30kwp Anlage mit RSE oder ohne?

  • Frage an die Experten :

    Ich plane /baue gerade 29.9 KWp mit folgenden Eckdaten:


    1. Dach: ssw, Neigung, 8 grad, 42 Module a 315w

    2. Dach: sso, Neigung 14 grad, 30 oder 32 Module a 315w

    3. Dach: sso, Neigung 50 grad, 20 oder 21 Module a 315w


    Mein Material-Lieferant rät mir zu einem RSE da er befürchtet, das Sie mich zu sehr abregeln.


    Mit meiner Ausrichtung und Neigung denke ich eher an 70% weich.


    Die Anlage bleibt auf jeden Fall unter 30 kwp sofern diese überhaupt genehmigt werden. Ich gehe aber davon aus da hier noch keiner PV auf dem Dach hat.


    Der Verbrauch unserer Familie liegt bei 3500- 4000 kw/h/Jahr !


    Was raten die Experten?

    Es sind schließlich Kosten die entstehen und so zuverlässig soll das mit dem RSE auch nicht funktionieren?

    Wenn weiter Daten benötigt werden gibt es Google Bilder in meinem anderen Beitrag!


    Bei Fragen bitte fragen!

    Die Gedanken die uns lenken, führen uns in ein großes Nichts. Wir illusionieren das Vollkommene und vergessen die Welt in der Wir Leben!


    Gefangener des EEG mit Volleinspeisung und Netzbezug!


  • Hi, wenn du dir schon freiwillig einen RSE antun willst, warum dann noch unter 30kWp bleiben? Der RSE ist schließlich die einzige zwingende Voraussetzung darüber. Na-Schutz und Wandlermessung kannst du umgehen, wenn der Wechselrichter unter 30kVA bleibt, und auch die Vergütungssätze bleiben bis 40kWp stabil. Oder ist dein Dach einfach schon voll?

  • Mein Material-Lieferant rät mir zu einem RSE da er befürchtet, das Sie mich zu sehr abregeln.

    das hört sich nach substanzlosem Dummgequatsche an.


    warum?


    wie "sehr" wer wo abgeregelt wird, das ist

    -1. ) im Internet abrufbar, weil jede Abregelung veröffentlicht werden muß, und

    -2.) für den Ablagenbetreiber eh "wurst" weil er für eine Abregelung entschädigt wird.


    wenn du jetzt wissen willst, was Sache ist, dann suchst du dir die Veröffentlichungen deines Netzbetreibers heraus und dann kannst du fundiert sagen, ob dieser nicht, wenig, sehr, oder "zu sehr" abregelt.


    Ohne diese Daten, ...siehe oben.


    Wirtschaftlich gesehen musst du entscheiden:

    - mit RSE = 100 % Einspeisung, Kosten für die Anschaffung des RSE, evtl. laufende Kosten (m.E. nicht zulässig)

    - ohne RSE = Verlust durch die 70 % Begrenzung (hart oder wahrscheinlicher "weich") , keine Kosten für RSE, dafür wahrscheinlich Kosten für 70 % weich Regelung

  • Da muss man eben nachfragen was wie viel kostet.

    Ein FRSE kostet bei meinem Netzbetreiber 355€, eine weiche 70%-Regelung bei verschiedenen Solarteuren um die 500.

    Das kann ich mir kaum vorstellen...

    Dann sind bei den Weichen 70% noch andere Sachen (wie auch Montage) drin, oder der Preis vom RSE ist nackt ohne Montage und Einrichtung...


    Stefan

  • Freilich ist die Montage nicht dabei. Mehr als eine halbe Stunde wird der Eli aber nicht zu fummeln haben und da er sowieso vor Ort ist, ist der FRE möglicherweise eine Alternative.

    Wer der Meinung ist, der Empfänger wäre teurer als 70% weich sollte das Ding unter der Nase in Kombination mit einem Fernsprechapparat oder die Finger zum Schreiben einer Mail nutzen, um sich zu informieren.

    Es kann sein das er zu einem anderen Ergebnis kommt, muss aber nicht.

  • Naja, je nach WR reicht ein S0-Zähler mit Montage aus. Das sollte deutlich günstiger sein...

    Klar muss der WR das unterstützen, aber den direkten Anschluss eines RSE unterstützt auch nicht jeder WR


    Stefan

  • wie wäre es das ganze mal zu simulieren statt zu phantasieren.

    Ob das Dach überhaupt Leistung über den 70% abwirft? Was kostet der RSE? Ist Platz/Möglichkeit einen S0 Zähler einzubinden? Gibt es überhaupt passende Verbraucher?

    Was ist mit den anderen Dachflächen? Warum keine 40kWp hart am RSE?


    Gruß Flo

    Achtung Schattentheoretiker!

  • Ein FRSE kostet bei meinem Netzbetreiber 355€,

    Brutto oder Netto? Welcher VNB? Ich würde es gern in die FAQ schreiben.


    pvniederbayern bitte sag es richtig. "Unter" ist sinngemäß durch "max." zu ersetzen! Mit glatten 30,0 kWp / kVA ist die Schwelle nicht überschritten, daher muss man nicht darunter bleiben!

  • pflanze

    Brutto.

    Die E.DIS GmbH möchte derzeit 297,27€ Netto haben. Die Unterlagen für die Anlagenanmeldung sind erst vorhin in den Briefkasten geflattert. Einen S0-Zähler ist derzeit nicht verbaut.
    Gegen das Kaskadenmessprinzip scheinen sie keine Einwände zu haben, wollen aber eventuell nur einen Zweirichtungszähler einbauen und da sind wir wieder beim nachfragen..

    'würde nämlich gern beide Zweirichtungszähler behalten um den Eigenverbrauch des Hauses und der Wärmepumpe sauber erfassen zu können. Ansonsten brauch ich einen Dritten Zähler zwischen dem der E.Dis und der Heizungsanlage (wegen der BAFA)