PV-Erweiterung für WW-Bereitung, (autark vs. netzgekoppelt)

  • Erratika irrt.


    Es gilt der Satz bei der jeweiligen Inbetriebnahme!


    Es wird innerhalb von 12 Monaten als eine Anlage betrachtet bezüglich Größe.

    Konnte ich mir auch nicht vorstellen, deshalb die provokative Nachfrage. Das hieße ja, man könnte sich mit ner 1 kWp-Anlage ne Vergütung über ein Jahr sichern, auch über nen möglichen Deckel etc. und ner Absenkung um 10 % hinaus.

  • Danke für vielen Antworten.

    Nectarsun kannte ich bis dato nicht. Finde auch kein Angebot mehr in nem shop.


    Ja ich hab die WP aktuell über mein Smart Home was die Anschaltzeiten betrifft begrenzt.

    Nutze hier den SperrEingang vom EVU, da ich keine Sperrzeiten habe.

    Und ich schaffe (im Sommer) es in 5 Tagen der Woche dass die WP nur einmal läuft für Warmwasser.


    Wenn ich die Sache mit einer zweiten netzgekoppelten Anlage weiter denke.

    Kann ich da denn gebrauchte WR verwenden? Hab hier auch irgendwo gelesen, dass da wegen einer VDE Änderung quasi nur neue gehen mit einer speziellen Spezifikation...

  • Welcher WR?

    Hätte der noch genug Kapazität für die neuen Module?

  • Der aktuellen VDE AR-N 4105 müssen sie entsprechen, außer du hast rechtzeitig ein NAB an den VNB gesendet um noch von der alten Regelung zu "profitieren".

  • Konnte ich mir auch nicht vorstellen, deshalb die provokative Nachfrage. Das hieße ja, man könnte sich mit ner 1 kWp-Anlage ne Vergütung über ein Jahr sichern, auch über nen möglichen Deckel etc. und ner Absenkung um 10 % hinaus.

    Erratika irrt.


    Es gilt der Satz bei der jeweiligen Inbetriebnahme!


    Es wird innerhalb von 12 Monaten als eine Anlage betrachtet bezüglich Größe.

    Ich gebe euch beiden Recht. Ich bin bei meiner Erweiterung damals über die folgenden Seite gestolpert, die genau behauptet, dass dies geht: ärgerlich


    https://www.rechnerphotovoltai…euanlage-wann-erweiterung


    Die Clearingstelle spricht dann aber dagagen, nur ist das Dokument viel schwieriger zu finden:

    Da wird auch nochmal klargestellt, dass tunlichst die Leistungsschwelle nicht überschritten werden darf, da sonst rückwirkend geringere Sätze für die ältere Anlage gelten, oder eben ein Erzeugungszähler Pflicht wird.


    https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/beitrag/2057

  • Problem sind die unterschiedlichen Vorlauftemperaturen. Die WP bei 55-60°C wandert auch schon sehr gegen COP=1

    Ertrag geht bei Power2Heat doch nicht flöten. Die Umsetzung liegt bei 99%. Bei nem 2000 L Puffer wird auch nix abgeregelt und kaputt gehen kann auch fast nix.

    Für den Alltag dürften 50°C für das Wasser eigentlich reichen. Moderne WP laufen aber auch bis 60°C noch mit COP von etwa 3.

    Mit dem Ertrag der verloren geht meinte ich analog zu den Splarthermieanlagen, wenn dein Wasser um 11:00 aufgeheizt ist, geht der restliche Tagesertrag bei deinem bei Power2Heat verloren (heißer als heiß geht nicht), wäre doch schöner den einzuspeisen.

    Dass sich ein so großes Solosystem nur für Warmwasser rechnet kann ich mir kaum vorstellen.

  • Für den Alltag dürften 50°C für das Wasser eigentlich reichen. Moderne WP laufen aber auch bis 60°C noch mit COP von etwa 3.

    Mit dem Ertrag der verloren geht meinte ich analog zu den Splarthermieanlagen, wenn dein Wasser um 11:00 aufgeheizt ist, geht der restliche Tagesertrag bei deinem bei Power2Heat verloren (heißer als heiß geht nicht), wäre doch schöner den einzuspeisen.

    Dass sich ein so großes Solosystem nur für Warmwasser rechnet kann ich mir kaum vorstellen.

    Rechne mal etwas hin und her mit nem 2000 Liter Speicher. Es stehen erst mal so um die 4-5 kWh Verluste im Raum pro Tag. Bei ner knapp 2 kWp Anlage liegt der Ertrag so maximal bei 10 kWh am Tag. Da muss es schon 14 Tage sonnig sein, dass der Speicher mal in Richtung kochen kommt.

    Vorteil im großen Speicher liegt darin, dass auch nach 5 Regentagen noch Warmwasser da ist.

  • rückwirkend geringere Sätze für die ältere Anlage gelten

    Auch das ist falsch. Rückwirkend gilt gar nichts.


    Es gilt für jedes einzelne Modul IMMER die Vergütung zu dem Zeitpunkt wo dieses Modul in Betrieb gegangen ist.

    Lediglich die Anlagengröße wird innerhalb 12 Monaten zwecks Vergütungsermittlung addiert.


    Beispiel:

    Du baust 01/2018 10 kWp. Vergütung Stand 01/2018 für Anlagen von 0-10 kWp: 12,20 ct/kWh.

    Du erweiterst 12/2018 um 1 kWp. Vergütung Stand 12/2018 für Anlagen von 10-40 kWp: 11,27 ct/kWh. (10+1 = 11 kWp > 10 kWp)

    Du erweiterst 01/2019 um 1 kWp. Vergütung Stand 01/2019 für Anlagen von 0-10 kWp: 11,47 ct/kWh. (1+1 = 2 kWp < 10kWp)

    Private PV-Anlage (07/2019):
    19,84 kWp | Heckert NeMo2.0 60M 310W | E3/DC S10 E PRO (13 kWh Speicher) | SMA SB3.6
    Bürgersolaranlage (04/2009):
    25,2 kWp | Sharp NT175E1 | SMA SMC8000TL | SMA WebBox | SunnyPortal

  • Wie weit kann man das Spiel treiben, bis der VNB die Segel streicht? ;)

    Die erste Erweiterung einer Überschusseinspeiseanlage war letztes Jahr ein Problem. Jetzt kam die nächste hinzu. Bin mal gespannt wie die es dieses Mal machen. Platz gibt es in der Abrechnung für 4 Module/ Anlagen...