PV-Erweiterung für WW-Bereitung, (autark vs. netzgekoppelt)

  • Hallo,

    hoffe ich mache nicht das x-te Thema dazu auf:


    Meine Situation:

    Ich habe bereits eine 10kwp netzgekoppelte überschusseinspeißende Anlage.

    LWWP für Heizung + Warmwasser.

    Die Anlage läuft soweit ganz zufriedenstellen, bin dabei meinen EV anzuheben.

    Allerdings stört mich das tägliche Einschalten der WP für Warmwasser auf Grund des höheren Verschleißes der WP.

    Würde hier gerne etwas alternatives machen, was aber wirtschaftlich auch Sinn machen soll d.H. möchte mittelfristig (3-5J) meine Investition draußen haben.

    Bitte einfach um eure Ideen/Einschätzungen/Meinungen:


    Meine Idee soweit:

    • 60qm Flachdach Garage mit ca.18 gebrauchten Modulen ca 200wp belegen.
    • Ohne Aufständerung direkt, flach, da ein Putzen 2 mal im Jahr kein Problem ist.
    • Direkt an eine Thyristor oder ELWA im WW Puffer 400l hängen ohne netzkopplung.
    • rechne mit ca.60€/Modul, ca 800€ für den Rest.

    Folgende Möglichkeiten habe ich verworfen:

    • BWWP wegen zu hohen Kosten und der aktuelle erstmal 3J alt ist.
    • gebrauchte Module netzgekoppelt mit Überschusseinspeisung, geht nicht da ich evtl. keine Einspeisevergütung bekommen würde.
    • PowerToHeat auch noch zu teuer....

    Wie seht ihr das?

    Danke für eure Einschätzungen.


    tweaker

  • tweaker

    Hat den Titel des Themas von „Erweiterung für WW-Bereitung,“ zu „PV-Erweiterung für WW-Bereitung, (autark vs. netzgekoppelt)“ geändert.
  • Warum würdest du keine Einspeisevergütung bekommen?

    IBN des Bestands war wann?

  • Warum würdest du keine Einspeisevergütung bekommen?

    IBN des Bestands war wann?

    Danke für deine Antwort.

    Hab ich hier irgendwo gelesen, dass gebrauchte Module welche schon in einer EEG Anlage verbaut ware keine Vergütung mehr bekommen. Lasse mich hier aber gerne aufklären.

    IBN BEstand war 2016, also schon >1 Jahr her...

  • Bitte keine unnötigen Vollzitate!


    Das stimmt teilweise. Wenn sie als defekt deklariert und ersetzt wurden ist die Vergütung auf die neuen Module übergegangen.

    Es ist aber auch möglich, Module mit Vergütung zu übernehmen.

    Ob Kaskade dann für dich interessant wäre (20 EUR POG für mME) um vorrangig den neuen Strom zu nutzen wäre zu berechnen. Geht wenn die Anlagen jeweils einen WR haben.

  • Ich verstehe dein Problem nicht. Wenn die Wärmepumpe so angesteuert wird, dass die einmal am Tag anläuft und den Speicher voll macht, dann ist das seltener als sie sonst ohne PV von alleine anläuft.

    Im Winter startet die doch sicher auch bald stündlich.

    Meine Pumpe ist nun 20 Jahre alt und die ersten 5 Jahre hat die immer munter getacktet, da sie schlecht eingestellt war (Herstellervorgaben) und ich das nicht gewusst habe.

    Nun optimiert läuft das Dinge bereits seit 15 Jahrne munter weiter.

    Solange die läuft kommt mir kein Installateur in den Keller.

    18 x Solarwatt 60M-300Watt (Glas-Glas) mit SMA Tripower 5kW 20° Süd 5,4 kWp
    13 x REC Solar AS Twinpeak 350 Watt mit SMA Sunny Boy 4kW 1° Nord 4,55 kWp

    30 x Q Cells Q.PEAK-G4.1 310W mit SMA Tripower 8kW 20° Nord 9,3 kWp

    70% weich mit Sunny Home Manager 2.0

  • Die Verdichter in den Wärmepumpen sind auf 140.000 - 200.000 Starts ausgelegt. Wieviele Starts hast du im Jahr?

    Wenn du in absehbarer Zeit auch nur annähernd auf so viele Starts kommst, sollte man eher den Heizbetrieb optimieren.

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0

  • Aktuell max. 2 bis 3 pro Tag für Warmwasser und im Winter möglichst wenig vielleicht etwa 10 von November bis Mitte März.

    Also bei etwa 100 Heiztagen so 1000 in der Heizsaison und max. 800 zusätzlich. Also so 1800. Macht nach deiner Rechnung dann fast 100 Jahre ;), abzüglich dem Mist in den Jahren vor der Regelung.

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  • Ich stehe momentan auch vor dem Problem. Ich hätte noch Platz für 6 Module. In Überschusseinspeisung sind schon über 10 kWp vorhanden. Die Heizung wird durch Stückholz-Pellets ersetzt. Da möchte ich auch vermeiden, dass im Sonmer bei Sonnenschein ein Holzfeuer gemacht werden muss.

    Meine Überlegung war auch ELWA oder Nectarsun. Hast du dir das System mal angeschaut?

    Beiden gemein ist aber, dass die nicht mehr als 6-10 Module vertragen. Mit mehr musst du gar nicht planen.

    Das Problem ist eher, dass sich das maximal in 20 Jahren rechnet, wenn überhaupt. Ich sehe es eher als Hobby an.

    Letztendlich kannst du die Start und Stop Vorgänger deiner Wärmepumpe nicht monetär umrechnen. Deshalb wird die Sache in jedem Fall teurer sein. Eigentlich ist nur die höhere Einspeisevergütung aufgrund des geringeren Eigenverbrauchs dein Gewinn. Wenn du das mal überschlägst, merkst du, dass das ziemlich lange dauert...

  • Naja bei all den Leuten wo eine Wärmepumpe einfach so steht, geht die ja mit Standardeinstellungen deutlich häufiger an, als wenn die PV gesteuert ist (bei delta T von so 5k sicher je nach Wasserbezug und Speichergröße 5 bis 8 mal am Tag), so war es bei mir früher auch.

    Bei PV Steuerung ist die WP ja nur tagsüber in Betrieb. Bei mir am Vormittag nur bei Überschuss und dann wird halt am Nachmittag der Rest nachgeheizt. Unter 2 Starts pro Tag ist auch schlecht, weil sich dann schnell jemand wegen zu kaltem Wasser bei mir beschwert.

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  • ELWA oder Nectarsun

    Direkt mit Strom heizen ist sicher nicht effektiv. Wenn dann eine kleine getrennte Warmwasserwärmepumpe, die laufen ja auch mit teilweise nur 200 oder 300Watt.

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