fraglichen Zeit wieder ca. 400-500kwh weniger Bezug.

    Dann würde ein 500kwh Speicher vermutlich reichen.


    Oder eine richtig große OPzS und "Nachtstrom" wenn die Windkraft so richtig Gas gibt. Wäre auch eine Option.


    Könnte dann weitgehend Klimaneutral incl. Heizung werden.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 5J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1.5 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • An einem kleinen Windrad habe ich auch schon herumüberlegt. Ich habe eine Wetterstation mit einem Windmesser auf 10m Höhe. Die Daten lese ich über einen Logger aus und schreibe sie in eine SQLite Datenbank. Ich hab das dann ausgewertet wieviel Stunden ich welche Windgeschwindigkeiten habe und mit Diagrammen ( Windgeschw. zu Leistung) verglichen. Das Ergebnis war für alles, was ich genehmigungfrei aufstellen dürfte eher ernüchternd.

    9kWp, 38° DN, 30° West
    IBC Solar 300W, Fronius Symo 8.2-3
    12 kWh Sonnenbatterie

  • Mag vielleicht im Mehrfamilienhaus o.ä funktionieren aber meine 10 Nachbarn sind auf 500m verteilt..

    2018. Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv -30x heckert Nemo 2.0

    2019 Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv - 6x heckert NeMo 2.0