PV Anlagenplanung

  • Hallo,


    bin neu hier. Habe immer mal mitgelesen, aber würde ich mich freuen hier Tipps zur Anlagenplanung zubekommen.


    Neubau der in Kürze beginnen wird (so hoffe ich). Es ist ein EFH mit 45 Grad Satteldach und Südausrichtung, vielleicht etwas Abweichung nach Osten.

    Eine LWWP mit 300L Speicher wird installiert.


    Das Dach hat die Maße von ca. 10m x 6,4m.


    Die benötigte Anlagengröße wäre so bei 6,5 kwp oder eben Dach voll machen was am Ende die knapp 10 kwp wären.



    Simulation outputs:
    Slope angle [°]: 45
    Azimuth angle [°]: 0
    Yearly PV energy production [kWh]: 1050
    Yearly in-plane irradiation [kWh/m2]: 1250
    Year to year variability [kWh]: 73.20
    Changes in output due to:
    Angle of incidence [%]: -3
    Spectral effects [%]: 1.8
    Temperature and low irradiance [%]: -5.4
    Total loss [%]: -15.9



    Sollten weitere Infos nötig sein, kurz Bescheid geben.


    Hoffe das hier einem Laien geholfen wird. ;)


    Danke & Grüße

  • Klar wird hier dem Laien geholfen! Willkommen im Forum. Im Prinzip ist bei dir ja schon alles klar, das ist ein 10 kWp-Dach, viel mehr geht nicht und N ist zu steil. Oder gibt es noch Schuppen, Garagen, Carport, auf die man erweitern kann? Wichtig ist außerdem, dass du dir keine Solarthermie aufschwatzen lässt.


    Eins noch: Demjenigen, der dir den Begriff "benötigte Anlagengröße" beigebracht hat, solltest du nichts mehr glauben und vor allem nichts abkaufen. "Benötigte Anlagengröße", was soll denn das sein? Ein Haus hat eine benötigte Stromleistung, die übers Jahr zwischen 100 W und vielleicht 6000 W schwankt, und eine Solaranlage, die das passgenau zu Verfügung stellt, müsste zwischen 0.1 kWp und unendlich groß sein. Was ist nun die benötigte Größe? Ich krieg mich nicht mehr ein, was sogenannte Berater" erzählen.

  • Hey, vielen Dank für die schnelle Antwort. Gibt keine weiteren Dächer mehr. Evtl. mal irgendwann auf der Nordseite das Dach vom Carport (wenn der mal irgendwann stehen sollte).


    Vielleicht habe ich mit der benötigten Größe falsch ausgedrückt. Das was an Haushaltsstrom (aktuell in der Wohnung bei 2 Personen 1600 kw/h pro Jahr) und dann die LWWP benötigt wird. Oder als Grundlast zu sehen? Annahme war hier so 4000-4500 kwh.

  • Ich hatte heute schon mit einem Solateur gesprochen. Er meinte das 10 besser wären. Da es wohl für mehr in der Berechnung/Anzahl nicht optimal gewesen wäre. Also wie du geschrieben hast mit den 10/12.


    Ein Angebot bekomme ich die kommenden Tage. Ich weiß das er gerne Q Cells verbaut. die Q. Peak Duo G5 330er. Sind wohl ingesamt sehr gute Module. Andere Hersteller hat er aber sonst auch im Sortiment.


    Was hat es denn mit der 70% hart/weich Regelung auf sich?

    Die LWWP wird eine Rotex Compact Ultra, die ist auch SG Ready.

  • Die LWWP wird eine Rotex Compact Ultra, die ist auch SG Ready.

    da bietet sich 70% weich an wegen der Regelungsmöglichkeit zur Ansteuerung der WP (bei SMA ist das der Homemanager 2.0)

    Schau dazu in den FAQ von pflanze nach.

    Q Cells sind sicher gut, wobei du ohne Schatten nicht die Duo brauchst, da reichen die normalen Mono völlig z.B. Cells Q.PEAK-G4.1.

  • Ok, Danke. Die Duo sind also nur wenn eine Verschattung im Spiel ist, wenn ich das richtig verstehe? Da dort noch etwas Leistung rausgeholt wird ?


    Gibts denn eine Preistendenz worauf ich mich einstellen kann ? Geplant wäre die Montage wenn das Gerüst eh schon steht somit würde beim Solateur die Gerüstkosten rausfallen.

  • Die Kosten streuen regional und nach Anbieter stark, und nicht immer findet man so gute Preise, wie sie hier im Angebotsbereich auftauchen. Bei deinem Dach würde ich <1200 €/kWp netto als angemessen empfinden.

  • Ok, alles klar.


    Dann bin ich mal gespannt auf das Angebot.


    Wie ist es denn für gewöhnlich, sind die Angebote fix oder ist da noch ein Verhandlungsspielraum?


    Falls jemand für den Bereich Dresden einen Solateur kennt, immer her damit :-)


    Gibts denn bei den Modulen etwas worauf man achten sollte ? Eher vom Hersteller... , eher nicht von .... ?

  • da bietet sich 70% weich an wegen der Regelungsmöglichkeit zur Ansteuerung der WP (bei SMA ist das der Homemanager 2.0)

    amortisiert sich das jemals? Nix gegen SMA oder Verbrauchsmonitoring - aber kann jemand dazu Zahlen nennen? Von wieviel kWh “Bonus“ für Warmwasser sprechen wir hier?


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!