Dachform im Neubau: was macht am meisten Sinn?

  • Ich Zahl lieber 10% aus den Grundstückspreis als 10% auf Haus und Grundstück- 20000€

    11/2016 Ioniq electric - 07/2018 29 x 320Wp QCells Duo - Kostal Piko BA - BYD 7,7 kWh

  • teure Ziegel

    Gute Ziegel kosten 10€/m², da lässt sich nicht sonderlich viel sparen, Blech ist auch kaum günstiger. Auf einem Blechdach lässt sich die Unterkonstruktion für PV etwas schneller und einfacher montieren, da spart man dann etwas,

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0 und SAE,

    Nibe F1155-6 mit RGK im sanierten Altbau von 1909

  • Für wen habt ihr euch denn dann entschieden?

    Es wird eine kleinere lokale Baufirma, wo ich einen Architekten dabei bekomme. Gerne näheres per PN (wenn in NRW bzw. OWL), hier sollte es aber um deine PV Fragen gehen. Ich sehe "Dach voll PV" und VBH nicht wirklich kompatibel.

    Zurück zum Thema: Ich meinen Berechnung, durch deine Excel nochmal bestätigt, ist eine fast komplette Ost/West Ausrichtung mit Satteldach(!) fast egal ob du nun 25 oder 35 Grad DN. Die Unterscheide sind mho marginal, bei mir hier in OWL liegt der Unterschied bei ca 400€ ... in 20 Jahren ... das nehme ich in dem Betrachtungszeitraum noch als Messungenauigkeit an.

  • Hi,


    Es wird eine kleinere lokale Baufirma,


    So war es bei uns auch! Details dazu (und unseren Besuch bei VBH) in dem oben schon verlinkten Thread.


    Dein Eindruck, dass die nicht von irgendwelchen Wünschen begeistert sind, täuscht nicht. Im Grunde geht nichts außer dem Standardschema.


    Wir haben am Anfang übrigens auch überlegt, wie wir am besten für PV optimieren können. Wir haben das aber dann auf die zweite Stufe reduziert, also auf die Feinplanung der Dachgröße. Alles andere hängt sehr viel mehr von der angestrebten Nutzung ab als der PV.


    So wurde es bei uns dann ein recht steiles Satteldach (46 Grad) mit zwei sehr grossen Gauben (24,7 Grad). PV ist auf beidem (nur Süd, die Nordgaube folgt vielleicht noch, aktuell haben wir gerade 2,7 KWp auf der Garage nachgelegt). Grund für das steile Dach war die gute Ausnutzbarkeit in OG und Spitzboden, die beide wohnraumtauglich sind.


    Viele Grüße,


    Jan

  • Solange es keine dieser neumodernen "Stadtvillen" mit absolut PV-untauglichem Zeltdach wird...:cursing:

  • Es ist ja nicht nur die PV - solche AllinHausbauer bieten dir überall Kompromisse und eben KEINE kundenorientierten Lösungen.

    Fängt bei Grundrissen an - geht bei speziellen wünschen zu Garage, Ausrichtung auf dem Grubdstück und Dachform weiter. Pv und Heizanlage sind ebenso wie Sanitärinstallation und Elektroverkablung Themen bei denen man sich jahrelang ärgern und kaum noch was ändern kann.

    Ich kann nur raten selbst zum Experten zu werden die Zeit dafür ist bares Geld und du wirst schnell erkennen wer handwerker, berater oder verkäufer ist.


    In pflanze Faq und Hausbautipps lesen ist der Anfang, haustechnikdialog forum kann ebenfalls viele infos geben.

    Letzlich läuft es bei den meisten Informierten dann auf einen enev bau mit sinvollen Erweiterungen raus. Luft oder wenn möglich erdwärmepumpe, großflächig Fussbodenheizungen möglichst kein Keller, maximale PV (idR ohne oder mit sehr kleinem Speicher) keine Pufferspeicher außer Brauchwasser (ggf aber seperater BW-WP).

    u.U Regenwasserspeicher (für Garten ggf aber auch Toilettenspülungen)... die Liste kann lang werden - ist idR aber monitär begrenzt...


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • möglichst kein Keller

    Na auf den möchte ich nicht verzichten. Meinst du das Geld lieber nehmen um in die Höhe zu bauen?

  • möglichst kein Keller

    Na auf den möchte ich nicht verzichten. Meinst du das Geld lieber nehmen um in die Höhe zu bauen?

    Ja genau, eher in die Höhe! Ich habe mehrfach Werte für einen "warmen" Keller (sprich mit Heizung und als "Wohnraum" mit mind. 2,50(?)m Raumhöhe) von 80-120k gehört, das wäre uns zuviel für einen Keller, bei all den Vorteilen die er bietet.

    @Fabsenet: Eine Sache, leider wieder nicht direkt zum Thema "Dach und PV", aber zum Thema PV:

    EXTREM WICHTIG! die PV Anlage NICHT(!) aus KfW153 bezahlen. Laut Merkblatt:

    Zitat

    Im Zuge der Errichtung oder des Ersterwerbs werden Anlagen zur Stromerzeugung (zum Beispiel
    Photovoltaik, Windkraftanlagen, Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen) und Stromspeicherung für die
    Eigenstromversorgung mitgefördert. Das heißt für diese Anlagen darf keine Förderung beziehungsweise Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien- oder dem Kraft-WärmeKopplungsgesetz in Anspruch genommen werden.


    Quelle: https://www.kfw.de/PDF/Downloa…mente/6000003464_M_153.pd

    8|:/

    Zitat

    Wer die Photovoltaik-Komponenten separat über die anderen Programme finanziert, darf ihren Effekt für das Erreichen des Standards anrechnen, ohne dass die Klausel aus dem Bau-Programm greift. Sprich: Die Voraussetzungen für den größtmöglichen Zuschuss sind erfüllt, ohne dass die Einspeisevergütung verloren geht.

    Quelle: https://www.verbraucherzentral…iles/2018-03/PI%20KfW.pdf


    Man kann jetzt sicherlich argumentieren, das KfW Merkblätter keine Gesetze sind, aber wenn man Stress vermeiden kann, dann warum nicht.