Kostal Smart Energy Meter mit 2 Wechselrichtern verbunden

  • Ja, ich schaue gerade verschiedene Prospekte/Beschreibungen des neuen Smartmeters... anscheinend wusste die Dame am Telefon bei Kostal nicht, was das Gerät so alles kann, sonst hätte sie die Aussage wohl nicht getätigt.


    Hast Du in den WR noch wo was einstellen müssen, damit die sich durch das Smartmeter steuern lassen?


    Und hast Du jeden WR per Modbus und LAN am Smartmeter, oder wie ist das bei Dir verkabelt?


    Wenn ich das richtig aus den Beschreibungen lese, muss mit dem Smartmeter auch nicht mehr jeder WR ans Kostal-Portal senden, sondern nur noch das Smartmeter?!? Dann müssten dort aber alle Werte korrekt angezeigt werden :/

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Ich habe beide Wechselrichter per Modbus RS485 verbunden, aber auch per Netzwerk. Normalerweise sollte Modbus alleine reichen.


    In den Wechselrichtern muss man das Smartmeter auswählen und den Einspeisepunkt.


    Das Smartmeter sollte alleine auch ans Portal senden, allerdings habe ich das versucht, und es sind keine Daten angekommen.


    Deshalb mach ichs ja jetzt lieber auf meinem eigenen Server, den das PikoPortal regt mich schon nach ein paar Tagen auf.

    1.Anlage (2019): Module: 64x LG 340 N1C-V5 NeON2

    Wechselrichter1: Kostal Plenticore plus 10 (17er und 18er String, 3ter MPTT frei für evtl. Akku)

    Wechselrichter2: Kostal PIKO IQ 10 (14er und 15er String)

    Kostal Smart Energy Meter für 70% dynamisch

  • Deshalb mach ichs ja jetzt lieber auf meinem eigenen Server, den das PikoPortal regt mich schon nach ein paar Tagen auf.

    Wohl wahr <X


    Erstmal danke für die Infos. Ich plane gerade an einer 2. Anlage rum, die erste läuft mit Plenticore + BYD Batterie. Bin noch unschlüssig wegen des WR der geplanten Anlage. Kostal wäre halt alles von einer Firma, Angebot mit Fronius wäre günstiger. Da ich eh alle Daten selbst erhebe und Anzeige, wäre es im Prinzip egal... Und wenn das mit Smartmeter dann auch noch nix bringt, wäre es ja gleich 2x egal ?(


    Der neue WR würde dann auf 100% gestellt, und im Plenticore mit EM300 die erforderlichen 70% der Gesamtleistung eingegeben.

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • @MichaO...Ich habe auch grad eine 2. Anlage in Betrieb genommen u hab da auch ein

    paar Fragen. Wie in einem anderen Beitrag schon beschrieben hab ich Anlage 1 im Haus an der Hauptverteilung. U Anlage 2 in der Garage an der unterverteilung.

    Beide Anlagen haben ne Byd u nen e-manager

    Das Problem ist das jede Anlage nur für sich arbeitet.

    Wie bekomme ich das geregelt das beide Anlagen miteinander arbeiten.?

    Hat jmd ne Idee?

    2018. Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv -30x heckert Nemo 2.0

    2019 Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv - 6x heckert NeMo 2.0

  • Es meinst Du mit „nur für sich arbeiten“? Wenn beide einen E-Manager haben, dann laufen doch beide schon für sich selbst mit 70% weich, vermute ich. Hast Du die BYD am Plenticore?


    Ich gehe davon aus, Du meinst eine Gesamtübersicht der Leistung einschl. Hausverbrauch? Das kann in der Konstellation meiner Meinung nach nur über selbst geschriebene Skripte bzw. Fhem. Alternativ scheint es mit dem Austausch des E-Managers in der Hauptverteilung zu gehen, da der neue anscheinend bei „nur Kostal“ die Summen über alle WR korrekt bildet.


    Ist aber alles Glaskugel ohne weitere Infos zu Gerätschaft.

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Beide Anlagen sind unterschiedlich ausgerichtet.

    Die in der Garage ist momentan auch noch mit 1,8 kwp klein ausgelegt.

    Die byd´s hängen natürlich am Plenticore.

    Mein Anliegen besteht darin das die größere Anlage bei schlechterem Wetter die kleine mit dem Byd beim Laden unterstützt also den Überschuss erstmal nicht ins Netz leitet.

    Ist das irgendwie möglich??

    2018. Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv -30x heckert Nemo 2.0

    2019 Plenticore 7 mit 6,4 Byd hv - 6x heckert NeMo 2.0

  • Guten Morgen Zusammen,


    der KOSTAL Smart Energy Meter (FW 1.1.0 - aktuelles Update im Downloadbereich verfügbar) wird mit der Zeit um neue Funktionen erweitert. Die folgenden Dinge sind auch in der aktuellen Bedienungsanleitung in unserem Downloadbereich (Zubehör - KOSTAL Smart Energie Meter) ausführlicher beschrieben.


    Verwendung eines (1) PIKO IQ / PLENTICORE plus (mit Batterie)

    Bei Installation muss nur der KSEM - KOSTAL Smart Energy Meter als Sensor ausgewählt und ggf. die max. Einspeisegrenze am Netzanschlusspunkt eingerichtet werden. Über die vorkonfigurierte Modbus RTU (RS485) Schnittstelle holt sich der Wechselrichter alle Informationen aus dem KSEM und führt eine Regelung (auch auf im Wechselrichter definierte Grenzen z.B. 70%) selbsttätig durch. Um Daten im KOSTAL (PIKO) Solar Portal und der KOSTAL Solar APP sehen zu können, muss das Senden im Wechselrichter aktiviert und die Anlage eingerichtet werden.


    Verwendung von mehreren PIKO IQ / PLENTICORE plus (ohne Batterie)

    Hierbei muss im Wechselrichter das Modbus TCP Protokoll und das Senden an das Solar Portal aktiviert werden. Eine Auswahl des Sensors und Eingabe der max. Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt ist im Wechselrichter nicht notwendig. Die Wechselrichter und der KOSTAL Smart Energy Meter müssen sich im selben Netzwerk (TCP) (keine RS485 Verbindung!) befinden. Anschließend werden im KSEM die Wechselrichter mit der IP-Adresse eingerichtet und die max. Leistung am Netzanschlusspunkt konfiguriert. Als letzter Schritt muss nun noch das Senden im KSEM an das Solar Portal aktiviert und im Solar Portal als Wechselrichter hinzugefügt werden. Bitte hierbei in den Anlageneinstellungen das Datenintervall der Übermittlung wie gewünscht anpassen. Der KSEM führt an dieser Stelle die komplette Regelung auf den Netzanschlusspunkt durch, sowie übermittelt die Hausverbrauchs-/Eigenverbrauchsdaten an das Portal. Die Wechselrichter selber senden ihre Ertragswerte.


    Verwendung für den PIKO 4.2 - PIKO 20/ PIKO 36EPC

    Mit dem KOSTAL Smart Energy Meter kann eine 24.Std Haus-/Eigenverbrauchserfassung durchgeführt werden. Hierzu müssen sich die Wechselrichter und der KSEM im selben Netzwerk (TCP) befinden. Im Wechselrichter müssen keine Einstellungen (keine Auswahl eines Sensors) vorgenommen werden. Das Senden an das Solar Portal muss aktiviert werden.

    Anschließend werden im KSEM die Wechselrichter mit der IP-Adresse eingerichtet und die max. Leistung am Netzanschlusspunkt konfiguriert. Als letzter Schritt muss nun noch das Senden im KSEM an das Solar Portal aktiviert und im Solar Portal als Wechselrichter (wie auch die Wechselrichter selber) hinzugefügt werden. Bitte hierbei in den Anlageneinstellungen das Datenintervall der Übermittlung wie gewünscht anpassen. Der KSEM führt an dieser Stelle die komplette Regelung auf den Netzanschlusspunkt durch, sowie übermittelt die Hausverbrauchs-/Eigenverbrauchsdaten an das Portal. Die Wechselrichter selber senden ihre Ertragswerte.


    Verwendung eines PIKO IQ /PLENTICORE plus (ohne Batterie) & PIKO 4.2 - PIKO 20

    Hierbei müssen die Wechselricher wie oben beschrieben jeweils eingerichtet werden. Das Energiemanagement und die Übermittlung der Hausverbrauchs-/Eigenverbrauchswerte übernimmt das das KOSTAL SMart Energie Meter.


    Ich hoffe ich konnte mit dieser "kurzen" Beschreibung schon etwas weiter helfen. Die ausführliche Anleitung befindet sich in unserem Downloadbereich unter Zubehör - KOSTAL Smart Energy Meter.


    Viele Grüße

    Dennis


    Bei Service-Fragen wenden Sie sich bitte an service-solar@kostal.com oder rufen Sie unsere Hotline +49 761 47744 – 222 an.

  • Verwendung von mehreren PIKO IQ / PLENTICORE plus (ohne Batterie)

    Hierbei muss im Wechselrichter das Modbus TCP Protokoll und das Senden an das Solar Portal aktiviert werden. Eine Auswahl des Sensors und Eingabe der max. Einspeiseleistung am Netzanschlusspunkt ist im Wechselrichter nicht notwendig. Die Wechselrichter und der KOSTAL Smart Energy Meter müssen sich im selben Netzwerk (TCP) (keine RS485 Verbindung!) befinden. Anschließend werden im KSEM die Wechselrichter mit der IP-Adresse eingerichtet und die max. Leistung am Netzanschlusspunkt konfiguriert. Als letzter Schritt muss nun noch das Senden im KSEM an das Solar Portal aktiviert und im Solar Portal als Wechselrichter hinzugefügt werden. Bitte hierbei in den Anlageneinstellungen das Datenintervall der Übermittlung wie gewünscht anpassen. Der KSEM führt an dieser Stelle die komplette Regelung auf den Netzanschlusspunkt durch, sowie übermittelt die Hausverbrauchs-/Eigenverbrauchsdaten an das Portal. Die Wechselrichter selber senden ihre Ertragswerte.

    Hallo


    Vielen Dank für die Info. Ich werde das heute Abend mal ausprobieren und berichten.

    1.Anlage (2019): Module: 64x LG 340 N1C-V5 NeON2

    Wechselrichter1: Kostal Plenticore plus 10 (17er und 18er String, 3ter MPTT frei für evtl. Akku)

    Wechselrichter2: Kostal PIKO IQ 10 (14er und 15er String)

    Kostal Smart Energy Meter für 70% dynamisch

  • Guten Morgen Zusammen,


    der KOSTAL Smart Energy Meter (FW 1.1.0 - aktuelles Update im Downloadbereich verfügbar) wird mit der Zeit um neue Funktionen erweitert. Die folgenden Dinge sind auch in der aktuellen Bedienungsanleitung in unserem Downloadbereich (Zubehör - KOSTAL Smart Energie Meter) ausführlicher beschrieben.

    Sehr schön, dass der auch jemand von der betroffenen Firma mitliest und -schreibt. Auf Mails reagiert leider niemand, auch nicht bei konkreten Verbesserungsvorschlägen, und die Fragen nach dem Gespräch Ihrer Hotline - es wurde ein Rückruf wegen interner Klärung vereinbart - sind bei heute nicht beantwortet. Ich warte theoretisch seit fast 2 Monaten auf den Rückruf :cursing:


    Leider gibt die Anleitung nicht her, was zu tun ist, wenn man einen Plenticore mit Batterie und einen ohne hat und wie in diesem Fall die 70% weich sichergestellt werden können - und die Anzeige der Werte der WR als "Einheit" erfolgt. Noch steht die Aussage der Mitarbeiterin Ihrer Servicehotline, dass alle WR als eigenständige Anlage gesehen werden und es keine Gesamtanzeige gibt.


    Auch ist unklar, wie ich über LAN die Daten der Anlage auslesen kann. Die Übersicht der Modbus-Register ist nur für den WR verfügbar, dieser sieht aber anscheinend den Hausverbrauch falsch, weil er nichts vom anderen WR weiß. Wären Sie so nett, die Register des KSEM irgendwo verfügbar zu machen? Wenn ich das richtig verstehe, sendet der KSEM die Gesamtdaten ans Portal, jeder WR dann seine Anlagendaten. Damit könnte man bei Zugriff auf die Register des KSEM die Berechnung der Gesamtdaten durch Skripte entfallen.


    Funktioniert die 70%-Steuerung mehrerer WR (Plenticore mit BYD und einmal ohne) auch mit dem EM300?


    Viele Grüße

    Michael

    9,6kWp (Q.Cells Q.Peak-G5 320), Kostal Plenticore 10, BYD B-Box HV 10,24kWh, Az. -45° (SO), DN41°

    11,52kWp (IBC MonoSol 320 VL5-HC), Kostal Plenticore 10, Az. 38° (SW), DN39°

  • Hallo Michael,


    aktuell müsste ich den Wechselrichter mit Batterie als Regelgröße nehmen und auf die 70% der Gesamtanlagengröße begrenzen. Dies müsste im Wechselrichter und nicht im KSEM geschehen. Der Wechselrichter kann dann über den Netzanschlusspunkt die max. Einspeiseleistung inkl. des Verbrauch/Erzeugung die Grenze einhalten.


    Wie Du schon schriebst, ist aktuell der 2. Wechselrichter für uns ein AC-Erzeuger und noch nicht im Portal als "Hausverbrauch" abbildbar. Dies geht wenn keine Batterie vorhanden ist und der KSEM die Werte zusammenfasst.


    Das Protokoll zum Auslesen des KOSTAL Smart Energy Meter steht ebenfalls in unserem Downloadbereich unter Zubehör - KOSTAL Smart Energy Meter - Schnittstellenprotokolle zum download zur Verfügung.


    Viele Grüße

    Dennis

    Bei Service-Fragen wenden Sie sich bitte an service-solar@kostal.com oder rufen Sie unsere Hotline +49 761 47744 – 222 an.