PV-Anlage ca. 19kWP; 9457X; Ost_West_Süd; LWWP

  • Glaubst du dass die Extrembelegung technisch nicht ordentlich funktioniert oder wegen der Rentabilität?

    Ich hab das rein technisch gemeint. Module, die an einem Ende unter einem Dach liegen, das funktioniert nicht. Wegen der Sinnhaftigkeit der Poolheizung habe ich keine Meinung, da ich persönlich schon einen Pool an sich vollkommen sinnlos finde:).

  • Axo :)

    Aber nur für mich zum Verständnis...

    Der großteil der Dachfläche liegt bereits zeitgleich mit dem Hauptdach ab ca. 10:00 Uhr in der "Sonne" - spätestens dann ab 12:00Uhr komplett (Schatten der Gaube auch weg).

    D.h. spätestens ab diesen Zeitpunkt würden bei der Extrembelegung die drei großen Module (3x390 Watt) voll laufen

    und die 6x 325Watt Module würden Aufgrund der Halbzellenfertigung zumindest auf 50% laufen.

    Das wären 2,26kWp. Also hier nur 3% unter der "vernünftigen" Belegung.

    Ab 14:30Uhr ca. würde dann die komplette Belgung mit 3,12kWp laufen.

    Somit hätte ich nur über einen Zeitraum von 2,5h ungefähr einen Ertragsverlust, in der die Module ihrer Preis/Leistung nicht gerecht werden.


    Das wäre doch garnicht so tragisch oder verstehe ich das falsch?

    Alles im August wohl bemerkt.


    PS: Sonnenhöchststand an unserem Standort sollte zur Zeit 13:09Uhr sein mit einer Sonnehöhe 37,94°. Sonnenwende zum 21.06 (Sonnenhöhe 47,66°).

    Somit dürfte die Schattensimulation für 4 Monate zumindest nicht schlechter sein.

    ComMetering SolarEdge SE25K-D2 -> 23,53kWp

    16x Axitec AXIworldpremium X AC-325MH/120S @30° Süd

    10x Axitec AXIworldpremium X AC-325MH/120S +5x AC-390MH/144S @30° Ost

    12x Axitec AXIworldpremium X AC-325MH/120S +3x AC-390MH/144S @12° Ost

    12x Axitec AXIworldpremium X AC-325MH/120S +4x AC-390MH/144S@30° West

    8x Axitec AXIworldpremium X AC-325MH/120S @12° West

  • Wenn du damit leben kannst, OK. Du vergisst aber bei deiner Betrachtung auch die diffuse Strahlung, die übers Jahr etwa 50% des Ertrages ausmacht. Gefühlt denke ich, dass du da eher die Kosten steigerst als die Erträge.

  • Wenn du damit leben kannst, OK. Du vergisst aber bei deiner Betrachtung auch die diffuse Strahlung, die übers Jahr etwa 50% des Ertrages ausmacht. Gefühlt denke ich, dass du da eher die Kosten steigerst als die Erträge.

    50%?! Puhh dann macht das wohl keinen Sinn...

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  • Servus,

    noch kurz eine Frage - zur Wasserableitung.

    Da meine Module teils sehr bündig am Dach abschließen fürchtet mein Solarteur, dass (sehr?!) viel Wasser über die

    Dachrinne schießen könnte und diese somit fast nutzlos erscheinen lässt.

    Wie sieht ihr das aus der Erfahrung?

    Reicht der Zwischenabstand bei den Modulen nicht aus, damit dass Wasser abfließen kann?

    Belegung

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  • Noch was anderes...

    Also PV auf Terassendach fällt erstmal weg.


    Macht es Sinn hier die ST-Module zu installieren? im Zweifelsfall teils "über" der Poolheizung.

    Also wenn man die nach der Demontage wieder in Schuss bringt...


    Somit könnte ich die ST aktuell noch für das Brauchwasser nutzen und die aktuelle

    Poolheizung noch für den Pool. (auch wenn leistungstechnisch reduziert).


    Sollte dann ein größerer Pool kommen, würde ich die aktuelle Poolheizung demonierten und die ST-Module

    evtl. um 1-2 erweitern. Die sollten eigentlich mehr Power haben. Das müsste dann sowieso über einen Wärmetauscher laufen.

    Hier könnte ich dann notfalls noch eine Wärmepumpe mit anschließen. Sei es Geisha, Poolwärmepumpe oder was auch immer...

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  • Bei mir fließt Wasser zwischen den Abständen ab und unterhalb der Module. Wenn Gewitter ist wird durch Wind viel nass - aber Sintfluten vom Dach habe ich nur erlebt wenn der Dachkantel verstopft ist.


    Etwas anders ist das bei Schnee, der freut sich eher über die Piste und landet so oder so kaum in der Dachrinne.

  • Ich halte Solarthermie nur in Ausnahmefällen für sinnvoll und würde da nichts investieren.

    Brauchwasser macht man ganzjährig mit Wörmepumpe am effektivsten und wenn sie nicht läuft gibts wenigstens 10ct/kWh - bei ST "verpufft" die Energie. Jetzt tri- oder polyvalente Brauchwassersysteme aufzubauen dürfte wenig zielführend sein.


    Wenn das Terassendach nicht mit PV belegt wird würde ich es zur Poolheizung nutzen - ggf Heizverhalten umstellen und die niedrige Leistung akzeptieren und elektrisch (Poolwärmepumpe) zuheizen.



    Gruß Flo

  • Moin,


    ist es ökologisch immer sinnvoll Wasser mit Strom zu erwärmen?

    Bei einer PV mit Volleinspeisung habe ich auch ökonomisch nix davon Warmwasser mit einer Wärmepumpe zu erzeugen.

    Auch wenn ich meinen Eigenbedarfsanteil schon anderweitig verbrauche ist es ökologisch nicht sinnvoll Strom zur Erzeugung von Warmwasser zu verwenden solange ich es durch Nutzung der Soneneinstrahlung erwärmen kann.

    Insbesondere bei der Heizung vom Pool Wasser würde ich mich sehr fragen, ob das mit Strom erfolgen muss, denn diesen nutzt man ja meist im Sommer wenn es genug Sonne gibt. Da wäre es doch sinnvoller, wenn nötig, einige Schlechtwettertage mit gespeichertem Warmwasser durch Pool Solarthermie zu überbrücken und den Warmwasserbedarf durch entsprechende Pool Isolieren und Abdeckung schon bei der Planung zu berücksichtigen.


    Gruß von der Küste aus dem mit Solarthermie aktuell auf 38 Grad erhitzen Hot Pot

  • pflanze

    Danke für die Info. So in der Art habe ich das auch ergoogelt...


    Green_Pirate

    Natürlich ist das erstmal immer eine Wirtschaftlichkeitsrechnung - aber genau da kann ich doch aktuell Punkten.

    Ich habe eine komplette ST da! Somit bedarf es nicht wirklich einen Invest. Der Haken ist allerdings nur dass das Ding keine Power runter bringt.

    Bei Zeiten zu denen die Nachbar-ST fast zu kochen beginnt, dümpel ich immer noch unter 60° rum. (bei selber Neigung und Ausrichtung) Hatte mit einem Solarteur (+Heizi) die Anlage mal auf ein paar Punkte gecheckt und nichts gefunden.

    Druck, Entlüftung, VL/RL, Tempsensoren usw. Seltsamerweise sieht ein Kollektor von der Verschmutzung her anders aus als die anderen Beiden. Evtl. ein Indiz das nur einer "läuft"?!

    D.h. wenn ich die eh schon demontiere kann ich die Module mal checken. Evtl. sind die nur verstopft - keine Ahnung.

    Aktuell ist ja der Öler noch drin, bis ich mir mit der WP sicher bin und/oder das Dingens hops geht.

    D.h. bis dahin könnte ich ja mit der ST noch etwas dazu heizen - weil ja die Anbindung und Steuerung steht.

    Nachbarhaus hat auch 3 Kollektoren auf der Westseite - allerdings 30°. Wobei ich noch nicht gefragt habe wie die läuft.

    Spätestens wenn es um die WP geht (Geisha etc) würde es mit ST angeblich komplizierter werden - also "weg" damit.


    Aber wenn (!) ich mir doch noch einen großen Pool zu legen würde, hätte ich die ST (+Wärmetauscher) für den Pool verwenden können. Die sollte doch um einiges mehr Dampf haben als die popligen Solarmatten im Sommer.

    Zur Badesaisonverlängerung wenn die Sonnentage auch etwas schwächeln könnte ich im Zweifelsfall noch eine Geisha mit dran hängen. (Im HTD steht zur Diskussion evtl. 2x 5kW zu installieren)



    Ostfriesenstrom

    Denke auch das abgesehen vom Erstinvest, die Poolheizung per ST fast am günstigsten im Unterhalt sein müsste.

    Da eben bei mir die ST schon da wäre, würde sich das ja anbieten :)

    Habe vor mir ein Edelstahlbecken zu schweißen und außen mit Isolierbeton zu vergießen.

    Allerdings steht die Planung noch nicht so ganz. Hängt abgesehen von den Finanzen etwas an den baulichen Gegebenheiten - verdammt eng da hinten drin ;)


    PS: werde die ST heute abschalten um die Module morgen zu deinstallieren - wünscht mir Glück^^

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