Verwirrung um Rotex SmartGrid Ansteuerung, nur Heizstab?

  • Hallo zusammen,


    diese Woche hoffentlich wird meine 10kWp PV Anlage in Betrieb genommen. (SMA STP + SHM)

    Da meine Rotex HPSU 508 Wärmepumpe auch einen SmartGrid Eingang hat, wollte ich das natürlich auch nutzen.

    Jetzt hatte ich aber hier gelesen, dass die Rotex bei SmartGrid nur den Heizstab aktiviert. Da ich auch ins Netz zurückspeise lohnt sich das aber kaum.


    In meiner Anleitung steht jedoch:


    SMART GRID Aktivierung der Funktion Smart Grid
    Sobald diese Funktion aktiviert ist, wird je nachdem, was das Energieversorgungsunternehmen aussendet, die Wärmepumpe abgeschaltet oder vermehrt betrieben.
    0: Deaktiviert; 1: Aktiviert


    und


    Modus SG Wahl der Smart Grid Funktion
    Ist der Parameter "SMART GRID" aktiviert, so können durch diesen Parameter,
    die Temperaturabsenkung beim Sparbetrieb (Warmwasserbereitung und Heizung) und die Vorlauftemperaturerhöhung bei einem Einschaltbefehl geregelt werden.
    0: Komfort (Sollwertanhebung der Warmwassertemperatur um 5 K)
    1: Standard (Sollwertanhebung der Vorlauftemperatur um 2 K und Warmwassertemperatur um 5 K)
    2: Eco (Sollwertanhebung der Vorlauftemperatur um 5 K und Warmwassertemperatur um 10 K)


    ...was ja doch für den Wärmepumpenbetrieb bei SmartGrid anhört.


    Kann mich bitte mal jemand aufklären wie das nun ist? Heizstab oder Wärmepumpe und SmartGrid? Oder ist nur bei der BIV der Heizstab aktiv?


    Ich würde das auch nicht über Edimax steuern sondern gerne selbst mit entscheiden wann Smart Grid aktiviert wird.

    Denn jetzt im Sommer brauche ich das gar nicht, da ich noch eine Solarthermie angeschlossen habe, und das für den kampletten Sommer für Warmwassererzeugung ausreicht.


    Viele Grüße

  • Hallo nochmal,


    zwischenzeitlich habe ich Rotex angeschrieben.

    Leider war die Antwort, dass tatsächlich nur der Heizstab dann den Strom verbraucht.

    Das ist natürlich totaler Bullshit. Dann würde ich noch immer günstiger fahren den Strom zu verbrauchen, als ihn im Heizstab zu vergeuden, zumal der Wärmepumpenstrom noch günstiger ist. Ich könnte mir höchstens vorstellen, ihn bei Minus-Graden zu aktivieren, wenn der COP dann unter 2 sinkt.


    Grüße

  • ja, leider ist "SG" bei vielen Herstellern

    nur schrott, weshalb man hier gezielt

    vor Anschaffung bzw. Invest in dessen Nutzung genauer prüfen muss.


    Oft erreicht ein entsprechend gesetztes

    Zeitprogramm viel mehr.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Moin!

    Nein, weil es keinen Sinn macht.

    Bevor der Strom im Heizstab verheizt wird, verkaufe ich ihn lieber für magere 11Cent an den Versorger.

    Jetzt im Sommer war es sowieso kein Thema, da immer genügend heißes Wasser zur Verfügung stand und momentan bei knapp 70°C auch noch steht. Durch Solarthermie


    Die Kunst ist es, im Winter dann tagsüber das Haus über PV Strom zu heizen, im besten Fall das Speicherwasser über Solarthermie erwärmen. Eine Fußbodenheizung ist dermaßen träge, davon kann man dann abends und nachts gut leben. Morgens kann man dann das Speicherwasser entladen bis zu einer Temperatur die noch zum Duschen reicht.

    Das wäre eben der best case. Und man muss eben die WW Solltemperatur der Rotex im Laufe des Tages hochstellen, damit es sich nicht entlädt. Zudem tagsüber die Stellglieder aufdrehen und abends zu. Hier hatte ich einfach eine Automatik eingebaut, auf die eingestellten Raumthermostatwerte +x°C draufzugegeben, wenn PV ab xxxxW ins Netz einspeist.

    Theoretisch kann man aber auch das WW über PV aufladen, indem man die WW Solltemperatur hochstellt. Hier ballert aber die Rotex mit 8kW. Ich weiß jetzt nicht ob man das runterstellen kann, dass sie mit weniger Leistung das WW langsamer auflädt.


    Auch wenn es sich etwas kompliziert anhört, das hatte eigentlich letzten Winter gut funktioniert. Die Wetterlage hilft meistens. Wenn es knackig kalt ist, ist meistens Hochdruckwetter und somit sonnig, somit gibt es mehr PV Strom, und die Solarthermie läuft auch besser. Ganz übel sind eben neblige Wetterlagen. Hier gibt es kaum PV und ST.


    Problem ist eben das häufige Nachstellen. Hier hilft halt die Hausautomatisierung, Zumindest die Stellglieder und PV Anlage sind gut eingebunden.

    Nur eben die Rotex nicht. Hier habe ich aber die Tage angefangen an einer Lösung zu arbeiten die Rotex über den CAN Bus an FHEM anzubinden.


    Im Prinzip muss ich nun grob durch die PV Anlage für Haushalts- und Wärmepumpenstrom gar nichts mehr zahlen, wenn man die Vergütung abzieht.

  • Schade.. unbefriedigend für mich.

    Werde jetzt bald die PV aufs Dach bekommen und kann die schlecht mit WP kombinieren.

    naja bei der näcshsten Pumpe dann.. so lange halten die ja auch heutzutage nicht mehr

  • Das einfachste bleibt ein thermischer Abgleich und heizen nach Heizkurve, (fast) alle Stellmotoren entfernen!


    Die Anhebung/absenkung kann man entweder per timer in der wärmepumpe machen oder

    über Manipulation z.B. des AT-Sensors. Anhebung/absenkung um 3-4K geht über

    parallel oder in reihe schaltung von einfachen Widerständen oder Potentiometer zum justieren.

    16+15 Hanwha Qcell G5 Duo 320Wp (9,92kWp). Nach Dachsanierung

    Ausbau auf 16+16 G5 Duo und 15 Sharp NU-SC 360 (15,64kWp)

    an Fronius Symo 12,5

  • Das einfachste bleibt ein thermischer Abgleich und heizen nach Heizkurve, (fast) alle Stellmotoren entfernen!


    Die Anhebung/absenkung kann man entweder per timer in der wärmepumpe machen oder

    über Manipulation z.B. des AT-Sensors. Anhebung/absenkung um 3-4K geht über

    parallel oder in reihe schaltung von einfachen Widerständen oder Potentiometer zum justieren.

    Der thermische Abgleich ist erst mal soweit gemacht.

    Wir wohnen erst einen Winter drin, somit wird es sicherlich noch nicht perfekt sein.

    Fakt ist aber, dass alle ERR komplett auf "6" stehen und somit auf offen.


    Wäre ein Zeitprogramm nicht auch sinnvoll?!

    Ich könnte bei der Rotex z.b 08-17 Uhr andere Heizkurzve / Wohnraumtemp fahren als von 17-08 Uhr.

    Eigentlich war mein aktueller Kenntnissstand so, dass es am effektivsten ist 24/7 zu heizen um takten oder ähnliches zu umgehen.

    Ich gehe aber davon aus, dass die Sachlage mit PV jetzt etwas anderst aussieht. Da kann man Tagsüber ruhig etwas mehr Verbrauch haben, da er ja "kostenlos" ist

  • Das einfachste bleibt ein thermischer Abgleich und heizen nach Heizkurve, (fast) alle Stellmotoren entfernen!


    Die Anhebung/absenkung kann man entweder per timer in der wärmepumpe machen oder

    über Manipulation z.B. des AT-Sensors. Anhebung/absenkung um 3-4K geht über

    parallel oder in reihe schaltung von einfachen Widerständen oder Potentiometer zum justieren.


    Auch eine gute Idee.

    Ein Außenfühler macht generell bei der Rotex mehr Sinn als der Wärmefühler im Außengerät.

    Das steht nämlich bei uns auf der Südseite und hatte teilweise völlig falsche (zu hohe) Temperaturwerte geliefert.

    Somit war die Reglung echt für den Allerwertesten.

    Den einzelnen Außenfühler hatte ich nachgerüstet und ist ein 10k NTC.

    D.h. um dem System tiefere Außentemperatur vorzugaukeln müsste man etwas mehr Widerstand in Reihe schalte.


    Weiß jemand wie die Rotex das dann regelt wenn es kälter wird? Mehr Durchfluss oder höhere Vorlauftemperatur. Oder beides in Kombination, was am Wahrscheinlichsten ist.