selbst Anlage anmelden?

  • den konzessionierten Elektriker brauchst du theoretisch nur zur Beantragung der neuen Messeinrichtung.


    Je nach VNB noch zum Einbau der selbigen.

    Moin,


    nach 3 Jahren Stillstand auf meiner Baustelle (inzwischen auf 18 Module und einen StecaGrid 3600 "angewachsen", aber noch nicht angeschlossen) klinke ich mich an dieser Stelle Mal kurz fragend ein:


    Ich bin gerade von meinem VNB (EWE NETZ) etwas unfreiwillig mit einem digitalen Stromzähler "beglückt" worden - wie sich herausstellt, ein Zweirichtungszähler (DWS7412.2.G2)... brauche ich dann überhaupt noch den konzessionierten Elektriker, um meine Anlage (selbst) legal auf der AC-Seite anschliessen und EEG-konform einspeisen zu können - die Messeinrichtung ist so ja nun vorhanden und schon eingebaut?

  • brauche ich dann überhaupt noch den konzessionierten Elektriker, um meine Anlage (selbst) legal auf der AC-Seite anschliessen und EEG-konform einspeisen zu können - die Messeinrichtung ist so ja nun vorhanden und schon eingebaut?

    die EWE NETZ stellt ja sehr schön alle Infos zum Herunterladen bereit; hat jemand Erfahrung mit dem "Anhang E.1 (Antragstellung)" der VDE-AR-N 4105:2018-11 beim Selbstbau einer PV-Anlage und der EWE NETZ als VNB? Das Feld "Anlagenerrichter (Elektrofachbetrieb)" verlangt ja nach einer "Eintragungsnummer bei Netzbetreiber"... was passiert, wenn man das leer lässt?

  • Das Feld "Anlagenerrichter (Elektrofachbetrieb)" verlangt ja nach einer "Eintragungsnummer bei Netzbetreiber"... was passiert, wenn man das leer lässt?

    Da passiert das Gleiche wie bei deiner Anlage seit 3 Jahren :


    NICHTS :mrgreen:


    Du solltest dir endlich einen Elektriker suchen "der unterschreibt was er nicht gebaut hat" 😏

    Dann klappt es vlt auch noch mit der EEG Vergütung, nächstes Jahr fällt die voraussichtlich weg.

    mit freundlichem Gruß
    smoker59

  • Da passiert das Gleiche wie bei deiner Anlage seit 3 Jahren :

    NICHTS :mrgreen:

    Autsch... der sass :) dass es auf der Baustelle zu 3 Jahren Stillstand gekommen ist, hat aber leider andere Gründe;(

    Du solltest dir endlich einen Elektriker suchen "der unterschreibt was er nicht gebaut hat" 😏

    Dann klappt es vlt auch noch mit der EEG Vergütung, nächstes Jahr fällt die voraussichtlich weg.

    mir geht es doch gar nicht um die EEG Vergütung! Ja, ich habe die FAQ von pflanze gelesen, dennoch reicht mir eine PV-Anlage ohne EEG, nur zur Abdeckung des Eigenverbrauchs... mit Familie und Büro zu Hause, viel IT-Gerätschaften und demnächst auch noch BEV (kann hier tagsüber am go-eCharger geladen werden, gesteuert via OpenWB) haben wir die optimalen Voraussetzungen für eine hohe Eigenverbrauchsquote - ich möchte lokal erzeugen und lokal verbrauchen, lediglich nachts (so wenig wie möglich) und im Winter Strom von extern beziehen, wenn die eigene PV-Anlage nicht reicht. Ich habe das (Stall-)Dach bereits voll, mehr als die 18 Module gehen dort einfach nicht, ich rechne dort aber auch nicht wirklich mit einem nennenswerten Überschuss, den ich einspeisen könnte... meine Rechnung ist auch eine ganz andere: für das Laden des BEV bekomme ich eine Monatspauschale vom Arbeitgeber (diese ist hoch offiziell vom Finanzamt auf 50 EUR festgelegt), diese finanziert mir in 7 Jahren die Selbstbau-PV-Anlage ;)


    Die Elektriker haben hier alle abgewunken, wollten mir gleich einen neuen Zählerschrank installieren oder nur eine Komplettanlage verkaufen. Der vorhandene (Hager) Zählerschrank ist von 1996, mit FI-Schutzschalter und vernünftiger Auslegung, auch die Elektriker des VNB haben beim Zählertausch keinen Grund für einen neuen Schrank gesehen.


    Die Anlage war von vornherein als Guerilla geplant, ein SDM630 direkt hinter der Hauptsicherung sollte per Modbus am StecaGrid 3600 quasi eine Nulleinspeisung sicherstellen (wenn punktuell wirklich Mal mehr produziert werden sollte, als gerade verbraucht)... der unerwartet installierte Zweirichtungszähler beunruhigt mich nun aber etwas: beim vorherigen Ferraris-Zähler wäre dieser halt ggf. Mal kurzzeitig rückwärts gelaufen, bis der WR bei einem Bezugsabfall nachgeregelt worden wäre (z.B. Ladeende BEV), nun habe ich da aber sofort einen Wirkenergie-Export im Zähler stehen, der bei der jährlichen Ablesung sofort auffällt und zu Fragen führen dürfte!?


    Ich bin schon am überlegen, ganz offiziell eine Kleinanlage bis 600VA anzumelden - dann gibt es wenigstens keine Fragen, woher der Wirkenergie-Export stammt:/

  • Hallo,


    schau mal mein Thema an. Ich verklage gerade die Stadtwerke Passau. Denn im EEG steht, dass Du das Rechts hast zu entscheiden, ob der Netzbetreiber oder eine dritte Person den Netzanschluss herstellen soll. Und ich sage nun, dass der Netzbetreiber den Netzanschluss herstellen soll und nicht ein Elektroinstallationsunternehmen.


    Natürlich muss alles TAB und VDE-AR-N 4105 konform sein. Nicht mehr und nicht weniger. Mal sehn wie den Fall das Gericht sieht. Denn bei mir will ja auch kein Elektiker unterzeichnen und dass nur deshalb, weil ich mir die PV-Anlage selbst aufs Dach geschraubt und auch elektisch installiert habe.

  • Ich bin schon am überlegen, ganz offiziell eine Kleinanlage bis 600VA anzumelden - dann gibt es wenigstens keine Fragen, woher der Wirkenergie-Export stammt :/

    das ist jetzt tatsächlich auch der Weg, den ich gehen werde - ich bin eher zufällig bei YouTube über einen Beitrag des VNB gestolpert, in dem die Kleinanlagen bis 600VA explizit als erwünscht beworben und sogar als Grund für die unerwartete "Beglückung" mit dem Zweirichtungszähler angegeben werden... dann schauen wir Mal, ob die IBN auch so einfach wird 8o

  • Guten Morgen,


    ich würde Dir empfehlen, den offiziellen Weg einzuschlagen. Dann bist du rechtlich gesehen immer auf der sicheren Seite.


    Den bei PV-Anlagen unter 600 Wp brauchst Du keine Unterschrift eines eingetragenen Elektroinstallateurs. Dies steht sogar auf dem Anmeldeformular drauf, das in der VDE-AR-N 4105 zur Verfügung gestellt wird.

  • Ich glaube du unterschätzt den Überschuss im Sommer. Warum sträubst du dich so gegen reguläre Einspeisung? Da eh Gewerbe vorhanden ist werden doch 3 Buchungssätze mehr im Jahr kaum was ausmachen!