EFB Batterie für Inselbetrieb?

  • Die suche hat mir nichts ausgespuckt. Ich suche nach günstigen Batterien für meine kleine (540Wp) Anlage. Bin dann auf diese EFB Batterien gestoßen. Kann jemand etwas dazu sagen oder mir ggf Alternativen anbieten? Bin was das angeht echt überfordert von den vielen Typen und angeboten.


    Betrieben werden darüber nur normale Verbraucher die abends so laufen. PC / Licht. Alle Leistungsstarken geräte bleiben am Öffentlichen Netz.


    https://www.ebay.de/itm/Adler-…id=p2047675.c100005.m1851

  • Diese "Autobatterien" würde ich nicht verwenden.


    Wenn es preiswert sein soll, verwende ich die 6DC-210 bzw. 6DC-225 von Q-Batteries für 130,-/135,-€/Stck

    Aber Achtung die Ladespannung sollte am Ladeschluss 1/2h 2.65V betragen damit die Säure gut

    durchmischt wird. Säureschichtung ist sonst die Folge.

    1x im Monat 3h Ausgleichsladung bei 2.65V/Zelle ist dann auch empfehlenswert.

    Werden diese Werte nicht erreicht, ist dieser Typ nicht empfehlenswert !


    Ich habe bei meinen 8DC-170 mittlerweile ca. 400 50% Ladezyklen durch. In der Kapazität

    sind die noch wie neu.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 4.75J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Hi.

    ich hatte 4 von den Akkus.

    Hatte sie nicht lange benutzt weil ich auf PZS umgestiegen bin.


    Meine hatten aber schon Abschlammung an den Nachtfülldeckel bei der Lieferung, hatte wohl die Letzten vom stapel erwischt....

    Wenn ich es noch recht weiß, fingen die bei etwa 14,6-14,8V gerade erst leicht das Gasen an.

    Das scheinen aber mittlerweile wohl bei den meisten Batterien der Fall zu sein, liegt wohl an der Legierung.

    Man muß also ab und zu mit mehr Spannung laden damit die Säure durchgemischt wird.



    Die billigen "Solarbatterien" nehmen sich doch alle nichts, da ist es egal welche das man nimmt.

    Viel unterschied zu einer normalen Starterbatterie scheint da nicht zu sein.

    Bei manchen ist vielleicht das ein oder andere Kilo Blei mehr drin, was sie haltbarere macht.


    Man könnte nach gebrauchten PZS Staplerakku schauen wenn platz da ist, oder gebraute 6V/12V OPZS Blöcke die es oft in Ebay Kleinanzeigen gibt.


    Did

    Wenn man nach jeder Volladung eine halbe Stunde mit 2,65V lädt, kann man sich die 3 Stunden alle 30 Tage doch eigentlich schenken.


    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • Die Ladung mit 2,65 V, die zu dem starken Gasen führt, das die Durchmischung des Elektrolyten bewirken soll, führt eben zur Abschlammung und damit zum unnötig schnellen Tod durch Auszehrung.

    EUW durch eingeblasene Luft ist schonender.

    Das ist bei Starterbatterien natürlich nicht vorgesehen. Im Auto wird der Elektrolyt ja durch "Schaukeln" durchmischt. In Starterbatterien muss man die EUW selber einbauen. Dazu werden die Deckel der Zellen angebohrt und Lufteinleitungsröhrchen eingeführt. Wer sich das nicht traut kauft lieber eine OPz, bei der EUW vorgesehen ist, oder häufiger als eigentlich nötig eine Neue.

    Wer sich traut, kann von mir eine Anleitung erhalten.

  • Ich suche nach günstigen Batterien für meine kleine (540Wp) Anlage.

    Am billigsten sind Starterakkus vom Schrottplatz. Sie sollten noch 1,85 V/Zelle haben. Dann können sie mit einiger Wahrscheinlichkeit noch regeneriert werden:

    Wasser nachfüllen, mit einem üblichen Ladegerät oder LR der PV vollladen, eine Stunde gasen lassen und dann Ladespannung senken bis der Akku nur noch schwach gast. So weiterladen bis der Ladestrom nicht mehr fällt - Tage bis Wochen. Alle paar Tage schaukeln.

  • Did

    Wenn man nach jeder Volladung eine halbe Stunde mit 2,65V lädt, kann man sich die 3 Stunden alle 30 Tage doch eigentlich schenken.

    Das dachte ich auch - so habe ich die 8DC-170 beladen.

    Dennoch fangen die das Schichten an. Die 1/2h reicht nicht aus. Daher 1x im Monat 3h Ausgleichsladung,

    dann ist Ruhe.

    Interessant wäre bei diesen Akkus die Nachrüstung einer EUW und Laden mit "normaler" Ladespannung

    von 2.35V-2.4V. Dann müssten die wesentlich länger durchhalten.

    Problem ist nur, wie den EUW-Degen durch die Platten zu bekommen. Da ist halt einfach kein Platz.


    VG Dietmar

    Anlage 1 : 7.85 kwp SW 55° DN45°

    Anlage 2 : 4.4kwp SW 55° DN45° und 5.4kwp NO -125° DN45° (gesamt 9.76 kwp)

    Senec-G2+ 8kwh netto (Blei) 4.75J alt + 2kwh "Grundlastakku" 3Stck. Qbatteries 8DC-170 >1 Jahr alt

    12V 55Ah AGM "Inselchen" für Gartenhaus, Victron 350W WR, 2x50W Panel poly, Akku 7 Jahre alt

    12V 28Ah Panasonic AGM für Sabo Rasenmäher - Akku 13 Jahre alt

    12V 7Ah Panasonic AGM für Bilgepumpe - Akku 6 Jahre alt

  • Did

    Ok, wenn das zu wenig ist.

    Bei einer halben Stunde am Tag könnte man eigentlich meinen das das genug ist.

    Da sieht man mal wieder, lieber Überladen als zu wenig.


    Vom Sachrotplatz würde ich keine Batterie kaufen, wer schmeißt schon eine Funktionstüchtigen Akku weg.

    Bei 1,85V wird die innen auch schneeweiß sein.
    Währe mir aber auch zu viel aufwand, die herauszusuchen.



    Gibt aber sicher die ein oder andere die aus Defekten Autos ausgebaut werden und noch gut Funktioniert und eventuell auch geprüft sind.


    EUW wenn nicht vorgesehen, einfach lassen.

    Das rentiert sich einfach nicht bei einer 100Euro Batterie oder einer alten, ist auch viel zu gefährlich.

    Bei guter Behandlung stirbt ein Akku auch nicht an Säureschichtung, sondern an normaler Abnutzung.


    Bei einer PZS ist es ja meist schon vorgesehen und muß nur nachgerüstet werden.

    Da kann es sich schon rentieren.


    Insel mit Schütz Netzumschaltung über BMV702
    3,24kWp O/S, 1,44kW W/N, 0,54Wp S/W an MPPT

    ~1-2kWp Restleistung O 14x250W Hagelschadenmodule an PWM, 1,4kWp W/N Dünnschicht an MPPT

    10-12kWp die noch warten verbaut zu werden....
    PZS 48V 420Ah ~10jahre alt ~360Ah Restkapazität SD 1,21-1,25, 1400kWh runter

    ECTIVE SI 4kW Sinus Wechselrichter.

    6000kWh Jahresverbrauch, Boiler im Sommer.

  • EUW ..... rentiert sich einfach nicht bei einer 100Euro Batterie oder einer alten, ist auch viel zu gefährlich.

    Wenn der Akku dann doppelt so lange hält, lohnt sich die EUW schon. Allein schon weil Du weniger Terz hast eine neue Alte vom Schrott zu holen. Kaufen muss frau/man die nicht. Oft reicht es das Pfand hinzulegen oder eine zu tauschen.

    Was sollte an einer EUW gefährlich sein? Das Durchbohren des Deckels? Das sollte mit Tiefenanschlag gemacht werden, damit die Elektroden nicht angebohrt werden.