Petition: Sag JA zu Solar - Forderung für einfachere Rahmenbedingungen für Photovoltaik auf Wohngebäuden

  • am besten wäre eine Regelung wie in Spanien, keine Anmeldung, keine Genehmigung, der Zähler läuft einfach rückwärts, das Netz fungiert wie ein Speicher...

    Schön wär's! Also da hast Du einen anderen Informationsstand wie ich. In Spanien sind schon ewig Digitalzähler verbaut, da läuft nichts zurück. Im Gegenteil, die Zähler zählen eine etwaige Einspeisung als Verbrauch, den Du bezahlen mußt!

    So wie Du schreibst, war das vielleicht bis vor 10 Jahren gewesen.

    15,81 kWp: 1 SMA SB4200TL mit 29xAleoS03 1 SMA SB2100TL mit 16xAleoS03 sowie 2 SMA SB3300 mit 48xAleoS03
    seit 2007 sowie seit 03/2012 12,675 kWp 1 SMA STP12000TL mit 65xSchott Mono 195
    17,745 kWp 2 SMA SB5000TL+ 1 SB4000TL mit 91xSchott Mono 195

  • Die Zähler unserer Freude (Malle) zählen sogar anders, wenn meine Frau im Haus ist! Denn meine Frau kennt nur einen Zustand bei elektrischen Geräten: Alle müssen gleichzeitig eingeschaltet und in Betrieb sein! Also weit über der 3 KW Grenze (vielleicht auch weniger) . Ergo, zahlt der Haumeister für 1 Woche Ferienhaus zwar keine Miete, aber 50% der Stromrechnung des Jahres! *freiwillig, man möchte ja seine Freunde behalten!


  • Wer im jahresmittel soviel einspeist wie er verbraucht hat keine Bürokratie und keine Stromkosten.

    Das wäre für die Leute am Besten, die ein eigenes Haus besitzen. Man hat ja nicht mal einen Anreiz, seinen Verbrauch in die ertragsstarke Zeit zu legen. Wer kein eigenes Haus hat oder kein geeignetes Dach hat, muss zusätzlich noch die Netzkosten und Reservekraftwerke der PV-Bertreiber finanzieren. Das ist überhaupt nicht gerecht und würde vor allem die Leute mit wenig Geld besonders hart treffen.

    Dies ist eine vollkommen korrekte Anmerkung.


    Aber man kann darauf intelligent antworten:


    Zum einen einen angemessnen Betrag für den Anschluss verlangen

    Zum anderen, ist es mehr als fair das man mehr Strom einspeist, als man aus dem Netz zieht !


    z.B. 20 MWh produzieren und 10 MWh an Strom verbrauchen. Klar dann für private Verbraucher ohne Vorsteuer, Steuererklärung etc. davon hätte der EFH Besitzer (dem die Sonne aus dem Arsch scheint) und der verarmte Mieter in der 2 Zimmer Wohnung in Neukölln etwas (der in Depressionen verfallen muss) etwas. Und die Volkswirtschaft machte einen fetten Reibach!

  • Bin neu im Forum und auch bei der Petition dabei. Dank an die Organisatoren.

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    3 x LG 360 Q1C, 4 x Panasonic VBHN245SJ25, 11 x Canadian Solar Poly Perc 290 W, Sunny Island 4.4 M, Sunny Boy 1.5 1VL-40, Sunny Boy 13.0 1AV-40, LG Chem Resu 6.5, Ausrichtung 135° Dachneigung 45°

  • PV-Berlin mit den aktuellen Preisen für erzeugten und verbrauchten Strom kommt man auf etwa die gleiche Bilanz und würde sich den ganzen Zirkus mit der Steuer sparen.


    Ich sehe nur saß Problem, dass die EEG Vergütung weiter fallen Word und die Stromkosten tendenziell steigen. Das Verhältnis wis viel man einspeisen und verbrauchen darf müsste also jährlich angepasst werden. Wäre aber sicherlich machbar. Parallel zum bestehenden System sicherlich eine Überlegung wert und für die meisten EFH Besitzer eine Überlegung wert.

  • ich habe vor 5 Monaten einen Verträglichkeitsantrag gestellt, keine Reaktion des Vetsorger. Auf Nachfrage ist in Arbeit, warten wie alle anderen....ziemlich unfreundlich.... Mich graust es davor einen Anwalt einzuschalten um den Versorger zu zwingen. Ich bin sicher dass er mich dann mit Auflagen überschüttet um es unrentabel zu machen. Also was bleibt, was ist besser ? Sich mit Versorgern anzulegen oder einfach nur für sich selbst Strom aus Sonne zu produziern, den Überschuss ohne Gewinn zu verschenken, oder gar nichts zu machen und weiter Kohlestrom zu beziehen.

  • Aus meiner Sicht ist die Diskussion ab dem 3.10.2019 zum größten Teil ein neuer Thementhread und hat mit dem Thema

    "Petition: Sag JA zu Solar" nichts zu tun...