09387 | 45,9kWp || 980€ | Hanwha QCells Südkorea

  • Standort
    Geplante Inbetriebnahme 2019-09-01
    PLZ - Ort 09387
    Land Deutschland
    Dachneigung 36 °
    Ausrichtung Ost
    Art der Anlage Überschusseinspeisung Wohnhaus
    Nachgeführt stationär
    Dacheindeckung Dachstein aus Beton
    Aufdachdämmung
    Dachgröße Länge: 8.05 m
    Breite: 20.4 m
    Fläche: 320 m²
    Höhe der Dachunterkante 5 m
    Eigenverbrauch laut EEG
    Freier Zählerplatz vorhanden
    Ertragsprognose pvgis (kWh/kWp) 780
    Eigenkapitalanteil 0 %
    Fremdfinanzierungszinssatz 1.5 %
    Grund der Investition Maximale Rendite
    Verschattung
    Angaben zur Verschattung Eventuell wächst in den nächsten 20 Jahren die grosse Eiche im Süden und wirft dann am südlichen Dachrand schatten. Sie steht ca. 10 Meter entfernt und ist derzeit geringfügig höher als das Haus.
    Eine Dachschindel ist 30cm breit und 35cm hoch. Das Dach ist 23 Schindeln = 8,05m hoch und 68 Schindeln = 20,40m lang. Die untersten 2 Schindelreihen sind durch den Schneefang blockiert. Der Kamin und der Dachausstieg belegen eine Fläche von 2*3m auf der Westdachseite.
    Infotext Haus steht 70° im Osten (wenn Süd = 0°).
    Vollbelegung Ost- und Westdach.
    Angebote
    Angebot 1 Angebot 2
    Einstellungsdatum 29. Juli 2019 29. Juli 2019
    Datum des Angebots 2019-07-16 2019-07-25
    Preis pro kWp (ohne MwSt) 980 € 968 €
    Ertragsprognose (kWh/kWp) 869
    Anlagengröße 45.9 kWp 48.36 kWp
    Infotext ca. 3 Monate Wartezeit zwischen Auftragsannahme und Inbetriebnahme.
    Module
    Modul 1
    Anzahl 148 156
    Hersteller Hanwha QCells Südkorea Hanwha QCells Südkora
    Bezeichnung Q.PEAK-G4.1 monokristallin, Abmaße 1670 mm x1006 mm 38 mm, Herstellergarantie 11 Jahre, Leistungsgarantie 10 Jahre 90 %, 25 Jahre 80 %
    Nennleistung pro Modul 310 Wp 310 Wp
    Preis pro Modul
    Modul 2
    Anzahl 148
    Hersteller Hanwha Q-Cells
    Bezeichnung Q.PEAK DUO-G6 (Halbzellenmodul)
    Nennleistung pro Modul 345 Wp
    Preis pro Modul 40 €
    Wechselrichter
    Wechselrichter 1
    Anzahl 1 2
    Hersteller Huawei Solaredge
    Bezeichnung SUN2000-36KTL SE 25 k
    Preis pro Wechselrichter
    Mpp-Tracker 1 2 Strings mit 19 Modulen
    Mpp-Tracker 2 2 Strings mit 19 Modulen
    Mpp-Tracker 3 2 Strings mit 18 Modulen
    Montagesysteme
    Hersteller
    Bezeichnung Unterkonstruktion Ziegeldach, Edelstahl Dachhaken, Alu-Basisprofil Unterkonstruktion für Ziegeldächer
    Preis pro Montagesystem
    Typ Einlagig
    Stromspeicher
    Stromspeicher 1
    Anzahl
    Hersteller
    Bezeichnung
    Kapazität
    Preis pro Stromspeicher
    Montage & Sonstige Leistungen
    Komplettmontage
    Gerüst incl.
    Mithilfe
    Anschluss AC
    Aufständerung
    Reduzierung der Einspeiseleistung (EEG2012) nicht bekannt
    Anmeldung VNB / Netzbetreiber
    Dachintegriert
    Datenlogger
    Hersteller des Datenloggers HUAWEI SMART LOGGER 1000

    Hallo,


    dank den fleissigen Aufklärern hier im Forum habe ich meine geplante 10kWp Anlage umgeplant auf maximale Dachausnutzung, und werde demnächst um die 50kWp installieren. Ich habe 2 konkurrierende Angebote hier eingestellt, und freue mich auf eure Beurteilung dazu.

    Ein dritter Solarteur hat sein Angebot von 10 auf 30kWp erhöht, obwohl 50kWp draufpassen; hat technisch auch nicht überzeugt; hat (zwischen)menschlich sehr überzeugt, ist aber aus dem Rennen.


    Das erste Angebot kann frühestens im November 2019 installiert werden, beim 2. Angebot wäre die Installation bis Ende August abgeschlossen.


    Ich habe einen Schneefang, der mit PV auf dem Dach vermutlich viel weniger wirksam sein wird - die Dachfläche ist ca. 6cm angehoben und der Schnee kommt auf den Modulen voraussichtlich schneller ins rutschen. Wie geht ihr damit um - höherer Schneefang? Kontrolliert an Frischschneetagen Schne vom Dach schubsen?

    Ohne Schneefang passen nochmal 2*12*310Wp = 7kWp mit einer Quermodulreihe mehr drauf!


    Beim 2. Angebot kann ich für 40EUR/Wp Mehrpreis von 310 auf 345Wp Module gehen, allerdings passen dann pro Dachreihe statt 20 nur noch 19 Module drauf.

    -> 10% Mehrkosten für 5% Mehrertrag. Das rechnet sich nur, wenn die Anlage sich innerhalb von 10 der 20 EEG Jahre amortisiert, oder?
    Solarteur 1 hat von vornherein mit 19 Modulen pro Reihe geplant, obwohl laut Modulbreite auch 20 passen würden.


    Nicht im Preis enthalten ist die AC Strecke ausserhalb des Hauses. Ich habe derzeit nur max. 35kW Kabel liegen zwischen Haus und einem 5m entfernten Mast. Von dort sind ca. 30m Erdkabel über meine Wiese bis zum Trafokasten (steht auch noch auf meinem Grundstück). Ich brauche also etwas Freileitung und muss eventuell 30m Grabenlänge mit dem Minibagger spielen. Kann hier jemand Kosten abschätzen?


    Solarteur 2 nimmt nochmal ca. 3500 EUR extra für Elektriker AC Anschluss inhouse und für Einholung aller nötigen Genehmigungen.


    Angebot 2 enthält Solaredge Optimizer P600 (einer pro 2 Module). Bringen laut Solarteur 2% mehr Leistung, empfehlenswert wegen meiner Verschattung Eiche/Kamin, es gibt 25 Jahre Herstellergarantie. Laut Solarteur ist die Herstellergarantie incl. Vor-Ort-Austausch / incl. Dachkletterkosten?! Ohne die Optimizer bräuchte ich einen anderen Wechselrichter. Die Optimizer bringen Leistungstracking bis auf (Doppel-)Modulebene.

    Die sollte ich eher weglassen, und auf einen anderen Wechselrichter + Datenlogger setzen, oder?


    Rundsteuerempfänger/Fernabschaltung: Mir durch Fernabschaltung entstehende Verluste werden mir voll nach EEG vergütet, oder?


    Danke für eure Meinungen im Voraus,

    VG PVDotsch

  • Solarteur 2 nimmt nochmal ca. 3500 EUR extra für Elektriker AC Anschluss inhouse und für Einholung aller nötigen Genehmigungen.

    Der will dir auch 2 WR hinstellen, das ist genauso Quatsch.

    Genehmigungen? Naja, Bei 45 kWp, ca. gleich verteilt auf OW werden da nicht viel mehr als ca. 30 kW in der Spitze zu ernten sein.

    Ich habe derzeit nur max. 35kW Kabel liegen

    Das sollte reichen.


    Belegungsplan, Luftbild, weitere Dächer?


    Frag bei deinem VNB 50 kWp an 30 kVA WR an. Lieber 1-2 kW für ein paar Stunden im Jahr nicht einspeisen als Wandlermessung zu installieren.


    Schnnee? Rutscht ab und an runter. Muss auf der gesamten Breite gelaufen werden?


    Die Eiche würde ich mit Schattenmanagement bedienen oder die Module soweit möglich an den nördlichen Rand schieben.

  • Ja die Anlage nach AN 4105 mit dem VNB auf max. 30kWp begrenzen. Dann ist auch keine Ertüchtigung der Anschlußleistung notwendig. Bei Ost/West ist bei 42kWp und 70% peak eh kaum mehr als 29,4kW zu erwarten.

    Tesla P85+ seit 8/13 >471.000km gefahren. Seit 2/19 Smart ed cabrio aus 10/13. Seit 12/19 fährt Frau Tesla M3 AWD. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Es sind noch 4x320W hinzugekommen = 1280W d.h. Gesamt PV-Leistung nun 29,329kWp. Seit 1.11.20 werden die eAutos gesteuert per E3DC-Control und Teslatar zum Börsenpreis von aWATTar geladen.

  • Update:


    Ich habe mich für den ersten Installateur entschieden, da er seine Lieferzeit für mich von Ende November auf Ende September vorgezogen hat. Leider ist die Anlage noch immer nicht richtig fertig, schon 2 Wochen über der zugesagten Inbetriebnahme.


    Anlage soll nach AN4105 auf 30kWp AC begrenzt werden, spart mir das Verlegen eines neuen Kabels bis zum nächsten Mast/Verteilerkasten. Danke für den Tipp @ pflanze/eba!


    Ich bekam 325Wp Hanwha Q-Cells Halbzellmodule geliefert. Nach Ankunft der Lieferung wurde ich dann informiert, das die 310Wp nicht mehr lieferbar sind: Entweder gehe ich auf 8 Module = eine Dachspalte weniger Module (dann bleibt die DC kWp Zahl annähernd gleich) oder ich erhöhe die Anlagenleistung um knapp 3kWp (gegen 2500 EUR höhere Kosten, d.h. gleicher kWp Preis im Vergleich zum initialen Angebot). Habe mich für die 3kWp extra entschieden, und denke das sich das trotz höherer Verluste am Wechselrichter (wegen Drosselung auf 30kWp AC) trotzdem rechnet.


    Die Installation lief/läuft extrem schleppend und holprig, ich werde auch über Liefer- und Installationstermine nicht richtig informiert. Aber die Module sind jetzt alle auf dem Dach, der Wechselrichter hängt im Haus an der Wand, soeben passiert die Umverdrahtung im Sicherungs/Zählerschrank.


    Vor 4 Wochen wurde das Gerüst abgebaut, seitdem warte ich auf einen Termin für Restarbeiten auf dem Dach (absägen der überstehenden Aluschienen) und auf eine Aussage, wie der Kollege sich gegen Sturz sichert bei dieser Arbeit. (Die ersten anderthalb Tage sind die Installateure ohne Gerüst und ohne Sicherung aufs Dach, um Betonsteine mit der Flex zu bearbeiten.)


    Den Schneefang habe ich komplett entfernt.



    Hat jemand Erfahrung mit Huawei SUN 2000-33TKL bzw 2000-36TKL?

    Mir wurde ursprünglich der 2000-33 angeboten (für 45kWp DC), dann wurde mir für die 325Wp Module für 48kWp DC der 2000-36 angeboten. Final geliefert und eingebaut wurde jetzt aber ohne mein Wissen der 2000-33.


    Frage 1: Was ist hier eure Empfehlung, 2000-33 oder 2000-36 (bei 48kWp DC und 30kWp Drosselung AC); und was kann passieren wenn ich hier den anderen/"falschen" Typ einsetze?

    Frage 2: Welche Geräuschentwicklung ist bei diesen Wechselrichtern zu erwarten? Er hängt jetzt im Werkstattzimmer, ab der Wand zum Flur, auf gleicher Etage mit Schlafzimmer. Hätte ich ihn lieber ins Hinterhaus oder an die Haus-Aussenwand hängen sollen?

    Frage 3: Kann man diese Art Wechselrichter an eine Wand mit Tapete hängen? (Aus dem Handbuch: Das Trägermaterial, an dem der SUN2000 montiertwird, muss feuerbeständig sein. Montieren Sie den SUN2000 nicht an oder auf brennbaren Baumaterialien.). Falls es hier eine Brandgefahr gibt, müsste ich ggfs. einen anderen Aufstellort dafür finden (weiterer Verzug, Mehrkosten..).


    Beste Grüße,

    PV_Dotsch

  • Update:


    Wechselrichter ist alles geklärt, ein 2000-33 hängt jetzt an einer feuerfesten Grundplatte im Werkstattzimmer, fehlt bloss noch ein Datenlogger.


    Der Installateur hat mich informiert, das ich auch bei der Begrenzung auf 30kWp AC einen Rundsteuerempfänger brauche (ich spare mir also nur die Anschlussertüchtigung und Wandlermessung).

    -> Ist das richtig? Falls der RSE nicht benötigt wird, wo kann man das nachlesen?


    Erst wenn der Netzbetreiber die Anlage abnimmt, darf ich sie laut Installateur einschalten. Theoretisch könnte die ANlage seit einem Monat einspeisen, aber es gibt noch kein Termin wann der Netzbetreiber bei mir vorbeikommt.

    Kann ich die Verluste wegen Nichteinspeisung irgendwie geltend machen?


    VG

    PV_Dotsch

  • RSE ab >30 kWp je 12 Monate.

    Erst wenn der Netzbetreiber die Anlage abnimmt, darf ich sie laut Installateur einschalten. Theoretisch könnte die ANlage seit einem Monat einspeisen, aber es gibt noch kein Termin wann der Netzbetreiber bei mir vorbeikommt.

    Kann ich die Verluste wegen Nichteinspeisung irgendwie geltend machen?

    Labern lassen, Zählerstand dokumentieren und einschalten. Was soll passieren? (Lange Straße nix mehr Licht? Dann war die Anlage doch nicht betriebsbereit.) Wie gesagt. EINSCHALTEN. JETZT! Dann läuft sie morgen ab Sonnenaufgang.

    Steht doch alles in meinen FAQ!


    Abnehmen muss der VNB seine Arroganz - der wird für die IBN gar nicht benötigt. So steht es im Gesetz!