Neue Anlage auf SO (+ evtl. NW Dach)

  • Hallo,


    ich hege zumindest den groben Plan eine PV Anlage anzuschaffen. Ich habe in den letzten Tagen hier schon einiges zu dem Thema gelesen (danach habe ich mich schon von dem vorher gehegten Plan einer Batterie verabschiedet) und auch Konzepte wie die SonnenCommunity u.ä. für mich ausgeschlossen (hielt ich vor der Lektüre der FAQ für eine gute Idee -> Marketing sei Dank). Schon mal an dieser Stelle vielen Dank für die Foristen, die all die Informationen gebündelt zusammengetragen haben.


    Ziel wäre ein möglichst hoher Eigenverbrauch + Einspeisung. Eine Wärmepumpe gibt es, lässt sich allerdings soweit ich weiß nicht ohne weiteres nach PV-Auslastung steuern (ist auch erst 5 Jahre Alt- > Austausch daher unwirtschaftlich). Daher ist es möglicherweise sinnvoll die Pumpe am Wärmepumpenstrom zu lassen. Inwieweit Westnetz die hier im Forum dargestellten Varianten zur Ermöglichung Eigenverbrauch mit Wärmepumpe + trotzdem Wärmepumpenstrom zulässt, weiß ich nicht.


    Nun steht auf dem SO Dach aber ab frühem Nachmittag naturgemäß keine Sonne mehr. Das heißt am späten Nachmittag und frühen Abend fällt Eigenverbrauch weg. Hab aber auch interessiert die Auslassungen zum Thema Nord-Analge gelesen. Unten sind die entsprechenden Daten aus JRC für das NW-Dach. Vermutlich ist eine Aufrüstung des Nord-West Daches bei diesen Daten wirtschaftlich nicht unbedingt sinnvoll (u.a. wegen 45° Dachneigung (insb. da die Sonne möglicherweise zu allem Überfluss im Winter irgendwann Nachmittags hinter ein paar Bäumen im Nachbargarten verschwindet (hab ich bisher noch nie drauf geachtet bis wann das Dach noch in der Sonne steht)


    Mich würde insb. die Meinung hier im Forum zu meinem Nord-West Dach interessieren. Auch andere Anmerkungen /Tipps sind natürlich gerne gesehen. Ich kann heute Abend oder morgen auch noch 2 Fotos von den Dachflächen hochladen.


    Infos:

    Lokalisation: Kreis Wesel (NRW)

    Dachneigung 45%

    Winkel: -40°SO und Nordwest-Dach 140°

    Dach wird leider durch diverse Dachfenster + eine Sat-Schüssel (die ich aus optischen Gründen ungern an die Hauswand anbringen würde) unterbrochen. Ich schätze mal, dass man so trotz des insg. sehr großen Dacht nur ca 6-7kwp auf das SO-Dach bekäme.


    JRC sagt für das SO-Dach:

    Slope angle [°]:

    45


    Azimuth angle [°]:

    -40


    Yearly PV energy production [kWh]:

    997


    Yearly in-plane irradiation [kWh/m2]:

    1230


    Year to year variability [kWh]:

    37.10


    Changes in output due to:

    Angle of incidence [%]:

    -3


    Spectral effects [%]:

    1.8


    Temperature and low irradiance [%]:

    -4.9


    Total loss [%]:

    -19.3


    JRC für das NW Dach:

    Slope angle [°]:

    45


    Azimuth angle [°]:

    140


    Yearly PV energy production [kWh]:

    560


    Yearly in-plane irradiation [kWh/m2]:

    735


    Year to year variability [kWh]:

    12.00


    Changes in output due to:

    Angle of incidence [%]:

    -5.4


    Spectral effects [%]:

    1.6


    Temperature and low irradiance [%]:

    -7.7


    Total loss [%]:

    -23.8

    Vielen Dank

  • Maße, Garage?

  • Die Garagenmaße habe ich jetzt so nicht parat. Allerdings wird die Garage m.E. über große Teile des Tages beschattet vom Haus bzw dem Nachbarhaus. Trotzdem kann ich heute Nachmittag mal auf den Bauplänen nachmessen.

  • Auf NO könnte man zB über einen vollen String nach SW aufgeständert nachdenken, evtl. steil und mit großzügigen Abständen, dann kommt im Winter was rum.

  • Auf NO könnte man zB über einen vollen String nach SW aufgeständert nachdenken, evtl. steil und mit großzügigen Abständen, dann kommt im Winter was rum.

    Jau, das würde gehen. Ich habs grad mal durchgerechnet. Das Optimum läge bei 55 Grad Aufständerung. Das würde dann in 63 Grad Neigung und einem Azimuth von 80 Grad resultieren und bringt im Jahr 771 kWh/kWp. Gute Idee. Aber du brauchst dann wirklich großzügige Abstände gegen Selbstverschattung.

    "1.21 Gigawatt - Tom Edison, wie erzeugt man soviel Strom? Das ist unmöglich! Unmöglich!"

  • Mit der Aufständerung müsste ich mir mal vor Ort angucken und versuchen vorzustellen wie das ganze Aussehen würde. Stell ich mir jetzt rein optisch etwas "sperrig vor".


    Hab noch zwei Fragen bzgl. der Garage: Die Garage ist mit Betumenbahnen belegt. Die leiden ja unter den Wettereinflüssen und müssen ab und zu erneuert werden. Müssen dann nich alle 10 Jahre oder so die ganzen Platten und gestänge abmontiert werden, damit man da dran kommt? 2. ) Die Garage (bzw. genau genommen ist es ein Carport) wurden irgendwann man von einem Statiker durchgerechnet damit Schnee etc. kein PRoblem sind. Wieviel wiegen grob die Platten + Gestänge? Wenn man das vorher alles von einem Statiker wieder durchrechnen lassen müsste, entstehen natürlich zusätzlich kosten.


    Monsmusik: Ja grundsätzlich alles meins, allerdings wie gesagt durch viele Fenster unterbrochen, daher nur begrenzt belegtbar. Fotos folgen nach Feierabend...

  • Siehe Befestigung auf Bitumen

    Ggf. so bauen dass eine Bahn je Reihe verwendet wird zwecks Wartungsfreundlichkeit?


    PV ca. 20 kg je m²

  • Mach die Skizzen ohne Schüssel, vermutlich wird sich etwas nicht belegter Bereich finden in den die Schüssel gelegt werden kann - oder auf das NO-Dach - aber so dass sie gut erreichbar ist zwecks Wartung - z.B. über die Leiter auf Nord.