EFB Batterie für Inselbetrieb?

  • Interessant wäre bei diesen Akkus die Nachrüstung einer EUW und Laden mit "normaler" Ladespannung

    von 2.35V-2.4V. Dann müssten die wesentlich länger durchhalten.

    Ja, DidiD, ganz meine Meinung. Es gibt nichts Gutes außer man tut es.


    Wenn für die üblichen Schläuche kein Platz ist, kannst Du von mir dünnwandige Glarohre bekommen, die nicht dicker sind als eine Elektrode. Stück 1 € + Versandkosten. Du mußt halt genau bohren können...


    Freundliche Grüße

    pvx

  • Hi.


    Mir sind hier in einen Inselbereich/PV Forum.

    Es ist ja schön einen Chemiker hier zu haben, der sich gut mit Bleiklötzen auskennt und damit spielt.

    Da spricht absolut nichts dagegen!
    Du solltest aber vielleicht auch mal etwas Praxis sammeln mit PV und Akkus.


    Es gibt Läute die wollen nicht mit Säure panschen...

    Ich hab auch schon Akkus aufgebohrt um die SD und Wasserstand zu Prüfen, das bekommt man schlecht wieder dicht.

    Ich selbst würde es mir bei so einer Batterie nicht zutrauen, da irgendwelche Schläuche einzuführen, da würde ich sie wahrscheinlich gleich ruinieren.


    Ich übertrieb jetzt mal etwas.

    Einer der nicht weiß wie ein Bleiakku aufgebaut ist oder mal einen aufgesägt hat, würde ich nicht raten so etwas zu machen.

    (Der Te scheint ja noch neu in den Gebiet zu sein , was man an der frage sieht, was ja nicht verkehrt ist dafür sind wir ja hier)


    Wenn das ein 13 Jähriges Kind ist, es passiert etwas, und er sagt zu seinen Eltern der hat gesagt wenn ich da hineinbohren das ist besser...


    Mit Chemikalien sollte man einfach vorsichtig sein. (das sollte man auch immer dazuschreiben)

    Eine Abgebrannte PV/Hütte kann man ersetzen, das Augenlicht oder einen Finger halt nicht...


    Ich hoffe du nimmst mir das jetzt nicht übel.


    Ich hatte auch schon viele gebrauchte Batterien vom Schrott gerettet, die meisten wahren halt auch Schrott.

    Das sind halt meine Erfahrungen.

    Da kann jetzt jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht haben.

    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Hi scauter2008,


    da hast Du vollkommen Recht. Ich empfehle auch nicht irgendeinem Kind oder Unerfahrenen, einen Akku auf gut Glück anzubohren, sondern schreibe, dass es möglich ist, wenn es richtig gemacht wird. Dazu leite ich gern jeden an, der eine Bohrmaschine mit Tiefenanschlag orthogonal führen kann und liefere die Kapillaren wenn Schlauch nicht reingeht. Dann kommen auch die Hinweise zur Schutzausrüstung.


    Natürlich nehme ich solche Hinweise nicht übel. Das kann nicht oft genug betont werden. Ich habe auch schon mit 8 Erfahrungen mit Akkusäurenebeln in der Ladestation eines Akkuherstellers gemacht und mit 12 meine Hose geliefert. Augen und Finger sind noch alle intakt.


    Anmerken möchte ich noch, dass ich nicht mit Akkus spiele, sondern die hier im PV-Forum dargestellten Erfahrungen der user ausgewertet habe. Daraus und aus den der Wissenschaft bekannten Fakten folgten meine Empfehlungen für das richtige Laden und Entsulfatieren. Jeder kann das mit seinem Akku ausprobieren und nachmessen. Das ist keine Spielerei. Im Übrigen wird keine/r gezwungen etwas besser als vor 50 Jahren zu machen. Nur wissen sollte sie/er, wo sie/er steht und was sie/er tut und warum. Dafür schreibe ich meine Beiträge hier.


    Freundliche Grüße

    pvx