PV mit oder ohne Cloud? Wie unabhängig lohnt sich?

  • Vielleicht haben wir dich ja falsch verstanden, aber in deinem Eingangspost schwingt durchaus der Tenor mit, dass es sich am Ende irgendwie rechnen soll. Vielleicht lese ich das auch völlig falsch. Ich ziere mal:

    • ... kostet x Tausend Euro
    • ... suche ich mir jedes Jahr von neuen aus - WIE BISHER (!!!) EBEN AUCH! jedes Jahr wird das Vergleichsportal bemüht ...
    • ... die - in meiner Fantasie - in 3 Jahren dann 80ct/kwh verlangen können ...


    WENN Wirtschaftlichkeit denn irgendeine Rolle spielt, und nur darauf zielen nach meiner Lesart die von dir angesprochenen Kommentare ab, dann ist ein Speicher derzeit halt noch nix. Dazu verweise ich mal auf die Verbraucherzentrale NRW:

    https://www.verbraucherzentral…-wirtschaftlichsten-34542


    Es gibt aber verblüffend viele andere gute Gründe, sich einen Speicher (oder so eine Cloud-Mitgliedschaft) zu kaufen, selbst wenn es dadurch teurer wird als bisher. Darauf ist aber, soweit ich das beurteilen kann, niemand weiter hier eingegangen, und es wäre hilfreich, wenn du noch ein bisschen mehr über deine Intentionen verrätst. Dann könnten eventuell noch mehr sachdienliche Kommentare abgegeben werden zu dem, was du eigentlich willst.

  • Mehr vielfältige pflanzliche Nahrung würde vielen gut tun.

    Dieses Cloudzeugs von Konzernen, die noch immer gegen unsere einzige Erde arbeiten ist Augenwischerei.

    Dächer voll belegen und den Überschuss gegen lukrative Einspeisevergütung ins Netz. Damit bist du auf der richtigen Spur.

  • man1 , rechne doch einfach selbst nach ob sich der Speicher für dich rechnet oder nicht. Ich war auch mal so hin und her gerissen und auch mir haben sie hier im Forum versucht zu verklickern, dass sich ein Speicher nicht lohnt. Ich wollte es zunächst auch nicht wahrhaben, bis ich einmal selbst nachgerechnet habe, nachdem ich wusste wie ich das rechnen kann.

    Das Ergebnis war ernüchternd!

    Aber wenn Du einen positiven Anwendungsfall für einen Speicher hast, umso besser - dann werden die Dinger wenigstens nicht umsonst gebaut.

    Aber wenn Du statt im Freundeskreis zu prahlen wie autark Du (im Sommer) bist, drauf aus bist das sich a) die Anlage armotisieren soll und b) am Ende auch noch Geld damit verdient ist, kommst du um eine klassische Überschusseinspeiseanlage nicht herum (derzeit).

    Außerdem gilt es sich zu beeilen - der Zubau ist besser als erwartet und nächstes Jahr wird voraussichtlich das Soll erreicht was bedeuten könnte, dass es ab nächstem Jahr keine Förderung (Einspeisevergütung) mehr gibt.


    Beherzige die einfachen Tipps: Dach/Dächer vollmachen, 70-weich (bei einer Südanlage, sonst ggf. 70-hart), kein Speicher, tagsüber waschen, trocknen, spülmaschine, wärmepumpe, usw.

    Damit fährst du zumindest wirtschaftlich am Besten!


    Mit diesen Vorgaben gehst du zum Solarteur und sagst ihm schon zu Beginn er soll der Quatsch mit Eigenbedarfsgröße (<=10kWp) und Speicher sein lassen. Dann bekommst du auch ein passendes Angebot und du musst dich nicht bei jedem Solarteur erneut dafür rechtfertigen wirtschaftlich sinnvoll bauen zu wollen...


    Wenn du aber Geld zum verschenken hast - kein Thema, dafür finden wir schon eine Lösung :)

  • wenn ich in mich gehe, dann interessiert mich das Thema Rendite eigentlich null. Ich will Solar aus vor allem Autarkie-, aber auch aus ökologischen Gründen.


    ich will MEINEN grünen Strom - daher kommt eon & Co samt Cloud tatsächlich nicht in Frage.

    10ct einspeisevergütung sind aber wohl auch nicht die Welt. da verteil ich den Strom lieber im ganzen Haus (ein weiterer Mieter ist mit drin) und hol mir da das doppelte (was für ihn immer noch günstiger ist als der Strom aus der Dose).


    Ein Speicher aber reizt mich trotzdem, da ich mir einbilde (!!!!) viel autarker leben zu können. ich muss nicht dran denken unterm tag zu waschen etc sondern kann das ganz normal wie gehabt am Abend machen. Vielleicht aber ist das nur eine Sache der Gewöhnung.


    Gibts hier im Forum denn einen Bereich für die Suche nach Soliteuren aus der Umgebung?


  • Ein Speicher aber reizt mich trotzdem, da ich mir einbilde (!!!!) viel autarker leben zu können. ich muss nicht dran denken unterm tag zu waschen etc sondern kann das ganz normal wie gehabt am Abend machen.

    Ohne Speicher kannst du es dir sogar leisten, nachts zu waschen. Bei den Preisen, die momentan für Speicher aufgerufen werden, sparst du nur Geld, wenn du keinen Speicher kaufst.

    Hast du schon mal ausgerechnet, was eine kWh aus dem Speicher kostet?

    9,99kWp 110°; 20°DN; 37x 270W Trina Honey PD05 an SMA STP 8000TL-20, HM 2.0

  • Von Rendite hab ich auch gar nicht gesprochen. Nur davon, ob es sich irgendwie rechnen soll, du also am Ende bestenfalls ein bisschen weniger, zumindest aber nicht mehr für den Strom bezahlst. Beides ist aber derzeit mit Speicher nicht gegeben. Wenn es also okay für dich ist, dass der (super flexible und sogar nachts verfügbare) Strom teurer ist als je zuvor, und dir darüber hinaus die anderen Vorteile eines Speichers so wichtig sind - Bingo, dann ist er genau das Richtige für dich!


    Hören wir also auf, über das Ob zu diskutieren, und kommen wir zum Wie!


    Was soll das gute Stück denn können können, wie sind die Gegebenheiten vor Ort? Dach, Lage, Verbrauch und Aufteilung des Verbrauchs ... Notstrom, dreiphasige Verbraucher und und und ... Auf zur Detailplanung 👌

  • hoffentlich weisst du was alles auf dich zukommt wenn du den PV Strom "im Haus verteilst".

    Bei Verbrsuch durch Dritte (Mieter) wird die volle EEG Umlage fällig.

    Dann musst du dich auch mit der Mehrwertsteuer befassen.

    Ganz so ideal wie du dir das vorstellst wird das nicht ausgehen.

    Und mit Speicher wird das ganze wirtschaftlich noch schlechter.

    Rechnen wäre da besser als Meinen oder Glauben

  • wenn ich in mich gehe, dann interessiert mich das Thema Rendite eigentlich null.


    10ct einspeisevergütung sind aber wohl auch nicht die Welt. da verteil ich den Strom lieber im ganzen Haus (ein weiterer Mieter ist mit drin) und hol mir da das doppelte (was für ihn immer noch günstiger ist als der Strom aus der Dose).

    WEnn dich Rendite null interessiert, dann kauf einen Speicher.... möglichst groß, da je großer, desto teuer.

    Im Sommer bekommst du ihn nicht leer, im Winter wird er sich langweilen, da der Ertrag gegen Null geht.


    Und die 10 ct sind eine auskömmliche Bezahlung. Sie bezahlt dir deine PV ohne Speicher ganz allein.


    Und das mit dem Verkauf von Strom an den Mieter wirst du dir, falls du dich dann mal mit der steuerlichen Seite beschäftigst, auch noch einmal gaaaanz genau überlegen.


    Und wenn dein Mieter diesen Strom von dir gar nicht will, weil er seinen eigenenen Lieferanten hat, den er bevorzugt... was dann? Dann klemmst du wieder alles im Sicherungskasten rum... kostet nur Geld...


    Mein Tipp; Vergiss endlich deine Speichergedanken, und überhaupt den Weiterverkauf von Strom an deinen Mieter.

    Unter der Rubrik "Steuer/Finanzen" kannst du dich mal zu diesem Thema einarbeiten... und ich sage dir schon Jetzt; DAS wirst du nicht wollen.


    lg

    citystromer

    Sanyo 18 X HIt N 235 SE 10, Sunways WR NT 4200, Westausrichtung, Standort: 30xxx

  • ihr düft nicht so streng mit mir sein - ich bin sowas nicht gewöhnt :-)


    also, Solateur 1 sagt:


    Südwest 200°, Neigung ca. 38-40°. Dachziegel würde man mir austauschn gegen Blechdachziegel mit integrierter Halterung.


    22 Module gehen rauf, Luxor Mono hat man angeboten.


    Eure Meinung?

  • Stell das Angebot doch mit Bilder und Maße vom Dach mal unter Angebote rein und nen link dazu hier, dann können wir sachlich dazu diskutieren.