Solarkreislauf des Pufferspeichers umfunktionieren

  • Hallo Flo/Green_Pirate

    Du widersprichst dir doch selbst, das ist sehr wohl ökologisch und ökonomisch sinnvoll, weil es eben den sonst abgeregelten, nicht genutzten Strom verbraucht.....

    Bei der harten 70% Regelung verliert man im Vergleich zu Anlagen mit RSE im schlimmsten Fall maximal 3-5%, je schlechter die Ausrichtung desto geringer die möglichen Verluste.


    70%-Regelung oder Netzmanagement - Verluste bei 70%-Kappung?


    Mit der dynamischen 70% Regelung kann man die möglichen Verluste nochmals auf wenige Prozentpunkte reduzieren und die paar kWh die dann noch übrig bleiben reichen kaum um dafür extra einen Heizstab zu kaufen.


    Ein Heizstab wandelt die elektrische Energie 1:1 in Wärme um, eine Brauchwasserwärmepumpe hingegen ist sehr viel effektiver und macht aus 1 kWh Solarstrom bis zu 5 kWh für Warmwasser.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Na Flo, schon wieder so ein unüberlegter Schnellschuss ?

    Nicht jedes Haus ist für eine Beheizung mit einer Wärmepumpe geeignet, das ist dir aber schon klar?

    Super Rat, eine funktionierende Gasheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen.:rolleyes:

    Du bist bestimmt Student und wohnst noch bei Mami und Papi daheim, da hast du natürlich keine Ahnung was das kostet, noch das man das alles erarbeiten und verdienen muss.

    Als nächstes empfiehlst du noch der T-starter solle doch gleich zur Photovoltaikanlage, und der neuen Wärmepumpe einen Batteriespeicher und einen Tesla dazunehmen, das wäre ökologisch und ökonomisch sinnvoll.:ironie:

    Junge, wer soll dich ernst nehmen.:/


    Smoker59, danke für deine Aufklärungsarbeit.... ich betreibe seit mehr als 10 Jahren eine Wärmepumpe mit der mein EFH geheizt wird, deren Funktion und Wirkungsgrad ist mir durchaus bekannt, ich hatte das Ding auch schon auseinander, also wir sind sozusagen sehr gute "Bekannte", die Wärmepumpe und ich.

    Ob für einen Heizstab was über bleibt ist auch eine Frage der PV-Anlagengröße, so ist zumindest meine Erfahrung.


    Beste Grüße

    Geht nicht, gibt's nicht und was nicht passt, wird passend gemacht !

  • Also wenn ich mir die Überschüsse ÜBER der 70%-Marke bei meinen Anlagen so anschaue (der Solarlog rechnet das jeden Tag recht schön aus), dann sind das im Jahr vielleicht 500kWh. Gut die Hälfte davon verbraucht durch 70-weich das Haus direkt, bleiben 250kWh im Jahr zur zusätzlichen Verwertung.

    Daraus kann man jetzt natürlich direkt mit einem Heizstab WW machen, bei 3000-5000kWh Warmwasserberdarf im Jahr ist das aber Spielkram.

    Wenn man die Therme im Sommer dauerhaft zur Ruhe setzen will, braucht es eine Wärmepumpenlösung, die diese Mengen auch erzeugen kann und auch arbeitet, wenn mal kein Überschuss da ist.

    [Edit] allerdings ist es billiger, die paar kWh wegzuwerfen

  • Smoker59, danke für deine Aufklärungsarbeit....

    Gern geschehen. ;)

    Es mag ja sein, daß du dich als Bastler mit dem Innenleben deiner Wärmepumpe ganz gut auskennst, bei der 70% Regelung und den dadurch entstehenden Abregelungsverlusten hast du aber, wie jeder PV-Newbie, offensichtlich noch Nachholbedarf.

    Ich hatte dir deshalb extra einen Link eingestellt wo du etwas dazu nachlesen kannst. Ich denke dann wird es auch für dich etwas klarer.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Hallo Schwelli,


    auf deinen rein persönlichen Angriff gehe ich hier überhaupt nicht erst ein.

    Auf deine fachliche Inkompetenz (die du mir ja andichten) willst gerne - schließlich ist es ein ganz schlechter Rat den ich hier nicht unkommentiert stehen lassen will.

    Schnellschuss

    Nicht jedes Haus ist für eine Beheizung mit einer Wärmepumpe geeignet, das ist dir aber schon klar?

    Super Rat, eine funktionierende Gasheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen.:rolleyes:

    Der TE sprach bereits von Fussbodenheizung - eine Tauglichkeit zur bivalenten Einbindung einer Wärmepumpe anzunehmen ist da alles andere als abwegig. Desweiteren habe ich nicht über einen Ersatz sondern eine Unterstützung in der Übergangszeit und die Brauchwasserbereitung im Sommer gesprochen.
    Über die Effizienz einer WP scheinst du ja bestens informiert - es wundert mich daher dass du die naheliegste Idee so absurd findest.
    17.000kWh empfinde ich als keinen geringen Heizbedarf - wenn es gelingt 1/3 davon via WP und PV zu decken armotisiert sich die Geisha in weniger als 10 Jahren und spart in der Zeit mehr als 11t Co2 ein.

    Der TE fragte explizit nach einer Einsparmöglichkeit durch Eigenverbauch von PV Strom - deine Idee für 3-5% des Jahresertrags (bestenfalls - der TE hat NICHTS zum Design und der Ausrichtung seiner vielleicht PV gesagt) mit einem Heizstab zu verbrauchen um einen Pufferspeicher zu beladen darfst du mir gern vorrechnen.

    - vergiss aber dabei bitte nicht zu ermitteln ob dafür ein neuer Pufferspeicher nötig ist und was die Steuerung des Heizstabs (und er selbst) kosten wird.



    Allerbeste Grüße!

    Flo




    Junge, wer soll dich ernst nehmen.:/

  • Tja, wenn man jetzt noch die Wohnfläche wüsste:?:;)


    Zum Vergleich: Unser Haus mit 200m2 Wohnfläche und rund 20000kWh (2000 Liter Öl) Energiebedarf ist durchaus WP-tauglich, da die Vorlauftemperatur zu 98% der Zeit nicht über 40°C liegt und das ausschließlich mit Heizkörpern.


    Wenn man also hier weg vom fossilen Energieträger Gas weg will, dann hilft nur ein Schritt Richtung WP (Brauchwasser oder Voll-WP), alles andere ist Beschäftigungstherapie ohne großen Vorschritt in der Haustechnik.

  • Hallo zusammen,

    zunächst einmal vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Meine Absicht war es lediglich in Erfahrung zu bringen, ob sich der Solarkreislauf anders nutzen lässt. Zunächst musste ich altersbedingt den Pufferspeicher austauschen. Anschließend verkrackte meine Solarthermie und musste ebenfalls stillgelegt werden. Folglich habe ich mir eben die Frage gestellt, wie sich der Kreislauf nutzen lässt. Aufgrund der Planung einer 15,2 kWp PV-Anlage.

    Tja, wenn man jetzt noch die Wohnfläche wüsste :?:;)

    160 qm

  • Schau dir mal bitte die Technikkomponenten von der Fa. EFG Sandler an, vllt. werden damit deine Fragen beantwortet und deine Probleme gelöst.

    Schade nur, dass du deinen Speicher schon gewechselt hast.

  • Na ja, sowas als Schichtspeicher zu bezeichnen, ist aber auch mutig, da schichtet nur die reine Physik, sonst nichts. Nur das einströmende Wasser wird ein wenig beruhigt.


    Ein sog. Schichtspeicher sollte schon auch entsprechende Ausrüstung im Inneren haben, die das Wasser auch einschichten und nicht nur auf die Physik warten und hoffen:


    https://ratiotherm.de/schichtspeicher-oskar/


    Und dieses System kann dann die gesamte Heizanlage bedienen, nicht nur Solar und Warmwasser.

  • welcher typ therme ist denn vorhanden?


    würde die möglichst stumpf an die FBH klemmen, reichlich Heizwasserdurchsatz und dann schauen, wie weit die heizkurve runter kann, ebenso den vorhandenen Brauchwasserspeicher erstmal weiter nutzen.


    während das teil noch läuft schon mal den Umstieg planen.

    17MWh am Gaszähler sind 15-16MWh Wärme (je nach Nutzungsgrad der therme)

    Da wird man wahrscheinlich problemlos auch eine Wärmepumpe dran betreiben können.

    investiere kein Geld in sinnfreie, überteuerte direktelektrische Heizungstechnik...

    Wenn Puffer und Thermie schrott sind: Entsorgen und gut, Puffer sind völlig

    überflüssig. Estrich und Brauchwasser sind die einzigen Speicher, die man benötigt.

    baue in Ruhe die PV und schaue, wo du mit der Heizung hin kommst, ggf noch einen Wärmemengenzähler einbauen, dann kann man genau den Verbrauch und an richtig kalten Tagen die nötige Leistung erfassen.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5